IONOS oder STRATO? Webhosting-Anbieter im Vergleich 2026*

STRATO vs IONOS ist der Klassiker unter den deutschen Hosting-Vergleichen, obwohl beide Webhoster heute zum selben Konzern gehören. Wir stellen die Webhosting-Pakete für kleine Firmen-Websites und WordPress gegenüber: Tarife samt Folgepreis nach dem Aktionszeitraum, Speicher, Rechenzentren, Mail, Support und Laufzeiten. Am Ende sagen wir Ihnen, wer für welchen Fall die bessere Wahl ist und wann Sie besser zu einem dritten Hoster gehen.

tl;dr

Die Kurzfassung für Eilige

  • Gesamt-Verdict: IONOS gewinnt knapp, weil NVMe-Speicher, Georedundanz und der 24/7-Support ohne Aufpreis für Firmen-Websites schwerer wiegen als der Preisvorteil von STRATO.
  • Preise: Beide arbeiten mit Lockpreisen ab 1 € pro Monat. Regulär kostet der Bestseller bei STRATO 9 €, bei IONOS 11 € pro Monat (Stand September 2026, laut Anbieter).
  • Domains: STRATO legt im Basic-Paket drei Adressen dauerhaft bei, der Konkurrent nur eine im ersten Jahr gratis.
  • Support: IONOS mit Telefon und Chat rund um die Uhr plus persönlichem Berater; beim Berliner Anbieter kostet die 24/7-Hotline 10 € extra.
  • Wann egal: Für Shops mit Tagesumsatz oder Agentur-Setups mit Staging sind beide zu dünn. Dann lieber Hetzner, All-Inkl oder Raidboxes.

Wie wir bewerten

Wir vergleichen die beiden Webhosting-Pakete so, wie wir sie in Kundenprojekten auswählen würden: für eine kleine Firmen-Website oder eine CMS-Installation mit Kontaktformular, Blog und ein paar Postfächern. Bewertet werden die Preisgestaltung inklusive Folgepreis, Speicherplatz und Technik, Serverstandort, die Managed-Pakete, Mail, Kundenservice und die Vertragsbedingungen. Alle Preise sind Bruttopreise laut Anbieter, geprüft im September 2026, und ändern sich erfahrungsgemäß alle paar Wochen. Ladezeiten haben wir bewusst nicht mit Fantasiezahlen belegt; wo wir Unterschiede nennen, sind sie aus der Technik ableitbar oder öffentlich dokumentiert.

STRATO vs IONOS: die Angebote im Vergleich

Testsieger
IONOS Logo
01 · Support und Technik

IONOS Webhosting

ab 1 € / Monat für 12 Monate · danach 11 € (Plus)
8.4
Score

IONOS aus Montabaur ist die größere der beiden Marken und gewinnt diesen Vergleich, weil das Paket technisch mehr mitbringt: NVMe-Webspace ab 100 GB, georedundanter Betrieb an zwei Standorten, PHP 8.2 bis 8.4 und ein Kundenservice, der nachts ans Telefon geht. Der persönliche Berater ist für Einsteiger ein echtes Feature, auch wenn er gelegentlich Zusatzprodukte anbietet. Der Nachteil sitzt in der Preisliste: Nur eine Domain ist inklusive, und die auch nur zwölf Monate lang. Details zur Marke stehen in unserem ausführlichen Test.

Stärken

  • NVMe-Speicher, 100 bis 500 GB je nach Paket
  • Georedundanz über zwei Rechenzentren, Server in Deutschland wählbar
  • Telefon und Live-Chat rund um die Uhr ohne Aufpreis, persönlicher Berater
  • Eigene Managed-Tarife für das CMS mit automatischen Updates

Schwächen

  • Nur ein Domainname inklusive, gratis nur im ersten Jahr
  • Preissprung von 1 € auf 11 € nach zwölf Monaten, 10 € Einrichtungsgebühr
  • Support ist zugleich Vertriebskanal, kein klassisches Ticketsystem
Speicher100-500 GB NVMe
Support24/7 inklusive
Best fürFirmen-Websites
IONOS testen
STRATO Logo
02 · Preis und Einfachheit

STRATO Webhosting

ab 1 € / Monat für 12 Monate · danach 9 € (Basic)
8.0
Score

STRATO aus Berlin ist der einfachere und im laufenden Betrieb etwas günstigere Hoster. Vier Pakete, drei Domainnamen schon im Basic-Paket, keine Einrichtungsgebühr beim Jahresvertrag und ein Kundenbereich, der Adressen, Verträge und Postfächer übersichtlich bündelt. Dafür bewirbt der Berliner Hoster nur SSD-Datenbanken statt NVMe-Webspace, und wer nachts jemanden erreichen will, zahlt 10 € im Monat für die 24/7-Option. Unser ausführlicher Test ordnet die Erfahrungen anderer Nutzer ausführlich ein.

Stärken

  • 3 Domainnamen im Basic-Paket, 10 im Pro-Paket, dauerhaft inklusive
  • Regulär günstiger: 5 bis 22 € statt 6 bis 28 € pro Monat
  • Keine Einrichtungsgebühr bei 12 Monaten Laufzeit
  • Rechenzentren in Berlin und Karlsruhe, ISO 27001, Ökostrom

Schwächen

  • 24/7-Hotline nur als Zusatzoption für 10 € monatlich, kein Live-Chat
  • Kein NVMe-Webspace beworben, weniger Speicher als die Schwestermarke
  • CMS-Paket ist nur Managed light: Kern-Updates ja, Plugin-Pflege nein
Speicher50-200 GB
SupportMo-So, 24/7 gegen Aufpreis
Best fürMehrere kleine Projekte
STRATO testen

Sie wissen nicht, welches Paket Ihre Website wirklich braucht?

Wir betreiben und migrieren Kunden-Websites auf beiden Plattformen. Sagen Sie uns, was die Seite tun soll, und wir sagen Ihnen, welches Paket reicht.

Beratung anfragen

Vergleichstabelle: Hosting, Domains und Support

KriteriumIONOSSTRATO
Einstiegspaket (Aktion)Standard 3 €/Mon. für 6 MonateStarter 0 € im ersten Monat
Regulärer Preis Einstieg6 €/Mon.5 €/Mon.
Bestseller-PaketPlus: 1 €/Mon. für 12 Monate, dann 11 €Basic: 1 €/Mon. für 12 Monate, dann 9 €
Speicherplatz (Einstieg bis Top)100 bis 500 GB NVMe50 bis 200 GB, Datenbanken auf SSD
Domains inklusive1 (im ersten Jahr gratis)1 bis 10, dauerhaft
Postfächer inklusive1 bis 51 bis 5
PHP-Versionen8.2, 8.3, 8.4bis 8.4
Rechenzentren / ServerstandortDeutschland wählbar, georedundant über zwei StandorteBerlin und Karlsruhe, ISO 27001
Einrichtungsgebühr10 €0 € beim Jahresvertrag, 10 bis 15 € bei monatlicher Laufzeit
Laufzeit12 Monate oder monatlich12 Monate oder monatlich
SupportTelefon und Chat 24/7, persönlicher BeraterTelefon Mo-Fr 8-20 Uhr, Wochenende 10-18:30 Uhr, 24/7 für 10 €/Mon.
Managed WordPressJa, containerisiert, ab 1 € (regulär 5 bis 20 €)Managed light, ab 0 € (regulär 5 bis 20 €)
Geld-zurück-Garantie30 Tage30 Tage
LinkTesten ↗Testen ↗

Alle Angaben Stand September 2026, laut Anbieter, Bruttopreise. Die Aktionen rotieren, rechnen Sie deshalb grundsätzlich mit der rechten Preisspalte, also dem Folgepreis.

Empfehlung: IONOS oder STRATO nach Use-Case

wenn Sie eine Firmen-Website betreiben und erreichbaren Support brauchen

IONOS Plus

200 GB NVMe-Webspace, zwei Postfächer, Georedundanz und ein Kundenservice, der auch am Sonntagabend antwortet. Für Selbstständige und kleine Unternehmen, bei denen die Website Anfragen bringen soll, das rundere Paket.

wenn Sie mehrere kleine Projekte günstig parken wollen

STRATO Basic oder Plus

Drei bis fünf Domainnamen dauerhaft inklusive, keine Einrichtungsgebühr und ein niedrigerer Folgepreis. Für eine Privatperson mit Vereins-Seite, Portfolio und Familien-Blog oder für einen Freelancer mit mehreren Landingpages die wirtschaftlichere Wahl.

wenn die Website Umsatz trägt oder Sie Staging und Root-Zugriff brauchen

Keiner von beiden

Für Online-Shops, größere Projekte oder Agentur-Workflows sind beide Massenmarkt-Pakete zu knapp. Hetzner liefert Preis-Leistung für Selbstverwalter, All-Inkl kommt ohne Lockpreis-Mechanik aus, Raidboxes übernimmt den kompletten CMS-Betrieb.

Ratgeber: Was Sie bei beiden Webhosting-Anbietern wissen sollten

Ein Konzern, zwei Marken: der Hintergrund

Die Frage "STRATO oder IONOS" wirkt wie ein Duell zweier Konkurrenten, tatsächlich vergleichen Sie zwei Schwestermarken. IONOS ist aus 1&1 Internet hervorgegangen und gehört zur United Internet AG, seit dem Börsengang firmiert die Sparte als IONOS Group SE. STRATO wurde 1997 in Berlin gegründet, 2017 von United Internet übernommen und ist heute ebenfalls Teil der IONOS Group. Für Sie als Kunde heißt das: Beide Anbieter teilen sich den Konzern, nicht aber die Produktpalette, die Preisgestaltung oder den Support. Die Marken werden bewusst unterschiedlich positioniert, die Montabaurer als breiter Anbieter von Webhosting bis Cloud, der Berliner Hoster als einfacher Massenmarkt-Anbieter mit Preisfokus.

Preise nach dem Aktionszeitraum: die ehrliche Rechnung

Beide Anbieter bewerben ihr Bestseller-Paket mit 1 € pro Monat für zwölf Monate. Das ist ein Preis für Sie als Neukunde, danach greift der reguläre Tarif: 11 € bei IONOS Plus, 9 € bei STRATO Basic. Über 24 Monate gerechnet zahlen Sie beim Testsieger also im Schnitt 6 € pro Monat plus 10 € Einrichtung, beim Berliner Hoster 5 € ohne Einrichtungsgebühr. Bei den kleineren Paketen kehrt sich das Bild teilweise um, weil IONOS Standard nur sechs Monate lang 3 € kostet und dann auf 6 € steigt, während STRATO Starter nach einem Gratis-Monat 5 € verlangt. Unsere Faustregel aus Kundenprojekten: Vergleichen Sie ausschließlich die Folgepreise und tragen Sie sich das Vertragsende in den Kalender ein. Wer jährlich wechselt, um erneut vom Aktionspreis zu profitieren, bezahlt das mit Umzugsaufwand und Ausfallrisiko.

Speicherplatz, NVMe und PHP: was die Technik hergibt

Bei moderner Hardware liegt IONOS vorn. Der gesamte Webspace liegt auf NVMe-Speicher, schon das kleinste Paket bringt 100 GB mit, das größte 500 GB. STRATO startet mit 50 GB im Starter-Paket und endet bei 200 GB im Pro-Paket; NVMe wird nicht beworben, die MySQL-Datenbanken liegen auf SSD. Für eine Firmen-Website mit ein paar hundert Bildern reichen beide Größen locker, der Unterschied zeigt sich erst, wenn dynamische Inhalte und viele gleichzeitige Datenbankabfragen zusammenkommen, also bei einem CMS mit vielen Plugins oder wenn Shopsysteme wie WooCommerce ins Spiel kommen. Beide unterstützen PHP 8.4, der Testsieger weist zusätzlich 8.2 und 8.3 aus. Was keiner der beiden im Standard-Webhosting bewirbt: LiteSpeed, Redis-Caching oder ein integriertes CDN. Wer das braucht, ist bei Spezialisten besser aufgehoben. Ob Ihre Ladezeiten überhaupt am Hoster hängen, klären wir vorab in der technischen SEO; oft steckt das Problem im Theme, nicht auf dem Server.

Rechenzentren und DSGVO: wo Ihre Kundendaten liegen

Beim Serverstandort punkten beide mit deutschen Rechenzentren. STRATO nennt Berlin und Karlsruhe, die Standorte sind seit 2004 nach ISO 27001 zertifiziert und laufen mit Ökostrom. IONOS betreibt ein internationales Netz und lässt beim Webhosting den Standort Deutschland wählen; die Daten laufen georedundant an zwei Standorten, fällt ein Rechenzentrum aus, übernimmt das andere. Für die DSGVO-Konformität ist wichtig, dass Ihre Kundendaten auf deutschen Servern bleiben, und das ist bei beiden möglich. Bei beiden Providern ist außerdem ein TLS-Zertifikat kostenlos dabei, beim Testsieger als DV-Wildcard. Bei Sicherheitsfunktionen wie Firewall, DDoS-Schutz und Malware-Scans halten sich beide auf dem Niveau, das im Shared Hosting üblich ist; ein Hackerangriff auf eine ungepflegte WordPress-Installation wird davon nicht verhindert. Updates und Backups bleiben Ihre Aufgabe.

Managed WordPress oder Managed light?

Beide Marken führen neben dem klassischen Webhosting eigene Pakete für das Content Management System. Bei IONOS laufen sie containerisiert mit automatischen Updates und aktuellen PHP-Versionen, regulär 5 bis 20 € pro Monat, mit Domain, SSL und Backup inklusive. Beim Berliner Hoster ist das Gegenstück ein Managed light: Der Kern wird aktualisiert, Plugin-Pflege, Performance-Tuning und Staging bleiben bei Ihnen. Eine Staging-Umgebung bewirbt allerdings auch der Testsieger nicht. Für eine Installation, die einmal im Monat einen Blogbeitrag bekommt, reicht das Standard-Webhosting beider Anbieter völlig. Sobald WooCommerce, Mehrsprachigkeit oder ein Agentur-Workflow mit Testkopie dazukommen, gehört das Projekt eher zu Raidboxes oder auf einen Managed Server statt in ein Hosting-Paket vom Massenmarkt. Welche Anbieter in dieser Disziplin vorn liegen, zeigt unser Vergleich der besten WordPress-Hostings.

Mail, Domains und Baukasten

Bei den Postfächern nehmen sich beide wenig: ein bis fünf Postfächer je nach Paket, jedes weitere Postfach kostet extra. Wer geschäftliche E-Mail für ein kleines Team braucht, fährt bei beiden mit einem separaten Mail-Paket oder mit einem Hoster wie All-Inkl besser, der viele Postfächer beilegt. Bei den Inklusiv-Adressen unterscheiden sich die Angebote deutlich: STRATO legt im Basic-Paket drei und im Pro-Paket zehn Domainnamen dauerhaft bei, die Schwestermarke nur einen, und der ist nur im ersten Jahr gratis. Bei den Domain-Endungen decken beide Marken .de, .com und .eu ab, Preise für weitere Adressen stehen jeweils in der Preisliste. Beide bieten außerdem einen Homepage-Baukasten mit KI-Unterstützung an, beim Testsieger unter dem Namen MyWebsite. Wer keine eigene CMS-Installation pflegen will, sondern eine Fünf-Seiten-Website ohne Wartungsarbeiten sucht, ist mit dem Baukasten oft besser bedient als mit einem eigenen CMS, verliert aber die Freiheit, später umzuziehen.

Support und Kundenservice: der größte Unterschied

Hier trennt sich das Feld. IONOS ist rund um die Uhr per Telefon und Live-Chat erreichbar, ohne Aufpreis, und stellt jedem Kunden einen persönlichen Berater an die Seite. Das ist im deutschen Support-Umfeld ungewöhnlich und für Einsteiger ein starkes Argument. Die Einschränkung: Der Support ist zugleich Vertriebskanal und bietet in Gesprächen gern kostenpflichtige Zusatzleistungen an, ein E-Mail-Ticketsystem fehlt. STRATO ist werktags von 8 bis 20 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18:30 Uhr besetzt, die 24/7-Hotline gibt es als Option für 10 € pro Monat, einen Live-Chat nicht. Rechnen Sie diese 10 € ehrlich mit ein, wenn nächtliche Erreichbarkeit für Sie Pflicht ist; dann ist der Preisvorteil des Berliner Hosters verschwunden. Für Standardfragen haben beide zudem einen umfangreichen FAQ-Bereich und ein Hilfe-Center. In beiden Fällen gilt: Der Hoster hilft bei Vertrag, Domains und Serverproblemen, nicht bei kaputten Plugins, und administrative Aufgaben in Ihrem CMS bleiben ebenfalls bei Ihnen.

Tipp: Beide Anbieter geben 30 Tage Geld-zurück-Garantie. Nutzen Sie die Zeit für einen echten Test: das CMS installieren, Ihr Theme einspielen, ein Postfach einrichten und einmal beim Support anrufen. Wie schnell jemand abnimmt und wie kompetent die Antwort ist, sagt mehr über den Hoster als jede Feature-Liste.

Vertragsbedingungen, Laufzeiten und Kündigung

Beide Marken bieten die Wahl zwischen zwölf Monaten Laufzeit und monatlicher Kündbarkeit. Der Aktionspreis ist an die Jahreslaufzeit gebunden, die monatliche Variante kostet mehr und bei STRATO zusätzlich 10 bis 15 € Einrichtung; der Testsieger berechnet 10 € Einrichtungsgebühr in jedem Fall. Nach dem ersten Jahr verlängern sich die Verträge automatisch zum regulären Preis, seit der Reform des Telekommunikationsgesetzes dann mit monatlicher Kündigungsfrist. Lesen Sie die Vertragsbedingungen vor der Buchung einmal komplett, insbesondere zu Zusatz-Domains und Postfächern, denn dort entstehen die Kosten, die in keiner Werbung stehen.

Skalierbarkeit: was passiert, wenn das Projekt wächst?

Bei der Skalierbarkeit haben beide Anbieter dieselbe Antwort: der Wechsel in ein größeres Webhosting-Paket, dann auf einen vServer, beim Testsieger darüber hinaus in die eigene Cloud-Sparte inklusive Cloud-Speicher. Dedizierte Server bieten beide, das ist für kleinere bis mittlere Unternehmen aber selten die richtige Stufe. In der Praxis sehen wir, dass Projekte, die aus dem Shared Hosting herauswachsen, mit einem Managed Server bei einem Spezialisten oder mit einem Cloud-Server bei Hetzner oder netcup besser fahren als mit dem hauseigenen Upgrade-Pfad. Der Grund ist weniger die Technik als die Betreuung: Sobald Sie Root-Zugriff, eigene Caching-Schichten oder ein Deployment brauchen, sind Massenmarkt-Hoster nicht mehr die passende Stufe. Für das Suchmaschinenranking ist der Webhoster übrigens selten der entscheidende Hebel; Ladezeiten zählen, Inhalt und Struktur zählen mehr. Auch webgo als kleinerer deutscher Hoster ist an dieser Stelle eine Überlegung wert, unser webgo-Test zeigt, wo er sich einordnet.

Endstand: wer gewinnt IONOS vs STRATO?

KategorieGewinner
Folgepreis und Preis-Leistungs-VerhältnisSTRATO
Speicher und TechnikIONOS
Rechenzentren und DatenschutzUnentschieden
WordPress-PaketeIONOS
Inklusiv-AdressenSTRATO
MailUnentschieden
SupportIONOS
VertragsbedingungenSTRATO

Endstand 3:3 nach Kategorien, aber nicht alle wiegen gleich. Für die Firmen-Website, die Anfragen bringen soll, entscheiden Technik und Support, und dort liegt IONOS vorn. STRATO nehmen Sie, wenn mehrere Domains und ein niedriger Folgepreis wichtiger sind als nächtlicher Support. Und wenn die Website Umsatz trägt, ist die Frage "IONOS und STRATO, wer ist besser" die falsche: Dann vergleichen Sie besser mit Hetzner und All-Inkl.

Häufige Fragen zu STRATO und IONOS

Was ist besser: IONOS oder STRATO?

Für eine kleine Firmen-Website mit WordPress ist IONOS die rundere Wahl: NVMe-Speicher, Georedundanz, Managed-WordPress-Pakete und Telefonsupport rund um die Uhr ohne Aufpreis. Der Berliner Hoster ist die bessere Wahl, wenn Sie mehrere Domainnamen günstig betreiben wollen, denn schon das Basic-Paket bringt drei davon dauerhaft mit und kostet regulär 9 € statt 11 € pro Monat.

Was kostet mehr: IONOS oder STRATO?

Beide starten im Aktionszeitraum bei 1 € pro Monat. Regulär ist STRATO etwas günstiger: 5 bis 22 € pro Monat gegenüber 6 bis 28 € bei IONOS, dazu entfällt beim Jahresvertrag die Einrichtungsgebühr, die der Konkurrent mit 10 € berechnet. Dafür bekommen Sie dort in jedem Paket deutlich mehr Speicherplatz auf NVMe. Stand September 2026, laut Anbieter.

Gehören STRATO und IONOS zusammen?

Ja. IONOS ist eine Tochter der United Internet AG und als IONOS Group SE börsennotiert. STRATO wurde 2017 von United Internet übernommen und gehört heute ebenfalls zu diesem Konzern. Beide Marken werden getrennt geführt, mit eigenen Tarifen, eigenem Support und eigenen Rechenzentren.

Welche Nachteile hat STRATO?

Die 24/7-Hotline kostet 10 € im Monat extra, einen Live-Chat gibt es nicht, und der Speicher liegt nicht auf NVMe. Das CMS-Paket ist ein Managed light ohne Plugin-Pflege und ohne Staging. Dazu kommt wie bei der Schwestermarke der deutliche Preissprung nach dem Aktionszeitraum. In Nutzerbewertungen werden vor allem Wartezeiten am Telefon und Domain-Umzüge kritisiert.

Ist IONOS zu empfehlen?

Für Einsteiger und kleine Unternehmen ja, vor allem wegen des erreichbaren Supports und des persönlichen Beraters. Zwei Punkte sollten Sie kennen: Der Plus-Tarif springt nach zwölf Monaten von 1 € auf 11 €, und der Support bietet im Gespräch gern kostenpflichtige Zusatzleistungen an. Wer beides einkalkuliert, bekommt solides Webhosting mit viel Speicher.

Ist IONOS oder STRATO besser für geschäftliche E-Mail?

Bei den Webhosting-Paketen liegen beide gleichauf: ein bis fünf Postfächer je nach Paket, weitere kosten extra. Für ein Team mit mehreren Adressen lohnt bei beiden ein separates Mail-Paket. Wenn viele Postfächer ohne Aufpreis wichtig sind, ist All-Inkl die bessere Adresse als beide Schwestermarken.

Sind deutsche Rechenzentren besser als internationale?

Für die DSGVO sind sie die einfachere Lösung, weil Kundendaten das Land nicht verlassen und keine Zusatzverträge für Drittlandtransfers nötig sind. Technisch sind sie nicht automatisch schneller, für Besucher aus Deutschland aber näher dran. STRATO hostet in Berlin und Karlsruhe, die Schwestermarke lässt beim Webhosting den Standort Deutschland wählen und betreibt die Daten georedundant.

Lohnt sich Managed WordPress Hosting gegenüber Standard-Webhosting?

Für eine Website, die selten aktualisiert wird, nicht: Das Standard-Webhosting beider Anbieter reicht, wenn Sie Updates selbst einspielen. Managed-Pakete lohnen sich, sobald Sie Updates, Backups und Sicherheit abgeben wollen. Die Managed-Pakete beider Anbieter decken davon nur einen Teil ab; den kompletten Betrieb inklusive Staging übernehmen Spezialisten wie Raidboxes, allerdings zu deutlich höheren Preisen.

Joshua Stark
Joshua Stark
Geschäftsführer STARK

Joshua leitet bei STARK die SEO- und Performance-Praxis. Über 150 Projekte für Mittelstand, SaaS und E-Commerce seit 2016.

Hosting-Wechsel ohne Ausfall?

Wir migrieren Websites zwischen Hostern, inklusive Mail, DNS und Weiterleitungen. 30 Minuten Gespräch, kostenlos.

Gespräch anfragen

Verwandte Artikel

* Einige Links in diesem Artikel sind Partnerlinks. Buchen Sie über sie, bekommen wir eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis nicht.

WhatsApp-SupportØ 6h Antwort · werktags