All-Inkl im Praxis-Test 2026*

All-Inkl ist einer der bekanntesten deutschen Webhoster - Server in Deutschland, Tarife ab 4,95 € im Monat, keine Mindestlaufzeit. Wir betreiben eigene Projekte seit Jahren dort, inklusive dieser Website. Hier der ehrliche Erfahrungsbericht.

Was ist All-Inkl?

All-Inkl (offiziell: ALL-INKL.COM - Neue Medien Münnich) ist ein deutscher Webhoster mit Sitz in Friedersdorf in Sachsen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet, beschäftigt über 100 Mitarbeiter und betreibt sein Rechenzentrum in Dresden. Das Geschäftsmodell ist klassisches Shared Hosting: Sie mieten Speicherplatz, Domains und E-Mail-Postfächer in einem Paket, verwaltet über die hauseigene Oberfläche KAS. Nach eigenen Angaben kommen 80 Prozent der Neukunden über Empfehlungen von Bestandskunden - was zum Bild passt, das wir aus der Praxis kennen: All-Inkl wird selten beworben, aber oft weiterempfohlen.

Zur Einordnung unserer Perspektive: Wir betreiben bei STARK eigene Projekte seit Jahren auf All-Inkl, inklusive unserer eigenen Website. Dieser Test basiert also nicht auf einem zweiwöchigen Probelauf, sondern auf laufendem Betrieb.

Kernfunktionen

  • Inklusiv-Domains: Je nach Tarif 3 bis 20 Domains im Paket enthalten (.de, .com, .eu und weitere)
  • Traffic-Flatrate: Unbegrenzter Datentransfer in allen Webhosting-Tarifen
  • E-Mail in großem Umfang: 500 bis 5.000 Postfächer je nach Tarif, mit Spam- und Virenfilter
  • Kostenloses SSL: Let's-Encrypt-Zertifikate inklusive, per Klick im KAS aktivierbar
  • MySQL/MariaDB-Datenbanken: 5 bis 100 Datenbanken je nach Tarif - genug für WordPress-Multiprojekt-Setups
  • Software-Installer: WordPress und andere Systeme direkt aus dem KAS heraus installierbar
  • SSH-Zugang und tägliche Backups: In den Tarifen Premium und Business enthalten
  • Keine Mindestlaufzeit: Tarife sind monatlich kündbar, der erste Monat ist kostenlos

Stärken & Schwächen

Stärken

  • Serverstandort Deutschland (Rechenzentrum Dresden), deutscher Anbieter, deutscher Support
  • Faires Preis-Leistungs-Verhältnis: viele Domains und Postfächer inklusive
  • Keine Mindestlaufzeit, erster Monat kostenlos
  • KAS-Oberfläche ist funktional und schnell, wenn man sich eingearbeitet hat
  • Zuverlässiger Betrieb: in unserem eigenen Einsatz über Jahre unauffällig stabil
  • 24h-Telefon-Hotline

Schwächen

  • Kein Managed WordPress: Updates, Staging und Wartung bleiben bei Ihnen
  • KAS-Oberfläche wirkt optisch in die Jahre gekommen
  • SSH-Zugang und tägliche Backups erst ab dem Premium-Tarif
  • Shared Hosting stößt bei sehr trafficstarken Shops an Leistungsgrenzen
  • Deutlicher Preissprung vom Premium- zum Business-Tarif

Pricing

All-Inkl bietet vier Webhosting-Tarife: Privat (4,95 €, 3 Domains, 50 GB), PrivatPlus (7,95 €, 5 Domains, 100 GB), Premium (9,95 €, 10 Domains, 250 GB, SSH und tägliche Backups) und Business (24,95 €, 20 Domains, 500 GB) - jeweils pro Monat. Der erste Monat ist in allen Tarifen kostenlos, eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Für die meisten Projekte ist PrivatPlus oder Premium der richtige Einstieg; wir selbst arbeiten überwiegend mit den größeren Tarifen, weil mehrere Projekte auf einem Account laufen.

ab 4,95 €
/ Monat · 1. Monat kostenlos · keine Mindestlaufzeit
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Für wen sich All-Inkl lohnt

All-Inkl ist die richtige Wahl, wenn Sie einen soliden, deutschen Hoster für Websites, Blogs und kleinere Shops suchen und bereit sind, WordPress-Wartung selbst zu übernehmen oder an eine Agentur zu geben. Wer eine Rundum-Betreuung inklusive Updates und Staging direkt vom Hoster will, ist bei Managed-WordPress-Anbietern besser aufgehoben - zahlt dafür aber ein Mehrfaches.

  • KMU und Selbstständige: Firmenwebsite, E-Mail-Postfächer und Domains in einem Paket, ohne laufende Zusatzkosten.
  • Betreiber mehrerer Projekte: Bis zu 20 Inklusiv-Domains und bis zu 100 Datenbanken machen Multiprojekt-Setups günstig.
  • Agenturen und Freelancer: Über die Reseller-Tarife lassen sich Kunden-Hostings mit eigenen KAS-Zugängen sauber trennen.
  • Datenschutzbewusste Unternehmen: Serverstandort Deutschland und ein deutscher Vertragspartner vereinfachen die DSGVO-Dokumentation.

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Webhosting im Detail: der Ratgeber

Sie wollen wissen, ob All-Inkl zu Ihrem Projekt passt - oder ob ein anderes Hosting-Modell sinnvoller wäre? Hier bekommen Sie den Hintergrund aus unserer eigenen Betriebspraxis.

Klassisches Shared Hosting vs. Managed WordPress

All-Inkl ist klassisches Shared Hosting: Sie bekommen Speicherplatz, Datenbanken und eine Verwaltungsoberfläche - was darauf läuft und wie es gepflegt wird, ist Ihre Sache. Managed-WordPress-Hoster wie Raidboxes nehmen Ihnen dagegen Updates, Backups, Staging-Umgebungen und Performance-Tuning ab, kosten dafür aber pro einzelner WordPress-Instanz oft mehr als ein kompletter All-Inkl-Tarif mit mehreren Projekten. Die ehrliche Rechnung: Wenn Sie eine einzige geschäftskritische WordPress-Site betreiben und niemanden für die Wartung haben, ist Managed Hosting sein Geld wert. Wenn Sie mehrere Projekte fahren oder die Wartung ohnehin eine Agentur übernimmt, zahlt sich das schlanke Shared-Hosting-Modell von All-Inkl schnell aus.

All-Inkl vs. Alternativen: IONOS, Strato, Hetzner, Raidboxes

Der deutsche Hosting-Markt ist gut besetzt. So ordnen wir All-Inkl gegenüber den bekanntesten Alternativen ein:

  • IONOS: Der größte deutsche Anbieter mit sehr breitem Produktportfolio vom Baukasten bis zur Cloud. Die Tarifstruktur ist komplexer, Einstiegspreise steigen nach dem ersten Jahr häufig an. All-Inkl ist übersichtlicher und preislich konstanter.
  • Strato: Ähnliche Zielgruppe wie All-Inkl, oft mit aggressiven Aktionspreisen im ersten Jahr. Wer langfristig kalkuliert, sollte die regulären Folgepreise vergleichen, nicht die Aktionspreise.
  • Hetzner: Stark bei Cloud-Servern und dedizierter Hardware zu sehr guten Preisen. Für alle, die selbst administrieren können und Skalierung brauchen. Für klassisches Webhosting mit E-Mail und Domains im Paket ist All-Inkl bequemer.
  • Raidboxes: Managed WordPress aus Deutschland mit Staging, automatischen Updates und WordPress-Spezial-Support. Deutlich teurer pro Site, dafür mit Rundum-Betreuung.

Einen ausführlichen Vergleich der Anbieter speziell für WordPress finden Sie in unserem Artikel Bestes WordPress-Hosting 2026.

Die KAS-Verwaltungsoberfläche

Statt cPanel oder Plesk setzt All-Inkl auf die selbst entwickelte KAS (Kunden-Administrations-System). Optisch ist das KAS kein Schönheitswettbewerb-Gewinner - es sieht seit Jahren fast unverändert aus. Funktional ist es aber genau das, was man im Alltag braucht: Domains aufschalten, DNS-Einträge pflegen, Datenbanken anlegen, SSL per Klick aktivieren, FTP-Zugänge und Cronjobs verwalten. Alles ist auf Deutsch, die Wege sind kurz, und die Oberfläche lädt schnell, weil sie auf Ballast verzichtet. Aus unserer täglichen Arbeit können wir sagen: Nach der kurzen Eingewöhnung geht die Verwaltung im KAS schneller von der Hand als in manch modern gestaltetem Panel, in dem man Funktionen erst suchen muss.

DSGVO und Serverstandort Deutschland

Für Unternehmen ist das eines der stärksten Argumente: All-Inkl ist ein deutsches Unternehmen mit Rechenzentrum in Dresden. Ihre Website-Daten und E-Mails liegen damit vollständig in Deutschland, Ihr Vertragspartner unterliegt deutschem Recht, und der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) kommt von einem deutschen Anbieter. Das macht die Datenschutz-Dokumentation deutlich einfacher als bei US-Hostern oder Anbietern mit unklarer Serverstruktur. Ein Selbstläufer ist die DSGVO damit natürlich nicht - eingebundene Drittdienste wie Fonts, Analytics oder Formular-Tools müssen Sie weiterhin selbst sauber konfigurieren. Aber die Basis stimmt.

WordPress auf All-Inkl betreiben

WordPress läuft auf All-Inkl problemlos - der Software-Installer im KAS richtet eine frische Installation in wenigen Minuten ein, alternativ installieren Sie manuell per FTP und Datenbank. Falls Sie noch am Anfang stehen: Was WordPress überhaupt ist und wann es die richtige Wahl ist, erklären wir im Grundlagen-Artikel Was ist WordPress?. In der Praxis wichtig: Da All-Inkl kein Managed-WordPress-Hosting ist, sollten Sie ein Backup-Plugin einrichten (in Privat und PrivatPlus gibt es keine täglichen Backups vom Hoster), Updates regelmäßig einspielen und ein Caching-Plugin nutzen, damit das Shared Hosting auch unter Last flott bleibt. Wenn Sie das nicht selbst stemmen wollen, übernimmt unsere WordPress-Agentur Betreuung, Wartung und Weiterentwicklung - auf All-Inkl oder jedem anderen Hoster.

Reseller-Tarife: Hosting weiterverkaufen

Für Agenturen und Freelancer bietet All-Inkl vier Reseller-Tarife (WEB L bis WEB XXXL, 20 bis 50 € pro Monat plus einmalig 20 € Einrichtung). Der entscheidende Unterschied zum normalen Webhosting: Sie können 25 bis 200 separate KAS-Accounts anlegen und Ihren Kunden eigene, voneinander getrennte Zugänge geben. Jeder Kunde verwaltet nur seine eigenen Domains und Postfächer, Sie behalten die Oberhoheit über den Gesamtaccount. Wir kennen dieses Modell aus eigener Nutzung und finden es für Agentur-Setups deutlich sauberer, als alle Kundenprojekte in einem einzigen Account zu vermischen. Wie das Geschäftsmodell Reseller-Hosting insgesamt funktioniert und wann es sich rechnet, lesen Sie in unserem Artikel Reseller-Webhosting.

Support und Zuverlässigkeit im Alltag

All-Inkl bietet eine 24h-Telefon-Hotline und E-Mail-Support, im Business-Tarif zusätzlich einen eigenen Business-Support. Unsere ehrliche Einschätzung aus dem laufenden Betrieb: Der beste Support ist der, den man nicht braucht - und genau das trifft es hier ziemlich gut. Unsere Projekte auf All-Inkl laufen seit Jahren unauffällig stabil, Supportfälle sind bei uns die Ausnahme. Dass laut Anbieter 80 Prozent der Neukunden über Empfehlungen kommen, deckt sich mit dem, was wir aus dem Kollegen- und Kundenkreis hören.

Häufige Fragen zu All-Inkl

Was kostet All-Inkl?

All-Inkl bietet vier Webhosting-Tarife: Privat (4,95 € / Monat, 3 Domains, 50 GB), PrivatPlus (7,95 € / Monat, 5 Domains, 100 GB), Premium (9,95 € / Monat, 10 Domains, 250 GB) und Business (24,95 € / Monat, 20 Domains, 500 GB). Der erste Monat ist kostenlos, eine Mindestlaufzeit gibt es nicht.

Kann ich All-Inkl kostenlos testen?

Ja. Der erste Monat ist in allen Webhosting-Tarifen kostenlos, und es gibt keine Mindestvertragslaufzeit. Sie können also einen vollen Monat mit echtem Projekt testen und danach monatlich kündigen, wenn der Hoster nicht passt.

Ist All-Inkl gut für WordPress?

Ja, WordPress läuft auf All-Inkl zuverlässig und lässt sich über den Software-Installer im KAS in wenigen Minuten einrichten. Beachten sollten Sie: All-Inkl ist kein Managed-WordPress-Hoster. Updates, Backups (in den kleinen Tarifen) und Caching müssen Sie selbst organisieren oder an eine Agentur geben. Einen Vergleich der Optionen finden Sie im Artikel Bestes WordPress-Hosting 2026.

Wo stehen die Server von All-Inkl?

Das Rechenzentrum von All-Inkl steht in Dresden. Der Anbieter selbst (Neue Medien Münnich) sitzt in Friedersdorf in Sachsen. Ihre Daten liegen damit vollständig in Deutschland bei einem deutschen Vertragspartner - ein klarer Vorteil für die DSGVO-Dokumentation.

Was ist das KAS bei All-Inkl?

KAS steht für Kunden-Administrations-System und ist die selbst entwickelte Verwaltungsoberfläche von All-Inkl. Dort verwalten Sie Domains, DNS-Einträge, E-Mail-Postfächer, Datenbanken, FTP-Zugänge, SSL-Zertifikate und Cronjobs. Optisch schlicht, aber schnell und funktional - eine Alternative zu cPanel oder Plesk.

Welche Alternativen zu All-Inkl gibt es?

Die relevantesten Alternativen sind IONOS (größtes Portfolio, komplexere Tarife), Strato (ähnliche Zielgruppe, oft Aktionspreise im ersten Jahr), Hetzner (stark bei Cloud- und dedizierten Servern für Selbst-Administratoren) und Raidboxes (Managed WordPress mit Rundum-Betreuung, deutlich teurer pro Site).

Lohnt sich All-Inkl für Agenturen?

Ja, über die Reseller-Tarife (WEB L bis WEB XXXL, 20 bis 50 € / Monat). Damit legen Sie 25 bis 200 separate KAS-Accounts für Ihre Kunden an - jeder Kunde bekommt einen eigenen Zugang, Sie behalten die Verwaltung des Gesamtaccounts. Das ist sauberer, als alle Kundenprojekte in einem einzigen Hosting-Paket zu mischen.

Daan Bachmann
Daan Bachmann
WordPress & Design Lead

Daan verantwortet bei STARK alle WordPress- und Design-Themen. Über 80 WordPress-Migrationen, Divi-Setups und Astro-Headless-Builds in den letzten Jahren.

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