Raidboxes im Praxis-Test 2026*

Raidboxes ist ein Managed-WordPress-Hoster aus Münster: Server in Deutschland, Staging in allen Tarifen, deutschsprachiger Support-Chat. Dafür liegt der Einstiegspreis deutlich über klassischem Shared Hosting. Ob sich das rechnet, klären wir hier.

Was ist Raidboxes?

Raidboxes ist ein deutscher Hosting-Anbieter mit Sitz in Münster, der sich ausschließlich auf Managed WordPress Hosting spezialisiert hat. Jede WordPress-Installation läuft in einer eigenen Umgebung ("Box") mit fest zugeteilten Ressourcen, die Server stehen in Deutschland. Der Anbieter kümmert sich um Server-Wartung, Sicherheit und WordPress-Updates - je nach Tarif bis hin zu Plugin- und Theme-Updates. Raidboxes gehört zu den Hostings, die wir bei STARK Kunden regelmäßig empfehlen, wenn WordPress im Spiel ist und der Betrieb nicht im eigenen Haus liegen soll.

Kernfunktionen

  • Staging-Umgebung: Kopie der Live-Site per Klick erstellen, Änderungen testen, zurückspielen
  • Tägliche Backups: Automatisch, je nach Tarif 7 bis 30 Tage aufbewahrt, plus manuelle Backups
  • Server-Standort Deutschland: Daten werden ausschließlich in Deutschland gespeichert und verarbeitet
  • Security inklusive: Web Application Firewall, DDoS-Schutz, Malware-Scans, kostenloses SSL-Zertifikat
  • Kostenloser Umzugsservice: Raidboxes zieht bestehende WordPress-Sites ohne Aufpreis um
  • Support-Chat: Täglich von 8 bis 22 Uhr, auch am Wochenende, auf Deutsch und Englisch
  • Serverseitiges Caching: Vorkonfiguriert, ohne dass Sie Caching-Plugins pflegen müssen
  • Green Hosting: Die Server laufen mit Strom aus erneuerbaren Energien

Stärken & Schwächen

Stärken

  • Server und Support in Deutschland, kurze Wege bei DSGVO-Fragen
  • Staging und tägliche Backups in allen Tarifen enthalten
  • Kostenloser Umzug bestehender WordPress-Sites
  • Sicherheitspaket (Firewall, DDoS-Schutz, Malware-Scans) ohne Aufpreis
  • Übersichtliches Dashboard, auch für Agenturen mit vielen Sites

Schwächen

  • Preisniveau deutlich über Shared Hosting (Preise zudem netto)
  • Nur WordPress - andere CMS oder statische Stacks laufen hier nicht
  • E-Mail-Postfächer nicht inklusive, nur als kostenpflichtiges Add-on
  • Speicherplatz in den kleinen Tarifen knapp bemessen (5-10 GB)
  • Support per Chat, kein Telefon-Support

Pricing

Raidboxes staffelt die Tarife nach Ressourcen: Mini (17 €, 5 GB SSD) für kleine Sites, Starter (22 €, 10 GB SSD, 2 vCores, 4 GB RAM) für die meisten Firmen-Websites, Fully Managed (35 €, gleiche Ressourcen, aber Raidboxes übernimmt zusätzlich Plugin- und Theme-Updates) und Pro (60 €, 20 GB SSD, 4 vCores, 8 GB RAM) für größere Projekte. Darüber liegen Business- und Enterprise-Tarife für Shops und High-Traffic-Sites. Alle Preise pro Monat und netto; bei jährlicher Zahlung wird es rund 10 % günstiger. Testen können Sie kostenlos und ohne Zahlungsdaten, je nach Tarif bis zu 14 Tage.

ab 17 €
/ Monat (netto) · kostenlos testen ohne Zahlungsdaten · Server in Deutschland
Raidboxes kostenlos testen

Für wen sich Raidboxes lohnt

Raidboxes ist die richtige Wahl, wenn Ihre Website auf WordPress läuft, Umsatz oder Leads bringt und Sie den technischen Betrieb abgeben wollen. Wer nur eine Visitenkarten-Site mit drei Unterseiten betreibt, fährt mit günstigem Shared Hosting oft ausreichend gut.

  • Unternehmen mit Firmen-Website: Updates, Backups und Sicherheit laufen beim Hoster, nicht bei Ihnen.
  • WooCommerce-Shops: Eigene Ressourcen pro Site statt geteiltem Server, plus Staging vor jedem Update.
  • Agenturen und Freelancer: Viele Kunden-Sites in einem Dashboard, Mengenrabatte ab fünf Websites.
  • Datenschutz-sensible Branchen: Server-Standort Deutschland ohne Umwege über US-Infrastruktur.

Sie wollen zu Raidboxes umziehen oder Ihre WordPress-Site betreuen lassen?

Wir planen den Umzug, prüfen Plugins und Theme vorab und übernehmen auf Wunsch die laufende Betreuung. Die Site bleibt dabei durchgehend erreichbar.

Umzug anfragen

WordPress-Hosting im Detail: der Ratgeber

Sie wollen einordnen, ob Managed Hosting das Geld wert ist und wo Raidboxes im Vergleich zu Kinsta, WP Engine oder All-Inkl steht? Hier der Hintergrund aus unserer Arbeit mit WordPress-Projekten.

Managed WordPress-Hosting vs. Shared Hosting

Bei klassischem Shared Hosting mieten Sie Speicherplatz auf einem Server, den Sie sich mit vielen anderen Kunden teilen. WordPress installieren, aktualisieren, absichern und im Ernstfall wiederherstellen - das alles bleibt Ihre Aufgabe. Managed WordPress-Hosting dreht das um: Der Hoster betreibt die WordPress-Umgebung, hält PHP und Datenbank aktuell, fährt Backups und überwacht die Sicherheit. Bei Raidboxes kommen fest zugeteilte Ressourcen pro Site dazu, sodass ein Lastproblem des Server-Nachbarn nicht Ihre Website bremst. Der Aufpreis gegenüber Shared Hosting kauft also vor allem Arbeitszeit und Ausfallsicherheit. Ob sich das lohnt, hängt schlicht daran, was eine Stunde Ihrer Zeit kostet und was ein Tag Ausfall Ihrer Website kosten würde.

Raidboxes vs. Kinsta, WP Engine und All-Inkl

Der Markt für WordPress-Hosting reicht von 5 € bis weit über 100 € pro Monat. Zur Einordnung die wichtigsten Alternativen:

  • Kinsta: Managed WordPress auf Google-Cloud-Infrastruktur, stark bei internationalen Projekten mit vielen Standorten. Support und Abrechnung auf Englisch, Preise in US-Dollar.
  • WP Engine: Einer der größten Managed-WordPress-Hoster weltweit, Enterprise-Funktionen und eigenes Dev-Tooling. Ebenfalls englischsprachig, US-Unternehmen.
  • All-Inkl: Deutscher Klassiker im Shared Hosting, sehr günstig und mit E-Mail-Postfächern inklusive. Aber ohne Staging, ohne verwaltete WordPress-Updates - der Betrieb bleibt bei Ihnen.
  • Raidboxes: Deutscher Support, Server in Deutschland, Staging und Security inklusive. Dafür kein Telefon-Support und E-Mail nur als Add-on.

Kurz gesagt: Für deutschsprachige Unternehmen, die Managed Hosting mit DSGVO-freundlichem Setup wollen, ist Raidboxes einer der naheliegendsten Kandidaten. Den vollständigen Vergleich der besten WordPress-Hostings haben wir separat aufgeschrieben. Und wer beim Preis flexibel im Timing ist: Rund um den November sammeln wir die WordPress-Black-Friday-Angebote, bei denen auch Hosting-Tarife regelmäßig reduziert sind.

Performance und Core Web Vitals

Hosting ist einer von mehreren Hebeln für schnelle Ladezeiten - aber nicht der einzige. Raidboxes bringt serverseitiges Caching und aktuelle PHP-Versionen mit, was gegenüber überfülltem Shared Hosting spürbar hilft. Ein schwerer Pagebuilder, unoptimierte Bilder oder zwölf Tracking-Skripte machen davon allerdings vieles wieder zunichte. Wenn Ihre Core Web Vitals rot sind, lohnt der Blick auf das Gesamtbild: Server-Antwortzeit, Render-Blocking, Bildformate, Skript-Ballast. Genau das prüfen wir im Rahmen der technischen SEO, bevor wir einen Hosting-Wechsel empfehlen. Häufig bringt die Kombination aus beidem das beste Ergebnis: sauberer Unterbau plus aufgeräumtes Theme.

DSGVO und Server-Standort Deutschland

Für viele unserer Kunden ist das der entscheidende Punkt: Raidboxes speichert und verarbeitet Daten ausschließlich in Deutschland, Vertragspartner ist ein deutsches Unternehmen. Damit entfällt die Diskussion um Datenübermittlung in Drittländer, die bei US-Hostern wie Kinsta oder WP Engine in der Datenschutzerklärung sauber behandelt werden muss. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) lässt sich direkt abschließen. Das macht die Website nicht automatisch DSGVO-konform - eingebundene Fonts, Tracking und Formulare bleiben Ihre Baustelle - aber es räumt die Hosting-Ebene vollständig ab. Dazu kommt der Nebeneffekt, dass Support-Anfragen auf Deutsch beantwortet werden, was bei Datenschutz-Detailfragen schlicht schneller geht.

Umzug zu Raidboxes: so läuft er ab

Raidboxes bietet einen kostenlosen Umzugsservice an: Sie geben die Zugangsdaten Ihres bisherigen Hosters an, das Team zieht die Site um und Sie prüfen das Ergebnis unter einer Vorschau-URL, bevor die Domain umgestellt wird. Für Standard-Installationen funktioniert das erfahrungsgemäß reibungslos. Aufpassen sollten Sie bei drei Dingen: E-Mail-Postfächer (liegen oft beim alten Hoster und brauchen einen eigenen Plan, da Raidboxes E-Mail nur als Add-on führt), Cronjobs und Sonderkonfigurationen sowie hart verdrahtete Pfade in alten Plugins. Wer es selbst testen will, legt sich unter Raidboxes eine kostenlose Test-Box an und spielt ein Backup der eigenen Site ein. Wenn Sie den Umzug lieber begleiten lassen: Als WordPress-Agentur übernehmen wir Planung, Migration und den anschließenden Check der Weiterleitungen.

Für welche Projekte Raidboxes geeignet ist - und für welche nicht

Gut aufgehoben sind bei Raidboxes Firmen-Websites, Blogs mit Reichweite, WooCommerce-Shops und Agentur-Portfolios - alles, was auf WordPress läuft und regelmäßig gepflegt werden muss. Auch ressourcenhungrigere Setups mit Pagebuildern laufen auf den eigenen Boxen stabiler als auf geteilten Servern; worauf Sie bei solchen Themes achten sollten, haben wir im Divi-Theme-Test beschrieben. Nicht die richtige Adresse ist Raidboxes, wenn Ihre Site gar nicht auf WordPress läuft, wenn Sie zwingend Telefon-Support brauchen oder wenn das Budget bei 5 € pro Monat liegt. Und wer hunderte Gigabyte Mediendateien hortet, sollte die Speichergrenzen der Tarife vorher gegen den eigenen Bestand rechnen oder Medien auslagern.

Fully Managed oder selbst aktualisieren?

Der Abstand zwischen Starter (22 €) und Fully Managed (35 €) kauft genau eine Sache: Raidboxes übernimmt zusätzlich die Plugin- und Theme-Updates inklusive Prüfung, ob die Site danach noch funktioniert. Für Unternehmen ohne internen WordPress-Verantwortlichen ist das gut investiert, denn veraltete Plugins sind das mit Abstand häufigste Einfallstor bei gehackten WordPress-Sites, die auf unserem Tisch landen. Wer eine Agentur mit Wartungsvertrag an der Seite hat, braucht die Stufe dagegen meist nicht doppelt - dann reicht der Starter-Tarif, und die Updates laufen über die Agentur mit Staging-Test vor jedem Release.

Häufige Fragen zu Raidboxes

Was kostet Raidboxes?

Der Einstieg beginnt beim Mini-Tarif mit 17 € pro Monat. Für die meisten Firmen-Websites ist der Starter-Tarif (22 € / Monat, 10 GB SSD) der passende Startpunkt, Fully Managed kostet 35 €, Pro 60 € pro Monat. Alle Preise sind netto; bei jährlicher Zahlung sparen Sie rund 10 %. Für Shops und High-Traffic-Projekte gibt es Business- und Enterprise-Tarife.

Gibt es eine kostenlose Testphase?

Ja. Sie können Raidboxes kostenlos und ohne Hinterlegung von Zahlungsdaten testen, je nach Tarif bis zu 14 Tage. In der Testphase lässt sich eine komplette WordPress-Installation aufsetzen oder ein Backup der bestehenden Site einspielen, um Performance und Dashboard zu prüfen.

Ist Raidboxes DSGVO-konform?

Raidboxes ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Münster, die Daten werden ausschließlich in Deutschland gespeichert und verarbeitet. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) lässt sich direkt abschließen. Die Hosting-Ebene ist damit DSGVO-freundlich gelöst; für Tracking, Fonts und Formulare auf Ihrer Website bleiben Sie selbst verantwortlich.

Übernimmt Raidboxes den Umzug meiner WordPress-Seite?

Ja, der Umzugsservice ist kostenlos. Das Raidboxes-Team migriert Ihre bestehende WordPress-Site, Sie prüfen das Ergebnis unter einer Vorschau-URL und stellen erst danach die Domain um. Planen sollten Sie separat die E-Mail-Postfächer, da diese meist beim alten Hoster liegen und Raidboxes E-Mail nur als Add-on anbietet.

Was ist der Unterschied zwischen Starter und Fully Managed?

Die Ressourcen sind identisch (10 GB SSD, 2 vCores, 4 GB RAM). Der Unterschied: Im Fully-Managed-Tarif übernimmt Raidboxes zusätzlich die Plugin- und Theme-Updates. Wer keinen internen WordPress-Verantwortlichen und keine betreuende Agentur hat, bekommt damit den Punkt abgenommen, an dem die meisten WordPress-Sites verwundbar werden.

Welche Alternativen zu Raidboxes gibt es?

Im Managed-Bereich vor allem Kinsta und WP Engine (beide englischsprachig, internationale Infrastruktur), im günstigen Shared Hosting All-Inkl und ähnliche deutsche Anbieter, dann allerdings ohne Staging und verwaltete Updates. Den vollständigen Vergleich der besten WordPress-Hostings finden Sie in unserem separaten Artikel.

Lohnt sich Raidboxes für kleine Websites?

Für eine reine Visitenkarten-Site mit wenigen Unterseiten ist Managed Hosting meist überdimensioniert, da reicht solides Shared Hosting. Sobald die Website aber Anfragen oder Umsatz bringt, regelmäßig Inhalte bekommt oder ein Shop dranhängt, rechnet sich der Aufpreis über eingesparte Wartungszeit und das geringere Ausfallrisiko schnell.

Daan Bachmann
Daan Bachmann
WordPress & Design Lead

Daan verantwortet bei STARK alle WordPress- und Design-Themen. Über 80 WordPress-Migrationen, Divi-Setups und Astro-Headless-Builds in den letzten Jahren.

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