Die Kurzfassung für Eilige
- Größte Auswahl an Fotos: Unsplash mit über 6 Millionen Fotos und Illustrationen, Download ohne Anmeldung.
- Fotos, Videos, Vektoren und Musik: Pixabay mit über 6,3 Millionen Inhalten.
- Kostenlose Videos: Pexels, Pixabay oder SplitShire.
- Produkt- und Business-Fotos: Burst by Shopify, über 20.000 Bilder.
- Bilder direkt im Design verwenden: Canva, mit Vorlagen und KI-Tools im selben Tool.
- Grundregel: Lizenz vor jedem Download prüfen und dokumentieren. „Lizenzfrei" heißt nicht „rechtefrei".
Was heißt lizenzfrei bei Bildern?
Die meisten Bilder im Internet sind urheberrechtlich geschützt. Der Urheber, also der Fotograf oder Künstler, behält die Rechte, auch wenn das Bild frei abrufbar ist. Ohne Erlaubnis dürfen Sie es nicht auf Ihrer Webseite, in Social Media oder in Werbung verwenden. Das gilt auch für Treffer aus der Google-Bildersuche.
Ein lizenzfreies Bild ist ein Bild, für dessen Verwendung Sie keine Lizenzgebühr zahlen müssen. Die Nutzung ist trotzdem an Bestimmungen gebunden: Jedes Portal legt fest, was erlaubt ist und was nicht. Bei kostenlosen Portalen sind diese Regeln meist sehr großzügig.
Royalty-free: einmal zahlen oder gratis, aber mit Regeln
„Royalty-free" bedeutet, dass keine laufenden Gebühren pro Nutzung anfallen. Bei Premium-Anbietern zahlen Sie einmal einen Preis, bei den Portalen in diesem Artikel gar nichts. Einschränkungen gibt es trotzdem, zum Beispiel beim Weiterverkauf oder bei Bildern mit erkennbaren Personen und Marken.
Creative Commons (CC)
Creative Commons ist die bekannteste freie Lizenz und hat mehrere Varianten. Nicht jede CC-Lizenz erlaubt die kommerzielle Nutzung oder die Bearbeitung. CC BY verlangt zum Beispiel eine Namensnennung, CC BY-NC schließt die kommerzielle Verwendung aus. Prüfen Sie deshalb immer die genaue Variante.
Creative Commons Zero (CC0) ist die freizügigste Variante. Der Urheber verzichtet so weit wie gesetzlich möglich auf seine Rechte. Sie dürfen das Bild verwenden, verändern und kommerziell nutzen, ohne den Namen des Fotografen zu nennen. Unsplash, Pixabay und Pexels nutzen eigene Lizenzen, die ähnlich frei sind wie CC0.
Die 6 besten Portale für kostenlose Stock Bilder im Überblick
Alle hier genannten Portale sind kostenlos nutzbar, ohne versteckte Kosten. Ich setze sie täglich in Webdesign-Projekten und im Content Marketing für Kunden ein. Die Reihenfolge entspricht der, in der ich selbst danach greife. Die Top 6 stehen Ihnen ohne Abo zur Verfügung, die Vergleichstabelle weiter unten zeigt alle Unterschiede auf einen Blick.
Unsplash
Am häufigsten nutze ich Unsplash: Download ohne Anmeldung, eine riesige Auswahl und unbegrenzte Downloads. Die Bibliothek umfasst laut Unsplash über 6 Millionen hochauflösende Fotos und Illustrationen von rund 400.000 Fotografen aus der Community. Die Suche funktioniert auch auf Deutsch. Dazu gibt es Kategorien wie Natur, Architektur, Business und Menschen sowie kuratierte Sammlungen zu fast jedem Thema.
- Unsplash-Lizenz: kostenlos, kommerziell und nicht-kommerziell nutzbar
- Keine Genehmigung des Fotografen nötig, Namensnennung freiwillig
- Nicht erlaubt: Bilder ohne wesentliche Veränderung verkaufen oder einen konkurrierenden Bilderdienst damit aufbauen
- Achtung: Bilder mit dem Label „Unsplash+" gehören zum kostenpflichtigen Premium-Abo
- Videos: nicht verfügbar
source.unsplash.com ist abgeschaltet. Wer Bilder automatisch in eine Software oder Website laden will, nutzt heute die offizielle Unsplash API mit kostenlosem Entwickler-Schlüssel.
Pixabay
Finde ich auf Unsplash nichts Passendes, wechsle ich zu Pixabay. Die Datenbank bietet über 6,3 Millionen Inhalte: Fotos, Vektoren, Illustrationen, lizenzfreie Videos und sogar Musik. Über 20 Kategorien und Filter nach Farben, Ausrichtung und Medientyp machen die Suche schnell. Freigestellte Objekte und Grafiken mit transparentem Hintergrund finden Sie über den Farbfilter „transparent“. Pixabay stammt ursprünglich aus Deutschland und ist komplett auf Deutsch nutzbar.
Was die Pixabay-Lizenz erlaubt:
- Kostenlose Nutzung für kommerzielle und nicht-kommerzielle Projekte, gedruckt und digital
- Keine Genehmigung nötig, keine Quellenangabe erforderlich
- Inhalte dürfen verändert und in neue Werke eingebaut werden
Was nicht erlaubt ist:
- Inhalte unverändert als eigenständige Datei verkaufen oder verbreiten
- Bilder mit erkennbaren Marken, Logos oder Produkten für eigene Produkte nutzen
- Inhalte irreführend, rechtswidrig oder anstößig verwenden
- Bilder als Teil einer Marke oder eines Logos eintragen
Pexels
Wer kostenlose Fotos und kostenlose Videos an einem Ort sucht, ist bei Pexels richtig. Die Stockfotos sind sauber getaggt und gut durchsuchbar, die Videos eignen sich für Social Media, Reels und Hintergrundvideos auf der Website. Zum Stöbern gibt es Kategorien, Sammlungen und eine Entdecken-Seite mit Trends. Hinter den Inhalten steht eine große Community von kreativen Fotografen und Filmemachern aus aller Welt.
Was die Pexels-Lizenz erlaubt:
- Kostenlose Nutzung aller Fotos und Videos, auch kommerziell
- Namensnennung freiwillig
- Inhalte dürfen bearbeitet werden
Was nicht erlaubt ist:
- Inhalte auf anderen Stockfoto-Plattformen weiterverbreiten
- Unveränderte Kopien als Poster, Druck oder auf physischen Produkten verkaufen
- Erkennbare Personen negativ darstellen
- Den Eindruck erwecken, abgebildete Personen oder Marken empfehlen Ihr Produkt
- Bilder in Marken oder Firmennamen verwenden
Sie brauchen professionelle Bildkonzepte für Ihr Projekt?
Im Content Marketing und Webdesign sorgen wir dafür, dass Bilder rechtlich sauber sind und zu Ihrer Strategie passen.
Burst by Shopify
Für Nischenthemen und Produktfotos empfehle ich Burst by Shopify. Shopify hat die Bibliothek gestartet, damit Händler bessere Produkte, Websites und Marketingkampagnen bauen können. Heute umfasst sie über 20.000 kostenlose Stockfotos, viele davon aus eigenen Shootings und sortiert nach Kategorien wie Mode, Essen, Technik und Fitness. Eine Anmeldung ist nicht nötig, jedes Bild gibt es in hoher und niedriger Auflösung. Wer den eigenen Shop noch aufsetzt, findet im Vergleich der besten Website-Builder den passenden Baukasten.
Lizenz: Free Photo Terms (royalty-free). Die Bilder dürfen bearbeitet und kommerziell verwendet werden, online wie offline: Website, Blog, Online-Shop, Instagram-Werbung, Facebook-Posts und Kundenprojekte. Eine Namensnennung ist nicht erforderlich.
Was nicht erlaubt ist:
- Nutzung für rechtswidrige Zwecke, zum Beispiel Werbung für illegale Produkte
- Erkennbare Personen rufschädigend darstellen
- Den Eindruck erwecken, der Fotograf oder Shopify empfehle Ihr Produkt
- Marken- und Persönlichkeitsrechte auf den Fotos sind nicht automatisch geklärt
Canva
Canva ist kein klassisches Bilder-Portal, sondern ein Design-Tool mit eigener Mediathek. Der Vorteil: Sie suchen das Foto, setzen es in eine Vorlage für Social Media, Präsentation oder Flyer und exportieren das fertige Design, ohne das Programm zu wechseln. Die kostenlose Version enthält bereits eine große Auswahl an Fotos, Grafiken, Objekten, Icons und Videos. Wer noch keine Idee hat, startet mit einer der Tausenden Vorlagen, egal ob für einen Instagram-Post oder eine Präsentation. Mit Canva Pro kommen Millionen Premium-Inhalte und KI-Funktionen wie der Hintergrundentferner dazu.
- Kostenlose Inhalte dürfen in Ihren Canva-Designs auch kommerziell genutzt werden
- Nicht erlaubt: Fotos unverändert als eigenständige Datei weiterverkaufen oder verbreiten
- Premium-Inhalte (Krone-Symbol) nur mit Canva Pro. Preis und Optionen zeigt Canva beim Upgrade.
- Passt, wenn Sie Bilder direkt weiterverarbeiten und gestalten wollen
Wie sich Canva gegen die Adobe-Alternative schlägt, lesen Sie in Canva vs. Adobe Express.
Canva kostenlos testen →SplitShire
SplitShire wurde vom Fotografen Daniel Nanescu gegründet und bietet eine kleinere, aber sehr stimmige Auswahl an kostenlosen Fotos und Videos: Landschaften, Porträts, Arbeitsplätze und weitere Kategorien. Die Bilder haben einen eigenen, künstlerischen Look, der sich von typischen Stockfotos abhebt. Inzwischen bietet SplitShire zusätzlich kostenpflichtige KI-Funktionen an. Das Gratis-Archiv bleibt davon unberührt.
Was erlaubt ist:
- Website, App, Blog und Social Media
- Werbematerialien, Magazine, E-Books, Buchcover, Musik-Artwork
- Persönliche und kommerzielle Projekte, ohne Namensnennung
Was nicht erlaubt ist:
- Bilder weiterverkaufen
- Nutzung in Projekten mit unangemessenen Inhalten
- Bilder an eine andere Stockfoto-Seite weitergeben
Vergleich der 6 Portale
| Portal | Ohne Anmeldung | Umfang | Videos gratis | Kommerziell | Lizenz |
|---|---|---|---|---|---|
| Unsplash | ✓ | 6 Mio.+ Fotos | - | ✓ | Unsplash-Lizenz |
| Pixabay | ✓ | 6,3 Mio.+ Inhalte | ✓ | ✓ | Pixabay-Lizenz |
| Pexels | ✓ | Groß | ✓ | ✓ | Pexels-Lizenz |
| Burst | ✓ | 20.000+ Fotos | - | ✓ | Free Photo Terms |
| Canva | Konto nötig | Groß (mehr mit Pro) | ✓ | ✓ im Design | Canva-Lizenz |
| SplitShire | ✓ | Klein | ✓ | ✓ | SplitShire-Lizenz |
Empfehlung nach Anwendungsfall
Starten Sie mit Unsplash
Unsplash hat die größte kuratierte Bibliothek, verlangt kein Login und steht unter einer freien Lizenz. Für 80 % aller Projekte reicht Unsplash allein. Falls Sie nichts Passendes finden, weiter zu Pixabay oder Pexels.
Kostenlose Videos: Pexels, Pixabay oder SplitShire
Alle drei bieten kostenlose Videos zum Download. Pexels und Pixabay haben die breiteste Auswahl, SplitShire liefert handverlesene Qualität in kleinerer Menge.
Burst by Shopify
Burst liefert Originalfotos zu vielen Geschäftsnischen, darunter Beauty-Produkte und Elektronik. Das passt gut zu E-Commerce-Seiten, die authentisch wirken sollen. Wenn Sie noch beim Plattform-Setup stehen, hilft unser Vergleich der besten E-Commerce-Plattformen.
Canva
Sie suchen ein Bild, ziehen es in eine Vorlage, passen Farben und Schrift an und sind fertig. Ein einheitlicher Bildstil über alle Kanäle ist ein Baustein für gutes Website-Design und macht Ihre Marke wiedererkennbar.
Bilder ohne Urheberrecht: was in Deutschland gilt
„Bilder ohne Urheberrecht" gibt es in Deutschland streng genommen nur in zwei Fällen: wenn die Schutzfrist abgelaufen ist oder wenn das Bild nie geschützt war. Ein Urheber kann auf sein Urheberrecht nicht vollständig verzichten. CC0 und die Lizenzen der Portale wirken deshalb bei uns als sehr weit gefasste Nutzungsrechte, und genau diese Nutzungsrechte brauchen Sie. Zum Thema Schutzfristen gelten nach dem Urheberrechtsgesetz folgende Bestimmungen:
- Lichtbildwerke (künstlerische Fotos) sind bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers geschützt.
- Einfache Lichtbilder (zum Beispiel Schnappschüsse) sind 50 Jahre nach Erscheinen geschützt.
- Gemeinfreie Werke (Public Domain) nach Ablauf der Frist dürfen Sie frei verwenden. Gute Quellen dafür sind Wikimedia Commons und die Archive von Museen.
- Personen auf dem Foto haben ein Recht am eigenen Bild. Auch bei einem lizenzfreien Foto dürfen Sie sie nicht in einem herabsetzenden Zusammenhang zeigen.
So erkennen Sie lizenzfreie Bilder: Auf seriösen Portalen steht die Lizenz direkt neben dem Download-Button. Fehlt eine Lizenzangabe, gilt das Bild als geschützt, und Sie haben nur zwei Möglichkeiten: beim Urheber nachfragen oder ein anderes Motiv wählen. In der Google-Bildersuche können Sie unter „Tools" nach „Creative Commons-Lizenzen" filtern, müssen die Lizenz auf der Originalseite aber trotzdem selbst prüfen.
Kostenlose Bilder herunterladen in 5 Schritten
- Suchbegriff wählen: Suchen Sie auf Englisch und auf Deutsch. Englische Begriffe liefern auf fast allen Portalen mehr Treffer.
- Filter setzen: Ausrichtung (Quer- oder Hochformat), Farben und Medientyp eingrenzen. Das spart die meiste Zeit.
- Lizenz prüfen: Kurz die Lizenz des einzelnen Bildes ansehen, vor allem bei Personen, Marken und Gebäuden.
- Datei in passender Größe laden: Für Websites reicht meist die mittlere Auflösung. Große Dateien bremsen Ihre Ladezeit.
- Für das Web optimieren: Bild in WebP umwandeln, einen sprechenden Dateinamen vergeben und einen Alt-Text schreiben. Das hilft der Barrierefreiheit und dem Ranking in der Bildersuche. Mehr dazu in unserer Einführung Was ist SEO?
Weitere Quellen für kostenlose Fotos
Die sechs Portale oben sind meine tägliche Arbeitsbasis. Es gibt aber weitere Datenbanken, die funktionieren und nichts kosten. Ich habe die folgenden Quellen geprüft. Sie eignen sich gut als Ergänzung, wenn Sie einen ungewöhnlicheren Look oder Bilder für eine spezielle Webseite suchen, zum Beispiel für kreativen Content. Prüfen Sie trotzdem immer die Lizenz des einzelnen Bildes.
| Portal | Inhalt | Lizenz | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Flickr | Fotos aus der Community | je Bild verschieden (CC, Public Domain) | Lizenzfilter in der Suche nutzen, viele Bilder verlangen Namensnennung |
| Wikimedia Commons | Fotos, Karten, historische Medien | je Datei verschieden (CC, Public Domain) | Beste Quelle für gemeinfreie und historische Bilder |
| StockSnap | Fotos, wöchentlich neu | CC0 | Keine Anmeldung, keine Namensnennung |
| picjumbo | Fotos, Hintergründe | frei, kommerziell | Optionales Premium-Abo, Gratis-Bereich bleibt frei |
| Gratisography | Fotos und Vektoren, skurril | eigene Lizenz | Eigenständiger, kreativer Stil, auch KI-Sets |
| Kaboompics | Interior, Lifestyle, Business | Standard-Lizenz, kommerziell | Farbpaletten zu jedem Foto, kein Weiterverkauf |
| NegativeSpace | Fotos, 24+ Kategorien | CC0 | Keine Namensnennung |
| freestocks.org | Lifestyle, Food, Technik | frei, kommerziell | Solide Allround-Bibliothek |
| Picography | Landschaft, People, City | CC0 | Keine Namensnennung |
| Life of Pix | Fotos (+ Videos via Life of Vids) | Public Domain | Regelmäßig neue Fotografen |
| Superfamous | Abstrakte, organische Kunstbilder | CC BY 3.0 | Namensnennung erforderlich |
Wann lohnen sich Premium-Stockfotos?
Kostenlose Portale haben einen Nachteil: Beliebte Motive sieht man überall, auf der Webseite der Konkurrenz genauso wie auf Ihrer eigenen Webseite. Für Kampagnen, Landingpages mit viel Budget oder exklusive Motive lohnen sich Premium-Datenbanken. Der Preis hängt von der Art der Lizenz und vom Umfang des Angebots ab. Ein einzelnes Stockfoto kostet grob zwischen 1 € im Abo und über 30 € als Einzelkauf, Videos deutlich mehr. Eine Alternative sind KI-Bildgeneratoren, mit denen Sie Bilder und Grafiken nach eigenen Ideen erzeugen. Bei KI-Bildern sollten Sie die Nutzungsbedingungen des Tools genauso sorgfältig prüfen wie bei Stockfotos.
Häufige Fragen zu lizenzfreien Bildern
Wo finde ich lizenzfreie Bilder kostenlos?
Die besten Quellen sind Unsplash, Pixabay, Pexels, Burst by Shopify, Canva und SplitShire. Alle bieten hochwertige Fotos, die Sie kostenlos und auch kommerziell verwenden dürfen. Für gemeinfreie und historische Bilder eignet sich Wikimedia Commons.
Darf ich kostenlose Stockfotos kommerziell verwenden?
Ja. Alle sechs Portale erlauben die kommerzielle Nutzung, also auch auf Firmen-Websites, in Werbung und in Kundenprojekten. Verboten ist meist nur der Weiterverkauf der unveränderten Bilder und die irreführende Darstellung von Personen oder Marken.
Muss ich den Fotografen nennen?
Bei Unsplash, Pixabay, Pexels, Burst und SplitShire ist keine Namensnennung erforderlich. Sie wird aber gern gesehen. Bei Creative-Commons-Bildern mit BY-Zusatz, etwa auf Flickr oder Wikimedia Commons, ist die Namensnennung Pflicht.
Was ist der Unterschied zwischen CC0 und Royalty-free?
CC0 bedeutet einen möglichst vollständigen Verzicht auf Rechte: Sie dürfen das Bild ohne Einschränkung nutzen, ändern und verbreiten. Royalty-free heißt nur, dass keine laufenden Gebühren anfallen. Es kann trotzdem Nutzungsbeschränkungen geben, etwa ein Verbot des Weiterverkaufs.
Darf ich Bilder aus der Google-Bildersuche verwenden?
Nein, nicht ohne Weiteres. Die meisten Bilder in der Google-Bildersuche sind urheberrechtlich geschützt. Sie können nach Creative-Commons-Lizenzen filtern, müssen die Lizenz auf der Originalseite aber selbst prüfen. Sicherer ist der direkte Weg über eines der Portale.
Wo kann ich kostenlose Bilder ohne Anmeldung herunterladen?
Unsplash, Pexels, Pixabay, Burst und SplitShire erlauben den Download ohne Konto. Bei Canva brauchen Sie ein kostenloses Konto, weil die Bilder im Design-Editor verwendet werden.
Welche ist die beste kostenlose Bilddatenbank?
Für Fotos ist Unsplash die beste kostenlose Bilddatenbank, mit über 6 Millionen Bildern. Wer zusätzlich Videos, Vektoren und Musik braucht, ist bei Pixabay mit über 6,3 Millionen Inhalten besser aufgehoben.
Wie viel kostet ein Stockfoto?
Bei den Portalen in diesem Artikel nichts. Bei Premium-Anbietern kostet ein Stockfoto grob zwischen 1 € im Abo und über 30 € im Einzelkauf, abhängig von Anbieter, Auflösung und Lizenz.
Gibt es kostenlose Portale auch für Vektorgrafiken und Icons?
Pixabay bietet auch Vektorgrafiken und Illustrationen. Für Icons eignen sich Heroicons, Feather Icons oder Unicons (alle Open Source), für Illustrationen unDraw mit MIT-Lizenz und anpassbaren Farben. Das sind gute Ergänzungen für Webdesign-Projekte.
Sie wollen professionelles Content Marketing aufsetzen?
Wir übernehmen, was Sie nicht selbst machen wollen, von der Bildstrategie bis zum fertigen Artikel. Das Erstgespräch dauert 30 Minuten, ist kostenlos und verpflichtet Sie zu nichts.
