Die Kurzfassung für Eilige
- Gesamt-Verdict: Pipedrive gewinnt für Vertriebsteams mit 2 bis 20 Leuten, die ein reines Sales-CRM mit kleinem Budget suchen. HubSpot gewinnt, sobald Marketing und Vertrieb im selben System arbeiten sollen.
- Preise: Pipedrive ab 14 € je Nutzer und Monat im Jahresabo, HubSpot Sales Hub kostenlos bis 2 Nutzer, Starter ab 20 € je Lizenz, Professional 90 bis 100 € je Lizenz plus 1.470 € Onboarding (Stand September 2026, laut Anbieter).
- Bedienung: Pipedrive ist am ersten Tag produktiv, HubSpot braucht Einrichtung, Schulung und einen Verantwortlichen im Team.
- Automatisierung: HubSpot-Workflows reichen tiefer, kosten aber den Sprung auf Professional. Pipedrive-Automationen starten ab Growth und decken die meisten Vertriebsprozesse ab.
- Kostenfalle: Bei HubSpot vervielfacht sich der Preis je Lizenz beim Wechsel von Starter auf Professional. Bei Pipedrive summieren sich Add-ons wie LeadBooster oder Campaigns.
Wie wir bewerten: HubSpot oder Pipedrive?
Wir bewerten beide CRM-Systeme aus der Perspektive eines kleinen Vertriebsteams, nicht aus der eines Konzerns. Die Kriterien sind Preis pro Nutzer, kostenloser Einstieg, Pipeline-Management, Automatisierung, E-Mail-Sync, Reporting, Integrationen, Benutzerfreundlichkeit, Support auf Deutsch und die Kosten beim Wachsen. Preise haben wir am 19. September 2026 auf den offiziellen Preisseiten von Pipedrive und HubSpot geprüft. Die Scores spiegeln unsere Erfahrung aus Kundenprojekten wider, in denen wir beide Tools eingerichtet, angebunden und wieder abgelöst haben. Was wir nicht liefern: erfundene Testreihen. Wo ein Kriterium für Ihre Entscheidung keine Rolle spielt, sagen wir das.
HubSpot und Pipedrive im direkten Vergleich

Pipedrive
Pipedrive CRM ist um eine Sache herum gebaut: die Sales Pipeline. Jeder Deal ist eine Karte, jede Karte wandert von links nach rechts, und die Software fragt Sie bei jedem Schritt nach der nächsten Aktivität. Genau dieses Prinzip macht Pipedrive für kleine Vertriebsteams so intuitiv. Es gibt keine Marketing-Suite, kein Ticketsystem und keinen Website-Builder, und das ist kein Mangel, sondern die Entscheidung des Anbieters. Wer ein einfaches CRM für den Vertrieb will, das ohne Berater läuft, ist hier richtig.
Stärken
- Pipeline-Ansicht, die Vertriebler ohne Schulung verstehen
- Klare Preise je Nutzer, kein Onboarding-Zwang
- E-Mail-Sync, Sequenzen und Automationen ab Growth
- EU-Unternehmen mit Hosting in der EU, deutscher Support
Schwächen
- Kein dauerhaft kostenloser Tarif, nur 14 Tage Test
- Marketing nur über Add-ons wie Campaigns oder LeadBooster
- Reporting im Lite-Tarif spürbar eingeschränkt
- Kein Service- oder Ticketmodul

HubSpot
HubSpot ist eine All-in-One-Plattform, deren Kern das kostenlose HubSpot CRM bildet. Darauf setzen der Sales Hub, der Marketing Hub, der Service Hub und der Content Hub auf. Der Vorteil: Ein Lead, der über eine Landingpage kommt, landet ohne Zapier in derselben Kontaktakte, die später der Vertrieb bearbeitet. Der Nachteil: Die Plattform ist groß, und die wirklich starken Funktionen sitzen im Professional-Tarif, der pro Lizenz ein Vielfaches des Starter-Preises kostet und eine verpflichtende Onboarding-Gebühr mitbringt.
Stärken
- Free CRM ohne Zeitlimit, Lesezugriff für weitere Nutzer kostenlos
- Marketing, Vertrieb und Service in einer Kontaktdatenbank
- Workflows und Sequenzen in der Tiefe, die Pipedrive nicht bietet
- HubSpot Academy, riesiger App Marketplace, viele Partneragenturen
Schwächen
- Preissprung von Starter auf Professional plus 1.470 € Onboarding
- Einrichtung und Rechteverwaltung brauchen einen Verantwortlichen
- Kostenlose Version zeigt HubSpot-Branding und begrenzt Funktionen
- US-Konzern, EU-Datenhosting muss bewusst gewählt werden
CRM-Auswahl lieber mit jemandem besprechen, der beide kennt?
Wir richten HubSpot und Pipedrive in Kundenprojekten ein und binden sie an Website, Ads und Lead-Formulare an. Sagen Sie uns, wie Ihr Vertrieb arbeitet, und wir sagen Ihnen, welches System passt.
Vergleichstabelle: Pipedrive vs HubSpot Sales Hub
| Kriterium | Pipedrive | HubSpot Sales Hub |
|---|---|---|
| Preismodell | Pro Nutzer und Monat, vier Tarife | Pro Lizenz und Monat, kostenloser Kern plus kostenpflichtige Hubs |
| Einstiegspreis (Stand 09/2026) | ab 14 € (Lite, Jahresabo) | 0 € (Free), Starter ab 20 € monatlich |
| Kostenloser Tarif | Nein, 14 Tage Testphase | Ja, bis 2 Nutzer, ohne Zeitlimit |
| E-Mail-Sync mit Tracking | Ab Growth (39 €) | Ab Free (mit Limits), voll ab Starter |
| Automatisierung | Automationen und Sequenzen ab Growth | Einfache Automationen ab Starter, Workflows ab Professional |
| Reporting und Dashboards | KI-gestützte Berichte ab Lite, Prognosen ab Growth | Standard-Dashboards ab Free, eigene Berichte ab Professional |
| Marketing-Funktionen | Nur als Add-on (Campaigns ab 13,33 €) | Marketing Hub als eigener Hub, Free-Version mit Formularen und E-Mails |
| Integrationen | Über 500 laut Anbieter | App Marketplace mit über 1.500 Apps |
| Onboarding-Gebühr | Keine | Professional 1.470 €, Enterprise 3.420 € einmalig |
| Support auf Deutsch | Ja, Chat und E-Mail in allen Tarifen | Ja, ab Starter; Free nur Community |
| DSGVO und Serverstandort | EU-Unternehmen (Estland), Hosting in der EU | US-Unternehmen, EU-Rechenzentrum bei Kontoerstellung wählbar |
| Zielgruppe | Vertriebsteams, die nur eine Pipeline brauchen | Unternehmen, die Marketing und Vertrieb zusammenführen |
Alle Preise sind Listenpreise je Nutzer beziehungsweise Lizenz, Stand September 2026, laut Anbieter. Pipedrive zeigt auf der deutschen Preisseite Jahrespreise, monatliche Zahlung kostet laut Anbieter bis zu 42 Prozent mehr. HubSpot bewirbt den Starter-Tarif im Jahresabo aktuell mit einem Aktionspreis unter dem regulären Monatspreis.
Empfehlung nach Use-Case
Pipedrive
Das Sales CRM für Teams, die Deals verwalten wollen und keine Marketing-Suite brauchen. Growth für 39 € je Nutzer deckt E-Mail-Sync, Automationen und Prognosen ab. Läuft ohne Agentur und ohne Onboarding-Gebühr.
HubSpot
Die Plattform, wenn Landingpages, Newsletter, Lead-Scoring und Vertrieb dieselbe Kontaktakte nutzen sollen. Starten Sie mit dem Free CRM, budgetieren Sie aber Professional und Onboarding ein, sobald Sie Workflows brauchen. Wie Sie Vertriebsmarketing als Prozess aufsetzen, zeigen wir separat.
Keins von beiden: GoHighLevel prüfen
Agenturen, die für mehrere Kunden Funnels, CRM und Automationen betreiben, zahlen bei HubSpot je Kunde mehrfach und stoßen bei Pipedrive an die Marketing-Grenze. Für diesen Fall lohnt sich ein Blick auf GoHighLevel mit Sub-Accounts je Kunde.
HubSpot vs Pipedrive im Detail: der CRM-Ratgeber
Was ist der Unterschied zwischen HubSpot und Pipedrive?
Der Unterschied liegt nicht in einzelnen Funktionen, sondern im Bauplan. Pipedrive ist ein Sales CRM: Kontakte, Deals, Aktivitäten, Pipeline. Alles andere kommt über Add-ons oder den Marketplace dazu. HubSpot ist eine CRM-Plattform mit einer gemeinsamen Datenbank, auf der mehrere Hubs sitzen. Der Sales Hub ist nur einer davon, daneben stehen Marketing Hub, Service Hub und Content Hub. Wer HubSpot nur als Vertriebs-Tool nutzt, zahlt für eine Plattform und nutzt einen Bruchteil.
Für die Entscheidung heißt das: Fragen Sie nicht, welches CRM mehr kann, sondern wer im Unternehmen damit arbeiten soll. Wenn nur der Vertrieb reinschaut, ist der Funktionsumfang von HubSpot Ballast. Wenn Marketing und Vertrieb dieselben Kontakte pflegen und der Kundenservice später dazukommt, ist die gemeinsame Datenbank von HubSpot genau der Grund, es zu nehmen. Eine breitere Übersicht über weitere Systeme finden Sie in unserem Vergleich der besten CRM-Tools.
Preise (Pricing) im Detail: Was kosten Pipedrive und HubSpot 2026?
Pipedrive hat sein Tarifmodell 2026 umgebaut und verkauft vier Stufen, alle je Nutzer und Monat im Jahresabo (Stand September 2026, laut Anbieter). HubSpot rechnet je Lizenz, Nutzer mit Lesezugriff sind kostenlos. Die folgende Tabelle zeigt beide Modelle nebeneinander.
| Pipedrive (je Nutzer, Jahresabo) | Preis | HubSpot Sales Hub (je Lizenz) | Preis |
|---|---|---|---|
| Lite: Lead-, Kalender- und Pipeline-Management, KI-Berichte | 14 € | Free: bis 2 Nutzer, Basis-Pipeline, E-Mail mit Limits | 0 € |
| Growth: voller E-Mail-Sync, Automationen, Sequenzen, Prognosen | 39 € | Starter: mehr E-Mail, einfache Automationen, ohne Branding | 20 € monatlich, Jahresabo günstiger |
| Premium: Lead-Routing, Scoring, Verträge und eSignatur | 59 € | Professional: Workflows, eigene Berichte, Forecasting, plus 1.470 € Onboarding | 90 € (Jahresabo) / 100 € monatlich |
| Ultimate: Sicherheitsregeln, Sandbox, erweiterter Telefonsupport | 79 € | Enterprise: Rechte, Sandboxes, KI, plus 3.420 € Onboarding | ab 150 € |
Rechnen Sie das für ein Team mit fünf Vertrieblern durch: Pipedrive Growth kostet 195 € im Monat. HubSpot Starter liegt bei etwa 100 € monatlich, HubSpot Professional bei 450 bis 500 € im Monat plus einmalig 1.470 € für das Onboarding. Ist Pipedrive günstiger als HubSpot? Auf der Ebene, die ein Vertriebsteam wirklich braucht, ja. Nur der kostenlose Einstieg und der Starter-Tarif von HubSpot unterbieten Pipedrive, und beide enden dort, wo Sie Workflows wollen.
Bei Pipedrive kommen dafür Add-ons hinzu, sobald Sie über die Pipeline hinauswollen: Campaigns für E-Mail-Marketing ab 13,33 €, LeadBooster mit Chatbot und Webformularen ab 32,50 €, Projects ab 16 €, Smart Docs ab 32,50 € und Web Visitors ab 41 € je Unternehmen und Monat. Wer alle bucht, landet preislich in der Nähe von HubSpot Starter plus Marketing Hub, bekommt aber weniger Tiefe.
Kostenloser Einstieg: HubSpot Free CRM gegen 14 Tage Pipedrive-Test
HubSpot bietet ein Free CRM, das ohne Kreditkarte und ohne Zeitlimit läuft. Kontakte, Unternehmen, Deals, eine Pipeline, Formulare, ein einfacher E-Mail-Versand mit HubSpot-Branding und Live-Chat sind enthalten, bis zu zwei Nutzer für den Sales Hub. Für ein Zwei-Personen-Startup ist das ein vollwertiges CRM, und wir sehen viele Kunden, die zwei Jahre damit arbeiten, bevor sie zahlen. Pipedrive bietet kein dauerhaftes Free-Modell, sondern 14 Tage Test ohne Verpflichtung. Danach fallen ab 14 € je Nutzer an.
Der Vergleich ist an dieser Stelle jedoch weniger wichtig, als er wirkt. Ein Vertriebsteam, das seine Pipeline ernst nimmt, gibt 14 bis 39 € je Nutzer aus, ohne zu zögern. Entscheidend ist, was passiert, wenn der Free-Tarif nicht mehr reicht, und darauf gehen wir unten bei der Kostenfalle ein.
Automatisierung und Workflows: wo HubSpot tiefer geht
Automatisierung ist die Stelle, an der sich beide CRMs am deutlichsten trennen. Pipedrive bietet ab Growth einen Automations-Editor mit Auslösern und Aktionen: Deal wechselt die Phase, dann Aufgabe anlegen, E-Mail senden, Feld setzen. Dazu kommen E-Mail-Sequenzen zur Lead-Pflege. Das reicht, um wiederkehrende Aufgaben im Vertrieb zu automatisieren, etwa Follow-ups nach Angeboten oder Erinnerungen an verwaiste Deals. Verzweigte Logik mit mehreren Bedingungen, Wartezeiten und Abzweigungen ist begrenzt.
HubSpot-Workflows sind ein eigenes Werkzeug mit Verzweigungen, Verzögerungen, Lead-Scoring, Rotation an Vertriebler, Webhooks und benutzerdefiniertem Code in Enterprise. Damit lassen sich Prozesse abbilden, die über den Vertrieb hinausgehen: Ein Kontakt lädt ein Whitepaper, bekommt drei Nurturing-Mails, erreicht eine Score-Schwelle und wird mit Aufgabe an den zuständigen Vertriebler übergeben. Der Haken: Workflows in dieser Form gibt es erst ab Sales Hub Professional oder Marketing Hub Professional. Im Starter-Tarif sind die Automationen auf einfache Sequenzen und Aufgaben begrenzt.
E-Mail-Sync, Reporting und Dashboards
Beide Systeme synchronisieren Gmail und Microsoft 365 in beide Richtungen, tracken Öffnungen und Klicks und bieten Vorlagen sowie einen Meeting-Planer. Bei Pipedrive ist der vollständige E-Mail-Sync mit Tracking erst ab Growth enthalten, Lite zeigt nur die Basis. HubSpot liefert E-Mail-Integration schon in der kostenlosen Version, allerdings mit Limits bei Vorlagen, Snippets und getrackten Mails, die erst ab Starter fallen. Für ein Team, das viel aus dem CRM heraus schreibt, sind beide auf der jeweils zweiten Stufe gleichwertig.
Beim Reporting nimmt Pipedrive seit 2026 KI-gestützte Berichterstellung schon in Lite auf, Prognose- und Abonnementberichte kommen mit Growth. Die Dashboards sind auf Pipeline-Kennzahlen zugeschnitten: Conversion je Phase, Deal-Dauer, gewonnene Umsätze je Vertriebler. HubSpot hat in Free und Starter fertige Dashboards, eigene Berichte über beliebige Objekte und Forecasting mit Gewichtung gibt es ab Professional. Wer Marketing-Kennzahlen wie Kosten je Lead neben Vertriebszahlen sehen will, braucht die Plattform.
Integrationen und Marketplace
Pipedrive nennt über 500 Integrationen in seinem Marketplace, HubSpot über 1.500 Apps im App Marketplace. In der Praxis ist die Zahl weniger entscheidend als die Frage, ob die Integration nativ oder über Zapier läuft. Buchhaltung wie sevdesk oder lexware, Telefonie wie Aircall, Kalender, Slack, Microsoft Teams, Google Workspace und die gängigen Formular-Tools finden Sie bei beiden. HubSpot hat den Vorteil, dass Website-Tracking, Formulare und Chat als eigene Bausteine bereits eingebaut sind, bei Pipedrive brauchen Sie dafür LeadBooster und Web Visitors als Add-ons oder ein externes Tool. Ein Beispiel aus unseren Projekten: Für einen digitalen Vertriebsprozess, bei dem Website-Leads automatisch bewertet und verteilt werden, ist HubSpot im Ausbau schneller. Für eine reine Kaltakquise-Pipeline mit Telefon und E-Mail ist Pipedrive mit Aircall-Integration die schlankere Lösung.
Benutzerfreundlichkeit, Onboarding und Support auf Deutsch
Wie schneiden HubSpot und Pipedrive bei der Benutzerfreundlichkeit ab? Pipedrive hat hier klar die Nase vorn, weil die Oberfläche nur eine Sache erklärt: die Pipeline. Ein neuer Vertriebler versteht nach einer Stunde, wie Deals angelegt, verschoben und mit Aktivitäten versehen werden. HubSpot ist ebenfalls sauber gebaut, aber die Menge an Objekten, Eigenschaften, Rechten und Hubs verlangt, dass jemand im Unternehmen die Verantwortung für das System übernimmt. Das Onboarding ist bei Professional verpflichtend und kostenpflichtig, dafür gibt es die HubSpot Academy mit kostenlosen Kursen, die in der Qualität ihresgleichen sucht.
Den Support erreichen Sie bei Pipedrive in allen Tarifen per Chat und E-Mail auf Deutsch, Telefonsupport ist in Ultimate erweitert. HubSpot bietet deutschsprachigen Support ab Starter, in der kostenlosen Version bleibt nur die Community. Beide Anbieter dokumentieren ihre Hilfeartikel auf Deutsch. Was HubSpot bieten kann und Pipedrive nicht, ist ein großes Netz zertifizierter Partneragenturen in Deutschland, das sich bei komplexen Setups auszahlt.
Die Kostenfalle beim Wachsen: der Sprung auf HubSpot Professional
Das ist der Punkt, den kaum ein Vergleich offen anspricht. HubSpot Starter ist günstig und die kostenlose Version ist es erst recht. Sobald Ihr Team aber Workflows, eigene Berichte, Lead-Scoring oder Sequenzen ohne enge Limits braucht, führt der Weg zu Professional: 90 bis 100 € je Lizenz statt 20 €, dazu 1.470 € Onboarding, und beim Marketing Hub Professional kommt ein eigener Preis mit Kontaktstaffel obendrauf. Wir haben Kunden begleitet, deren HubSpot-Rechnung sich beim Wechsel von Starter auf Professional vervielfacht hat, ohne dass sich der Vertriebsprozess grundlegend geändert hätte. Skalierbarkeit ist bei HubSpot vorhanden, aber sie hat einen Preis, den Sie vorher kennen sollten.
Pipedrive wächst linearer. Von Lite über Growth zu Premium steigt der Preis je Nutzer in Schritten von 14 auf 39 auf 59 €, ohne Onboarding-Gebühr und ohne Kontaktstaffel. Die Falle bei Pipedrive ist eine andere: Add-ons werden je Unternehmen berechnet und summieren sich, und wer irgendwann echtes Marketing braucht, hängt ein zweites Tool an. Wann sollte man wechseln? Von Pipedrive zu HubSpot, wenn Marketing eigene Kampagnen im CRM fahren soll. Von HubSpot zu Pipedrive, wenn das Team nur die Pipeline nutzt und die Professional-Rechnung nicht mehr rechtfertigen kann. Beide Richtungen sind über CSV-Export und die eingebauten Import-Assistenten machbar, Deals und Aktivitäten kosten dabei den meisten Aufwand.
Vor- und Nachteile von HubSpot und Pipedrive im Überblick
| Kategorie | Gewinner |
|---|---|
| Preis pro Nutzer für ein reines Vertriebsteam | Pipedrive |
| Kostenloser Einstieg | HubSpot |
| Pipeline-Management und Bedienung | Pipedrive |
| Automatisierung und Workflows | HubSpot (ab Professional) |
| E-Mail-Sync | Unentschieden |
| Reporting und Dashboards | HubSpot (ab Professional), sonst Pipedrive |
| Marketing und Service im selben System | HubSpot |
| Integrationen | Unentschieden |
| Support auf Deutsch und Datenschutz | Pipedrive |
| Kosten beim Wachsen | Pipedrive |
Endstand für ein Vertriebsteam mit 2 bis 20 Leuten: Pipedrive 5, HubSpot 3, zwei Kategorien unentschieden. Pipedrive ist das bessere CRM für den reinen Vertrieb mit kleinem Budget. HubSpot ist die bessere Wahl, wenn Marketing und Vertrieb in einem System arbeiten sollen und Sie bereit sind, den Sprung auf Professional einzuplanen. Wer im B2B über Inhalte und Suchmaschinen Leads gewinnt, verbindet das CRM in beiden Fällen mit einer klaren Definition des Ideal Customer Profile, damit die Pipeline nicht mit den falschen Kontakten vollläuft.
Häufige Fragen zu HubSpot und Pipedrive
Ist Pipedrive günstiger als HubSpot?
Für ein Vertriebsteam, das E-Mail-Sync und Automationen braucht, ja. Pipedrive Growth kostet 39 € je Nutzer und Monat im Jahresabo, die vergleichbaren Funktionen sitzen bei HubSpot im Sales Hub Professional für 90 bis 100 € je Lizenz plus 1.470 € einmaliges Onboarding (Stand September 2026, laut Anbieter). Nur das kostenlose HubSpot CRM und der Starter-Tarif ab 20 € liegen unter Pipedrive, und beide sind bei Automatisierung und Reporting eng begrenzt.
Gibt es eine kostenlose Version von HubSpot oder Pipedrive?
HubSpot bietet ein kostenloses CRM ohne Zeitlimit mit Kontakten, Deals, einer Pipeline, Formularen und einfachem E-Mail-Versand, im Sales Hub für bis zu zwei Nutzer. Pipedrive hat keinen dauerhaft kostenlosen Tarif, sondern eine 14-tägige Testphase ohne Verpflichtung, danach kostet Lite 14 € je Nutzer und Monat.
Welche Nachteile hat HubSpot?
Der größte Nachteil ist der Preissprung von Starter auf Professional, der pro Lizenz ein Vielfaches kostet und eine verpflichtende Onboarding-Gebühr von 1.470 € mitbringt. Dazu kommen die Komplexität der Plattform, die einen Verantwortlichen im Unternehmen braucht, das HubSpot-Branding und die Funktionslimits in der kostenlosen Version sowie die Tatsache, dass Sie für eine ganze Plattform zahlen, auch wenn nur der Vertrieb damit arbeitet.
Für wen ist HubSpot geeignet?
HubSpot passt zu Unternehmen, bei denen Marketing und Vertrieb dieselben Kontakte bearbeiten und Leads über Website, Landingpages und Newsletter entstehen. Also typischerweise B2B-Firmen mit Inbound-Marketing, SaaS-Anbieter und Dienstleister, die Lead-Scoring, Nurturing und Vertriebsübergabe in einem System abbilden wollen. Für ein reines Vertriebsteam mit Kaltakquise ist HubSpot überdimensioniert.
Welches CRM ist besser für kleine und mittlere Unternehmen?
Für kleine Unternehmen mit 2 bis 20 Vertrieblern und ohne eigenes Marketing-Team empfehlen wir Pipedrive, weil es intuitiv ist, klar je Nutzer abrechnet und ohne Agentur läuft. Mittlere Unternehmen mit eigener Marketing-Abteilung und Kundenservice fahren mit HubSpot besser, sofern sie das Budget für Professional einplanen. Weitere Systeme für KMU finden Sie in unserem Vergleich der besten CRM-Tools.
Wann sollte man von HubSpot zu Pipedrive wechseln oder umgekehrt?
Von HubSpot zu Pipedrive, wenn Ihr Team nur die Pipeline nutzt, die Marketing-Funktionen brachliegen und die Professional-Rechnung im Verhältnis zum Nutzen zu hoch ist. Von Pipedrive zu HubSpot, wenn Marketing eigene Kampagnen, Landingpages und Lead-Scoring im CRM fahren soll und Sie mehrere Add-ons plus ein separates E-Mail-Tool ersetzen wollen.
Kann man von Pipedrive zu HubSpot migrieren oder umgekehrt?
Ja, in beide Richtungen. Kontakte, Unternehmen und Deals lassen sich per CSV-Export und Import-Assistent übertragen, HubSpot bietet zusätzlich einen geführten Import aus Pipedrive. Aufwand entsteht bei Aktivitäten, E-Mail-Verläufen, benutzerdefinierten Feldern und Automationen, die neu aufgebaut werden müssen. Planen Sie für ein Team mit 10 Nutzern einige Tage Vorbereitung und einen Stichtag für die Umstellung ein.
Wie schneiden HubSpot und Pipedrive im Vergleich zu Salesforce ab?
Salesforce ist die Enterprise-Lösung mit der größten Anpassbarkeit und dem höchsten Einrichtungsaufwand, in der Regel mit Implementierungspartner. Für Teams unter 50 Nutzern ist es selten die richtige Wahl. HubSpot ist die zugänglichere Plattform mit Marketing-Schwerpunkt, Pipedrive das schlanke Sales CRM. Wer Salesforce ernsthaft erwägt, hat meist mehrere Abteilungen, eigene Entwickler und Anforderungen an Rechte und Integrationen, die beide hier verglichenen Tools nicht abdecken.
Leads für die Pipeline fehlen noch?
Ein CRM verwaltet Kontakte, es erzeugt keine. Wir bauen als B2B-SEO-Agentur die Sichtbarkeit, die Ihre Pipeline füllt, und binden die Leads sauber an HubSpot oder Pipedrive an.
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