Was ist Coachy?
Coachy ist eine deutsche Software für Online-Kurse und Mitgliederbereiche. Coaches, Trainer und Berater bauen damit ohne technische Kenntnisse eine eigene Lernplattform auf: Videos hochladen, Lektionen strukturieren, Zugänge verwalten. Der Verkauf läuft über angebundene Zahlungsanbieter wie Digistore24. Hauptargumente: DSGVO-konformes EU-Hosting, deutschsprachiger Support und ein Editor, mit dem der erste Kurs sehr schnell steht.
Kernfunktionen
- Kurs-Builder: Lektionen, Module und Freischaltungs-Logik ohne Code aufbauen
- Mitgliederbereich: Unbegrenzte Mitglieder und unbegrenzter Speicherplatz in allen Tarifen
- Quiz & Zertifikate: Tests mit automatischer Zertifikat-Ausstellung (ab Deluxe-Tarif)
- Community-Funktion: Austausch der Teilnehmer direkt in der Plattform
- Zahlungsanbindung: 1-Klick-Integration von Digistore24, CopeCart und Ablefy
- App: Teilnehmer nutzen Kurse auch über die iOS- und Android-App
- DSGVO: Hosting auf EU-Servern, Zwei-Faktor-Authentifizierung inklusive
Stärken & Schwächen
Stärken
- Made in Germany: EU-Hosting, DSGVO ohne Zusatzkonfiguration
- Deutschsprachiger Support und deutsche Dokumentation
- 30 Tage Testphase ohne Kreditkarte
- Unbegrenzte Mitglieder und Speicher in jedem Tarif
- Sehr klare Oberfläche, erster Kurs schnell live
Schwächen
- Kein eigenes Payment: Checkout läuft über Digistore24 & Co.
- Community-Features schlanker als bei Memberspot oder Skool
- Premium-Tarif enthält nur einen Kurs, weitere kosten Aufpreis
- Eigene Domain erst ab Deluxe (mit Einrichtungsgebühr)
- Für internationalen Verkauf weniger optimiert
Pricing
Coachy hat drei Tarife: Premium (35 €), Deluxe (65 €) und Enterprise (195 €) - jeweils pro Monat im Jahres-Abo. Bei monatlicher Zahlung liegen die Preise höher (42 €, 78 €, 234 €). Jeder Tarif lässt sich 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Quiz, Zertifikate und die externe Domain gibt es ab Deluxe.
Für wen sich Coachy lohnt
Coachy ist die richtige Wahl für Coaches, Trainer und Berater im deutschsprachigen Raum, die einen Kurs oder Mitgliederbereich ohne Technik-Projekt live bringen wollen. Wer eine eigene Mobile-App mit Push-Nachrichten braucht, ist bei Memberspot besser aufgehoben, wer international mit eingebautem Marketing verkaufen will, bei Kajabi.
- Coaches und Trainer: Erster eigener Online-Kurs mit Mitgliederbereich, ohne Agentur oder Entwickler.
- Berater mit Digistore24: Bestehendes Zahlungs-Setup bleibt, Coachy übernimmt nur die Kurs-Auslieferung.
- Solopreneure: Premium-Tarif reicht für ein Produkt, unbegrenzte Teilnehmer inklusive.
- Teams und Akademien: Deluxe oder Enterprise mit Mitarbeiter-Zugängen und mehreren Kursen.
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Online-Kurse mit Coachy: der Ratgeber
Sie wollen wissen, ob Coachy wirklich zu Ihrem Vorhaben passt - oder ob eine andere Plattform die bessere Wahl ist? Hier bekommen Sie den vollständigen Hintergrund aus der Praxis.
Kurs-Plattform ohne Technik-Stress
Die größte Hürde beim ersten Online-Kurs ist selten der Inhalt, sondern die Technik: Video-Hosting, Zugangsverwaltung, Zahlungsabwicklung, Datenschutz. Coachy löst genau dieses Bündel. Sie laden Videos direkt hoch, strukturieren Lektionen per Editor und legen fest, wann welche Inhalte freigeschaltet werden. Hosting, Player und Login sind fertig konfiguriert, Änderungen sind sofort live. Für den Start brauchen Sie nicht einmal eine eigene Website: Der Premium-Tarif liefert eine einfache Landingpage unter einer coachy.net-Subdomain mit, ab Deluxe verbinden Sie Ihre eigene Domain. Wer stattdessen einen Mitgliederbereich in eine bestehende WordPress-Seite integrieren will, baut sich mit Plugins mehr Kontrolle, aber auch deutlich mehr Wartungsaufwand auf. Welche Wege es gibt, zeigt unser Überblick Online-Kurs-Plattformen im Vergleich.
Coachy vs. Memberspot: App und Community
Die häufigste Entscheidung im deutschsprachigen Markt: Coachy oder Memberspot. Beide sind Made in Germany, beide DSGVO-sauber, beide fair bepreist. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt. Memberspot setzt stark auf die eigene Mobile-App als Kurs-Erlebnis und bietet ausgebaute Community-Funktionen für den Austausch der Teilnehmer. Coachy hat zwar ebenfalls eine iOS- und Android-App und eine Community-Funktion, der Kern ist aber der Web-Mitgliederbereich mit sehr klarer Oberfläche. Unsere Einordnung: Wenn Ihre Teilnehmer primär mobil lernen sollen oder die Community das eigentliche Produkt ist, nehmen Sie Memberspot. Wenn Sie schnell und unkompliziert einen klassischen Video-Kurs verkaufen wollen, ist Coachy der direktere Weg. Die Details zum Wettbewerber lesen Sie im Memberspot-Test.
Coachy vs. Kajabi und Teachable: die DSGVO-Perspektive
Kajabi und Teachable sind funktional stark, insbesondere Kajabi mit eingebautem E-Mail-Marketing und Funnel-Baukasten. Aus deutscher Sicht gibt es aber einen strukturellen Nachteil: Beide sind US-Anbieter, die Daten Ihrer Kursteilnehmer liegen auf Servern außerhalb der EU. Das ist mit Data Processing Agreement und sauberer Datenschutzerklärung handhabbar, erfordert aber Konfigurationsaufwand und im Zweifel eine Prüfung durch einen Datenschutzexperten. Coachy hostet auf EU-Servern und ist auf den deutschen Rechtsrahmen ausgelegt, inklusive deutschsprachiger AGB und Support. Für Coaches, die mit Gesundheits-, Finanz- oder anderen sensiblen Themen arbeiten, ist das mehr als eine Formalie. Dazu kommt der Preisunterschied: Kajabi startet bei 149 $ im Monat, Coachy bei 35 €. Den vollständigen Vergleich aller Anbieter finden Sie unter Online-Kurs-Plattformen 2026.
Zahlungsanbindung über Digistore24
Coachy wickelt Zahlungen nicht selbst ab, sondern bindet Zahlungsanbieter per 1-Klick-Integration an: Digistore24, CopeCart und Ablefy (ehemals elopage). Das klingt zunächst nach einem Umweg, ist im DACH-Raum aber ein bewährtes Modell. Digistore24 tritt als Reseller auf und übernimmt den kompletten Checkout inklusive Rechnungsstellung, Umsatzsteuer-Handling und Zahlungsarten wie PayPal, Kreditkarte und SEPA. Nach dem Kauf schaltet Coachy den Zugang automatisch frei, ohne dass Sie manuell Zugänge verteilen. Zusätzlich bekommen Sie über Digistore24 ein fertiges Affiliate-System, mit dem Partner Ihren Kurs gegen Provision bewerben. Der Nachteil: Auf den Checkout selbst haben Sie weniger Design-Einfluss, und die Anbieter-Provision kommt zu den Coachy-Kosten dazu. Rechnen Sie das bei der Kalkulation Ihres Kurspreises mit ein. Wie Ablefy als Alternative im Detail abschneidet, lesen Sie im Ablefy-Test.
Kursverkauf mit Funnel und E-Mail-Liste
Eine Kurs-Plattform liefert Ihren Kurs aus, verkauft ihn aber nicht. In der Praxis entscheidet der Weg davor: Wie kommen Interessenten auf Ihre Angebotsseite, und was passiert, wenn sie nicht sofort kaufen? Das bewährte Setup besteht aus einer Landingpage mit klarem Angebot, einem kostenlosen Einstieg (etwa einem Mini-Kurs oder einer Checkliste) und einer E-Mail-Strecke, die Vertrauen aufbaut und zum Kauf führt. Coachy deckt davon die Auslieferung und ab Deluxe auch Upsells und Downsells ab, das E-Mail-Marketing verbinden Sie über die vorhandenen Integrationen mit Ihrem Newsletter-Tool. Welche Funnel-Software sich für den Rest der Strecke eignet, zeigt unser Vergleich der besten Sales-Funnel-Tools. Vertieftes Praxiswissen zu Online-Marketing und Kundengewinnung finden Sie außerdem in der STARK Academy.
Für wen Coachy passt - und für wen nicht
Coachy passt, wenn Sie im deutschsprachigen Raum verkaufen, Wert auf DSGVO-Konformität ohne Zusatzaufwand legen und die Technik bewusst klein halten wollen. Der Premium-Tarif trägt ein einzelnes Kursprodukt mit unbegrenzten Teilnehmern, Deluxe ergänzt Quiz, Zertifikate, eigene Domain und Upsells, Enterprise richtet sich an Akademien mit vielen Kursen und Mitarbeiter-Zugängen. Weniger gut passt Coachy, wenn Ihre Community der Kern des Angebots ist (dann Memberspot oder Skool prüfen), wenn Sie primär international verkaufen (Kajabi oder Thinkific) oder wenn Sie maximale Kontrolle über Checkout und Daten auf dem eigenen Server wollen (WordPress mit Digimember). Die ehrliche Empfehlung: Starten Sie mit dem 30-Tage-Test und bauen Sie darin ein komplettes Modul Ihres Kurses auf. Danach wissen Sie, ob der Workflow zu Ihnen passt, bevor der erste Euro fließt.
Häufige Fragen zu Coachy
Was kostet Coachy?
Coachy bietet drei Tarife: Premium (35 € / Monat), Deluxe (65 € / Monat) und Enterprise (195 € / Monat) - jeweils im Jahres-Abo. Bei monatlicher Zahlung kosten die Tarife 42 €, 78 € und 234 €. Quiz, Zertifikate und die Anbindung einer eigenen Domain sind ab dem Deluxe-Tarif enthalten.
Gibt es eine kostenlose Testphase?
Ja. Jeder Coachy-Tarif lässt sich 30 Tage lang kostenlos und ohne Kreditkarte testen. Alle Funktionen des gewählten Pakets stehen im Testzeitraum vollständig zur Verfügung. Das reicht in der Praxis aus, um einen kompletten Kurs aufzubauen und den Workflow zu bewerten.
Ist Coachy DSGVO-konform?
Coachy ist ein deutscher Anbieter mit Hosting auf EU-Servern. Anders als bei US-Plattformen wie Kajabi oder Teachable verlassen die Daten Ihrer Kursteilnehmer die EU nicht, und es ist keine zusätzliche Datenschutz-Konfiguration nötig. Für Anbieter im deutschsprachigen Raum ist das einer der stärksten Gründe für Coachy.
Wie verkaufe ich Kurse über Coachy?
Coachy bindet Zahlungsanbieter per 1-Klick-Integration an, allen voran Digistore24, außerdem CopeCart und Ablefy. Der Anbieter übernimmt Checkout, Rechnungsstellung und Umsatzsteuer, Coachy schaltet nach dem Kauf automatisch den Kurszugang frei. Ein eigenes Payment-System hat Coachy nicht.
Coachy oder Memberspot - was ist besser?
Beide sind deutsche, DSGVO-saubere Plattformen mit fairen Preisen. Coachy ist der direktere Weg für klassische Video-Kurse mit Web-Fokus. Memberspot punktet mit der eigenen Mobile-App und stärkeren Community-Funktionen. Details finden Sie im Memberspot-Test und im großen Plattform-Vergleich.
Für wen ist Coachy nicht geeignet?
Weniger geeignet ist Coachy für Anbieter, deren Kern eine große Community ist (Memberspot oder Skool sind hier stärker), für primär internationalen Verkauf (Kajabi, Thinkific) und für Teams, die Checkout und Daten vollständig auf eigener Infrastruktur halten wollen. Auch wer viele Kurse im günstigsten Tarif betreiben will, stößt an Grenzen: Premium enthält nur ein Kursprodukt.
Brauche ich für Coachy eine eigene Website?
Nein. Coachy liefert im Premium-Tarif eine einfache Landingpage unter einer coachy.net-Subdomain mit, ab Deluxe verbinden Sie Ihre eigene Domain (gegen Einrichtungsgebühr). Für ernsthaften Kursverkauf empfehlen wir trotzdem einen eigenen Funnel mit Landingpage und E-Mail-Strecke - die Werkzeuge dafür zeigt unser Vergleich der besten Sales-Funnel-Tools.
* Affiliate-Link. Buchen Sie über ihn, bekommen wir eine kleine Provision. Für Sie ändert sich der Preis nicht.
