Die Kurzfassung für Eilige
- Gesamt-Verdict: WordPress gewinnt für die meisten Unternehmen, weil es mehr Auswahl an Agenturen, Erweiterungen und Redakteuren bietet. Contao bleibt die beste Wahl für streng strukturierte Firmen-Websites mit klaren Vorgaben, besonders wenn eine Contao-Agentur bereits gut betreut.
- Redaktion: Seitenstruktur, Artikel und Inhaltselemente auf der einen Seite, der Block-Editor auf der anderen. Das eine hält die Struktur sauber, das andere ist schneller erlernt.
- Erweiterungen: Über 60.000 kostenlose Plugins stehen rund 2.000 Contao-Erweiterungen gegenüber, die per Composer installiert werden.
- Kosten: Beide Systeme sind Open Source und kostenlos. Teuer wird die Entwicklung, und dort ist der Contao-Markt kleiner und regional konzentriert.
- Faustregel: Marketing-Website mit Blog, Landingpages und häufigen Änderungen: WordPress. Unternehmensauftritt mit festem Seitenbaum, Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit als Pflicht: Contao darf bleiben.
Wie wir Contao und WordPress bewerten
Wir vergleichen beide Content-Management-Systeme entlang der Fragen, die in Kundenprojekten entscheiden: Redaktionsalltag, Erweiterungen, Design, SEO, Sicherheit, Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit, Agenturmarkt sowie Kosten und Migration. Wir bauen überwiegend WordPress, haben aber genug Contao-Projekte übernommen und abgelöst, um beide Seiten ohne Beschönigung zu beschreiben. Zahlen nennen wir nur, wenn sie öffentlich belegbar sind.
Die beiden CMS im direkten Vergleich

WordPress
WordPress ist weit verbreitet: Laut W3Techs läuft es auf rund 41 Prozent aller Websites weltweit (Stand Juli 2026). Diese Verbreitung ist das eigentliche Argument, denn sie bringt die größte Auswahl an Erweiterungen, Vorlagen, Agenturen und Redakteuren mit sich. Wer laufend Landingpages oder Blogartikel veröffentlicht, arbeitet mit dem Block-Editor schneller als mit jedem anderen System. Die Grundlagen stehen im Beitrag Was ist WordPress.
Stärken
- Block-Editor, den neue Redakteure in einem Vormittag lernen
- Über 60.000 kostenlose Plugins, dazu ein großer kommerzieller Markt
- Sehr großer Agentur- und Freelancer-Markt, Dienstleisterwechsel einfach
- Läuft auf fast jedem Hosting-Paket
Schwächen
- Mehrsprachigkeit nur per Plugin (WPML, Polylang)
- Struktur läuft ohne Disziplin auseinander, weil der Editor viel erlaubt
- Angriffsfläche wächst mit jeder Erweiterung
Contao
Contao erschien 2006 als TYPOlight und wurde 2010 umbenannt, weil der alte Name nach einem abgespeckten TYPO3 klang. Seit Version 4 baut das System auf dem Symfony-Framework auf. Kern des Systems ist eine strenge Trennung: Seitenlayouts legen fest, wie eine Seite aufgebaut ist, Redakteure füllen Artikel mit vordefinierten Inhaltselementen. Nachrichten, Kalender, Formulargenerator, Newsletter, Mitgliederbereich und Mehrsprachigkeit gehören zum Lieferumfang. Das macht es zu einem vollwertigen CMS für Firmen-Websites, die über Jahre gleich aussehen sollen.
Stärken
- Mehrsprachigkeit, Formulare, News, Kalender und Newsletter im Kern
- Strenge Struktur, die Redakteure nicht umgehen können
- Barrierefreie Ausgabe und feingranulare Benutzergruppen von Haus aus
- Verbindliche LTS-Zyklen: 5.7 LTS mit Sicherheitsupdates bis Februar 2030
Schwächen
- Kleiner Agenturmarkt, fast ausschließlich in DACH
- Rund 2.000 Erweiterungen statt 60.000, vieles bleibt Individualentwicklung
- Hosting braucht PHP 8.3, Composer und den Contao Manager
Bestehende Contao-Website und Relaunch in Sicht?
Wir sehen uns Struktur, Inhalte und Rankings an und sagen Ihnen ehrlich, ob ein Wechsel etwas bringt oder ob Sie bleiben sollten.
Vergleichstabelle: Contao vs WordPress
Die Tabelle beschreibt den Auslieferungszustand. „Plugin“ bedeutet, dass die Funktion nachinstalliert oder entwickelt werden muss. Stand September 2026, laut den Anbietern.
| Kriterium | WordPress | Contao |
|---|---|---|
| Lizenz und Preis | GPL, 0 Euro | LGPL, 0 Euro |
| Aktuelle Version | 7.0 | 5.7 LTS (Support bis Februar 2030), 6.0 seit August 2026 |
| Technische Basis | PHP, MySQL/MariaDB | Symfony, PHP 8.3+, MySQL/MariaDB, Twig |
| Hosting-Anforderung | Shared-Hosting genügt | Composer, PHP-CLI, Contao Manager, mehr Arbeitsspeicher |
| Redaktionsprinzip | Block-Editor mit Live-Vorschau | Seitenstruktur, Artikel, Inhaltselemente, Vorschau getrennt |
| Mehrsprachigkeit im Kern | Plugin: WPML ab 39 Euro im Jahr, Polylang Pro ab 99 Euro im Jahr | Ja |
| Formulare, News, Kalender, Newsletter im Kern | Plugin | Ja |
| Rechte pro Seitenbaum-Zweig | Plugin | Ja |
| Shop-Funktion | WooCommerce | Isotope eCommerce, kleiner Markt |
| Erweiterungen im offiziellen Verzeichnis | über 60.000 | rund 2.000 |
| Automatische Sicherheitsupdates | Ja, für Minor-Releases | Nein, manuell per Contao Manager |
| Schulung der Redaktion | Stunden | ein halber bis ein Tag |
| Agenturmarkt | weltweit sehr groß | klein, konzentriert auf DACH |
Empfehlung nach Anwendungsfall
WordPress
Blog, Landingpages, Lead-Formulare und CRM-Anbindung: Dafür gibt es erprobte Lösungen, die niemand mehr entwickeln muss. Redakteure sind schnell produktiv, Dienstleister leicht zu finden.
Contao
Unternehmensauftritt mit festem Seitenbaum, mehreren Sprachen, Barrierefreiheit als Anforderung und einem Corporate Design, das kein Redakteur aufweichen darf. Wenn eine Contao-Agentur das Projekt seit Jahren zuverlässig betreut, gibt es keinen Grund zu wechseln.
TYPO3 statt beidem
Bei Konzernstrukturen, vielen Abteilungen und dokumentierten Freigabe-Workflows stoßen sowohl WordPress als auch Contao an Grenzen. Dann lohnt der Blick auf TYPO3, das wir in WordPress vs TYPO3 gegenübergestellt haben.
Contao und WordPress im Detail: der Ratgeber
Redaktionsalltag: Inhaltselemente gegen Block-Editor
Der größte Unterschied fällt beim ersten Login auf. In Contao verwalten Sie im Backend eine Seitenstruktur, in der jede Seite ein Layout zugewiesen bekommt. In jede Seite kommen Artikel, in jeden Artikel Inhaltselemente: Text, Bild, Galerie, Akkordeon, Download, Formular. Welche Elemente es gibt und wie sie aussehen, bestimmt die Agentur beim Aufbau. Redakteure können dieses Raster nicht verlassen: Eine Contao-Installation sieht nach fünf Jahren noch so aus wie am Tag des Launchs. Die Vorschau ist von der Bearbeitung getrennt, was Anwender zunächst als umständlich empfinden.
Der Block-Editor zeigt den Beitrag bereits während des Schreibens. Blöcke lassen sich frei kombinieren, Abstände, Farben und Spalten sind direkt einstellbar. Deshalb sind neue Benutzer nach einem Vormittag produktiv. Die Kehrseite: Ohne Gestaltungsvorgaben entstehen mit der Zeit fünfzehn Varianten desselben Textblocks. Wer dieselbe Ordnung will, muss Block-Vorlagen und gesperrte Muster einrichten, was selten von Anfang an passiert. Bei der Benutzerfreundlichkeit gewinnt WordPress, bei der Konsistenz Contao.
Erweiterungen: 60.000 Plugins gegen Composer-Pakete
Über 60.000 kostenlose Plugins liegen im offiziellen WordPress-Verzeichnis (Stand Juli 2026), dazu kommt ein kommerzieller Markt für Formulare, Shops, Cookie-Banner und Schnittstellen zu praktisch jedem CRM. Diese Menge ist Stärke und Risiko zugleich: Viele Plugins sind schlecht gepflegt, und jede Erweiterung vergrößert die Angriffsfläche.
Contao geht den umgekehrten Weg. Etwa 2.000 Erweiterungen liegen als Composer-Pakete im offiziellen Verzeichnis, installiert über den Contao Manager, ein browserbasiertes Werkzeug, das Composer im Hintergrund ausführt. Das ist sauberer, weil Versionskonflikte vor der Installation erkannt werden. Für Nischenanforderungen brauchen Sie aber häufiger eine Individualentwicklung und damit Programmierkenntnisse. Weil vieles bereits im Kern steckt, fällt das im Alltag weniger ins Gewicht, als die Zahlen vermuten lassen.
Design: vorgefertigt oder maßgeschneidert
Bei WordPress startet der Großteil der Projekte mit einem fertigen Theme, das per Anpassung ans Corporate Design herangeführt wird. Das senkt die Kosten, führt aber zu Websites, die einander ähneln, und zu Vorlagen, die mehr Code laden, als die Seite braucht. Ein eigenes Design ist in unseren Projekten der Regelfall.
Contao kennt praktisch keinen Markt für vorgefertigte Themes. Jedes Projekt bekommt ein individuell entwickeltes Layout auf Basis von Twig-Templates. Das ist teurer im Start, führt aber zu schlankem HTML und einem Erscheinungsbild, das exakt der Marke entspricht. Für strenge Markenvorgaben ein Vorteil, für ein Start-up mit kleinem Budget ein Nachteil.
SEO: Was beide Systeme für die Suchmaschinenoptimierung mitbringen
In der Google-Suche entscheidet dieser Vergleich nicht. Beide erzeugen saubere URLs, Titel und Meta-Daten pro Seite, XML-Sitemaps und Weiterleitungen. Contao bringt Canonical-Tags, hreflang für mehrsprachige Websites und schema.org-Markup im Kern mit; WordPress erledigt dieselben SEO-Funktionen über Erweiterungen wie Yoast oder Rank Math, die Redakteure ohne Entwicklerhilfe bedienen. Bei den Ladezeiten hat eine schlanke Contao-Seite oft die Nase vorn, weil kein Vorlagen-Ballast mitgeliefert wird; eine gut gebaute WordPress-Seite ist genauso schnell. Welche Stellschrauben unabhängig vom CMS wirken, steht in unserem Beitrag zur technischen SEO. Der praktische Unterschied liegt im Tempo: Wer wöchentlich neue Inhalte veröffentlicht, ist mit dem Block-Editor schneller.
Sicherheit und Updates
Der Patchstack-Report zur WordPress-Sicherheit 2026 zählt für 2025 insgesamt 11.334 neu gemeldete Schwachstellen im Ökosystem, davon 91 Prozent in Plugins und 9 Prozent in Themes, im Core nur sechs. Der Kern ist also solide, fast jede Sicherheitslücke entsteht in einer Erweiterung. Dafür werden Sicherheitsupdates für Minor-Releases automatisch eingespielt.
Contao hat eine kleinere Angriffsfläche, weil weniger Fremdcode im Spiel ist. Updates laufen über den Contao Manager und damit über Composer; das ist kontrolliert, aber nicht automatisch. Wer keine Agentur hat, die das übernimmt, bleibt auf alten Versionen hängen, und genau das sehen wir bei übernommenen Websites häufig. Die LTS-Politik hilft: Version 5.7 LTS ist im Februar 2026 erschienen, bekommt Bugfixes bis Februar 2029 und Sicherheitsupdates bis Februar 2030, während 6.0 seit dem 26. August 2026 die Entwicklungslinie fortführt.
Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit (BFSG)
Mehrsprachige Websites sind in Contao Kernfunktion: Jede Sprache bekommt einen eigenen Startpunkt in der Seitenstruktur, Sprachfallback und hreflang entstehen automatisch. WordPress braucht dafür WPML oder Polylang, die gut funktionieren, aber Lizenzkosten und eine zusätzliche Fehlerquelle mitbringen.
Ähnlich verhält es sich mit der Barrierefreiheit. Seit dem 28. Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz viele Unternehmen mit Online-Shops und digitalen Dienstleistungen für Verbraucher zu barrierefreien Websites. Contao ist von Anfang an mit dem Anspruch entwickelt worden, barrierefreies HTML auszugeben, und auch die Verwaltungsoberfläche ist per Tastatur bedienbar. Bei WordPress hängt die Barrierefreiheit von Vorlage und Erweiterungen ab; die Standardblöcke sind zugänglich, ein Page-Builder oft nicht. In beiden Fällen gilt: Barrierefreiheit entsteht in der Umsetzung, nicht im CMS.
Agenturmarkt, Entwickler und Kosten
Beide Systeme kosten keine Lizenz. Die Kosten entstehen bei Konzeption, Entwicklung, Schulung und Wartung, und dort unterscheidet sich der Markt. Für WordPress finden Sie in jeder Stadt Dienstleister, vom Freelancer bis zur spezialisierten WordPress-Agentur; der Wechsel ist unkompliziert, weil das nächste Team das System kennt. Contao-Agenturen sind seltener und fast ausschließlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu finden; das offizielle Partnerprogramm listet sie auf contao.org. Das Know-how ist vorhanden, die Auswahl aber überschaubar.
Dazu kommt das Hosting: Ein Shared-Paket für wenige Euro im Monat reicht auf der einen Seite, wie unser Hosting-Vergleich zeigt; auf der anderen braucht es PHP 8.3, Composer und ausreichend Arbeitsspeicher, also oft ein Preissegment höher. Tagessätze hängen von der Agentur ab, nicht vom System; nach unserer Erfahrung liegen Contao-Spezialisten wegen des kleineren Marktes eher am oberen Rand der Spanne.
Migration: von Contao zu WordPress und der Wechsel zu Contao
Der häufigere Weg führt von Contao zu WordPress, meist weil der Dienstleister wegfällt, das Marketing schneller werden will oder das Team wächst. Ein CMS-Wechsel ist immer ein Relaunch: Inventarisieren Sie zuerst die Seitenstruktur und gleichen Sie sie mit Search-Console-Daten ab, damit nur Seiten mitwandern, die Aufrufe oder Rankings haben. Die Inhaltselemente bilden Sie auf ein festes Set an Blöcken ab, Formulare, News und Kalender ersetzen Sie durch Plugins. Kritisch sind die Weiterleitungen: Die alten URLs enden je nach Konfiguration auf .html, die neuen Permalinks nicht, und ohne vollständige 301-Zuordnung verlieren Sie Rankings, die über Jahre entstanden sind.
Der Wechsel zu Contao ist seltener und lohnt sich fast nur, wenn ein konkretes Ziel ihn erzwingt: eine strenge Struktur, die Redakteure nicht aufweichen dürfen, Mehrsprachigkeit ohne Plugin oder Barrierefreiheit als harte Anforderung. Technisch ist die Richtung anspruchsvoller, weil flache Inhalte in eine Inhaltsstruktur mit mehreren Ebenen überführt werden und jedes bisher per Plugin gelöste Feature neu gedacht wird.
Warum Contao bleiben darf: wann der Vergleich egal ist
Wir raten regelmäßig davon ab, eine funktionierende Contao-Website nur deshalb abzulösen, weil WordPress verbreiteter ist. Wenn die Agentur zuverlässig arbeitet, die Aktualisierungen laufen, die Redakteure zurechtkommen und die Website ihre Aufgabe erfüllt, kostet ein Wechsel Geld und Rankings, ohne etwas zu verbessern. Umgekehrt zwingt niemand ein Unternehmen zu dem strengeren System, dessen Marketing jede Woche neue Seiten braucht. Die Frage lautet nicht, welches objektiv besser ist, sondern welches zu Ihrer Organisation passt. Wer auch Joomla oder Drupal in Betracht zieht, findet die Einordnung in WordPress vs Joomla und in unserer Übersicht der WordPress-Alternativen.
Häufige Fragen zu Contao und WordPress
Was ist besser: Contao oder WordPress?
Für die meisten Unternehmen WordPress, weil es mehr Erweiterungen, mehr Dienstleister und einen schneller erlernbaren Editor bietet. Contao ist besser, wenn eine Website streng strukturiert bleiben soll, mehrsprachig läuft, barrierefrei sein muss und eine erfahrene Agentur sie betreut. Ein pauschal besseres System gibt es nicht.
Wie gut ist Contao?
Contao ist ein ausgereiftes, professionell gepflegtes Open Source CMS auf Symfony-Basis mit verbindlichen LTS-Zyklen. Es gehört zu den saubersten Systemen für Firmen-Websites mit fester Struktur, hat aber ein kleines Ökosystem und einen regional begrenzten Agenturmarkt. Für Content-Marketing mit vielen wechselnden Inhalten ist es weniger geeignet.
Ist Contao schwerer zu bedienen als WordPress?
Am Anfang ja. Seitenstruktur, Artikel und Inhaltselemente sind getrennt, die Vorschau ebenfalls. Rechnen Sie mit einem halben bis einem Schulungstag. Der Block-Editor zeigt den Beitrag beim Schreiben und ist nach wenigen Stunden bedienbar. Im Gegenzug verhindert Contao, dass Redakteure das Layout verändern.
Ist Contao sicherer als WordPress?
Die Angriffsfläche ist kleiner, weil weniger Fremdcode im Einsatz ist. Bei WordPress entfielen 2025 laut Patchstack 91 Prozent der gemeldeten Schwachstellen auf Plugins, der Core selbst ist stabil. Eine gepflegte Installation mit wenigen Erweiterungen ist auf beiden Seiten sicher. Entscheidend ist, dass Updates zeitnah eingespielt werden.
Ist Contao mehrsprachig?
Ja, Mehrsprachigkeit gehört zum Kern. Jede Sprache bekommt einen eigenen Startpunkt in der Seitenstruktur, Sprachfallback und hreflang-Angaben erzeugt das System selbst. WordPress braucht dafür ein Plugin wie WPML oder Polylang.
Welches CMS ist besser für SEO geeignet, WordPress oder Contao?
Beide gleich gut, wenn die Umsetzung stimmt. Contao bringt Meta-Daten, Canonicals, Sitemap, hreflang und Weiterleitungen im Kern mit, WordPress deckt dasselbe über Erweiterungen ab. Der Unterschied liegt im Tempo: Wer laufend neue Inhalte veröffentlicht, arbeitet mit dem Block-Editor schneller.
Kann man von WordPress zu Contao wechseln?
Ja, aber es ist ein vollständiger Relaunch. Inhalte müssen in die Struktur aus Seiten, Artikeln und Inhaltselementen überführt, Plugin-Funktionen ersetzt und alle URLs per 301 weitergeleitet werden. Der Weg lohnt sich, wenn Struktur, Mehrsprachigkeit oder Barrierefreiheit den Ausschlag geben. In der Praxis ist die Gegenrichtung häufiger.
Ist TYPO3 noch zeitgemäß, und wie passt es zu Contao und WordPress?
Ja. TYPO3 ist das dritte große Open-Source-CMS im deutschsprachigen Raum und richtet sich an Konzerne, Behörden und Hochschulen mit vielen Redakteuren, Freigabestufen und Sprachen. Contao sitzt dazwischen: strenger als der Block-Editor, schlanker als TYPO3. Für die meisten mittelständischen Websites ist TYPO3 zu groß.
Relaunch oder Systemwechsel steht an?
30 Minuten Gespräch, kostenlos. Wir sehen uns Ihre Website an und sagen Ihnen, welcher Weg der wirtschaftlichere ist.
