Was ist webgo?
Die webgo GmbH ist ein Webhoster mit Sitz in Hamburg, gegründet 2004, inhabergeführt und ohne Konzern oder Investoren im Rücken - mit über 50 Mitarbeitern und ausschließlich auf den deutschen Markt ausgerichtet. Das eigene Rechenzentrum steht in Hamburg, direkt am Internetknoten DE-CIX, läuft mit 100 % Ökostrom und arbeitet DSGVO-konform. Neben klassischem Webhosting bietet webgo weitere Hosting-Lösungen an: NVMe-CMS-Tarife, vServer, Dedicated Server und einen Homepage-Baukasten. Die Fachpresse ist wohlwollend: hosttest kürte webgo zum "Webhoster des Jahres 2025", im CMS-Hosting zum neunten Mal in Folge, und der webgo Baukasten trägt ein Stiftung-Warentest-Siegel (Note 2,4).
Kernfunktionen
- Eigenes Rechenzentrum in Hamburg: Direkt am DE-CIX angebunden, kurze Ladezeiten für Besucher aus Deutschland, 100 % Ökostrom
- Dauerhafte Preise: Keine befristeten Lockangebote - der Tarifpreis gilt auch nach dem ersten Jahr weiter
- Inklusiv-Domains dauerhaft kostenlos: Die Wunschdomain mit .de, .com, .net und weiteren Endungen bleibt ohne Folgekosten im Paket
- SSD- und NVMe-Webspace: Von 50 GB SSD bis 1 TB, NVMe-Linie für mehr Performance; kostenloses Tarif-Upgrade jederzeit
- SSL inklusive: SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt kostenlos in allen Tarifen
- 1-Click-Installer: WordPress, Joomla, TYPO3, Drupal und Contao per Klick installieren, aktuelle PHP-Versionen wählbar
- Support an 365 Tagen im Jahr: Telefon-Hotline, E-Mail und Live-Chat - Mo-Fr 9 bis 20 Uhr, am Wochenende 11 bis 18 Uhr
- Homepage-Baukasten: Ab 9,95 € pro Monat, von Stiftung Warentest mit Note 2,4 bewertet
Stärken & Schwächen
Stärken
- Inhabergeführter Hoster mit eigenem Rechenzentrum in Hamburg (DE-CIX, Ökostrom)
- Dauerhafte Preise statt Lockangebote, Inklusiv-Domains bleiben kostenlos
- Kundensupport an 365 Tagen im Jahr, Support-Note 1,3 bei EXPERTE.de
- Let's-Encrypt-SSL und kostenloses Tarif-Upgrade in allen Paketen
- NVMe-Tarife für Projekte, die kurze Ladezeiten brauchen
Schwächen
- Kundenportal wirkt altbacken - Froxlor-Basis, Mix aus alter und neuer Oberfläche
- Keine Staging-Umgebung in den Webhosting-Tarifen
- Automatische Backups sichern nur Datenbanken, Dateien müssen Sie selbst sichern
- Keine 2-Faktor-Authentifizierung, wenige 1-Click-Apps
- Kein 24/7-Support, RAM-Limits in allen Tarifen
Tarife & Preise
webgo staffelt das Webhosting in drei Linien, alle Preise brutto inkl. 19 % MwSt. und ohne befristete Aktionspreise: Die SSD-Linie reicht von Starter (7,95 €, 50 GB, 1 Domain, 50 Postfächer) über Profi (13,95 €, 100 GB, 3 Domains) und Power (25,95 €, 250 GB, 5 Domains) bis Premium (37,95 €, 1 TB, 10 Domains). Die NVMe-Linie mit garantiertem RAM kostet 12,95 € bis 47,95 €, die HDD-Linie startet bei 6,95 €. Für WordPress und andere CMS gibt es NVMe-CMS-Tarife: CMS Business für 17,95 € (50 GB NVMe, 4 GB RAM) und CMS Ultimate für 27,95 € (150 GB, 8 GB RAM). Managed vServer beginnen bei 39,95 €, Dedicated Server bei 119 €. Die Einrichtungsgebühr von 14,95 € entfällt aktuell. Statt einer Geld-zurück-Garantie wirbt webgo mit einer "Zufriedenheitsgarantie" - wer Kunde bei webgo wird, sollte die Konditionen dahinter vor Vertragsschluss prüfen, ebenso die Vertragslaufzeiten (monatlich oder jährlich, je nach Tarif).
Für wen sich webgo lohnt
webgo bietet viel Substanz fürs Geld und ist ein solider Allrounder für alle, die Wert auf einen deutschen Hoster mit erreichbarem Support und ehrlicher Preisgestaltung legen - und die auf Komfortfunktionen wie Staging verzichten können.
- Firmen-Websites mit deutschem Publikum: Rechenzentrum am DE-CIX, kurze Wege zum Kundensupport, dauerhafte Preise ohne böse Überraschung im zweiten Jahr.
- Preisbewusste mit Langfrist-Blick: Wer Angebote gern über drei Jahre durchrechnet, fährt mit dauerhaften Preisen und kostenlosen Inklusiv-Domains oft günstiger als mit Lockangeboten.
- WordPress-Projekte ohne Managed-Anspruch: Die NVMe-CMS-Tarife liefern ordentliche Performance, Updates und Backups bleiben aber Ihre Aufgabe.
- Einsteiger, die schnell und einfach eine Website erstellen wollen: Der webgo Homepage-Baukasten ist mit Stiftung-Warentest-Note 2,4 eine brauchbare Abkürzung ganz ohne Technik.
Sie überlegen, zu webgo umzuziehen oder Ihr Hosting neu aufzustellen?
Wir prüfen Ihr aktuelles Setup, vergleichen die passenden Tarife und begleiten den Umzug inklusive Weiterleitungen. Die Website bleibt dabei durchgehend erreichbar.
webgo Erfahrungen im Detail: der Ratgeber
Wie schlägt sich webgo im Alltag, wo liegen die Grenzen und wie ordnet sich der Hoster gegenüber All-Inkl und Raidboxes ein? Hier die Einordnung, wie wir sie bei Hosting-Empfehlungen für Kundenprojekte vornehmen.
Erfahrungen mit webgo: Support und Bewertungen
Die Erfahrungen mit webgo fallen überwiegend positiv aus: Auf Trustpilot steht der Hoster bei rund 4,4 bis 4,5 von 5 Sternen bei etwa 1.900 bis 2.000 Bewertungen. Guter Support ist das Argument, das in fast jedem Testbericht auftaucht: Der Kundenservice reagiert nach übereinstimmenden Berichten schnell auf Anfragen und antwortet kompetent, EXPERTE.de vergab die Support-Note 1,3 - ein exzellenter Wert. Der Kundensupport steht an 365 Tagen im Jahr per Telefon-Hotline, Live-Chat und E-Mail zur Verfügung: montags bis freitags von 9 bis 20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Einen 24/7-Support gibt es also nicht - wer nachts um drei einen Ansprechpartner braucht, muss bis zum Morgen warten. Vereinzelt finden sich auch kritische Berichte über Preiserhöhungen und Ausfallzeiten; das sind nach unserer Lesart Einzelfälle, die dem Gesamtbild eines zuverlässigen Anbieters nicht widersprechen: EXPERTE.de maß über sechs Wochen 100 % Verfügbarkeit, webgo verspricht selbst über 99,5 % im Jahresmittel.
SSD, NVMe oder HDD: welches Webhosting-Paket passt?
Die drei Linien unterscheiden sich vor allem bei den Ladezeiten. Die HDD-Tarife ab 6,95 € sind die Sparoption für Projekte, bei denen Geschwindigkeit zweitrangig ist - etwa Archiv-Seiten oder reine Mail-Setups. Für die meisten Websites ist die SSD-Linie der vernünftige Standard: viel Webspace, großzügig Postfächer für Mails sowie Datenbanken, dazu Subdomains und FTP-Zugänge. Wer auf Performance-Kennzahlen wie Time to First Byte achtet oder mit wachsendem Traffic rechnet, greift zur leistungsstarken NVMe-Linie mit garantiertem Arbeitsspeicher - hier ist der Webspace kleiner, dafür deutlich schneller angebunden. Praktisch: Ein Tarif-Upgrade ist jederzeit kostenlos möglich, Sie können also klein starten und mitwachsen. Beachten sollten Sie die RAM-Limits, die webgo in allen Paketen setzt - für ressourcenhungrige Shops mit vielen Plugins kann das eher ein vServer-Fall sein.
Kundenportal und Benutzerfreundlichkeit
Der ehrlichste Kritikpunkt an webgo ist die Benutzerfreundlichkeit des Kundenportals. Die Verwaltungsoberfläche basiert auf Froxlor und wirkt trotz Relaunch stellenweise wie ein Mix aus alter und neuer Welt: Manche Funktionen stecken im modernisierten Bereich, andere führen in Masken, die optisch aus einem anderen Jahrzehnt stammen. Alle wichtigen Tools sind vorhanden - Domains, Postfächer, Datenbanken und PHP-Einstellungen lassen sich vollständig verwalten -, die Konfiguration erfordert aber mehr Klicks und Eingewöhnung als bei Hostern mit durchgängig modernem Panel. Dazu kommt ein handfestes Sicherheitsmanko: Eine 2-Faktor-Authentifizierung für den Kunden-Login fehlt bislang. Wer täglich im Panel arbeitet, wird sich daran stören; wer sein Hosting einmal einrichtet und dann in Ruhe lässt, kann gut damit leben.
Backups und Staging: die zwei Lücken
Offiziell sichert webgo täglich mit sieben Tagen Aufbewahrung - externe Tests weisen aber darauf hin, dass die automatischen Backups nur die Datenbanken abdecken. Ihre Dateien, also Themes, Plugins und Uploads, müssen Sie selbst per FTP oder Backup-Plugin sichern. Das ist machbar, aber ein Punkt, den viele erst nach dem ersten Ernstfall ernst nehmen. Die zweite Lücke: Eine Staging-Umgebung, in der Sie Updates gefahrlos testen, gibt es nicht. Für eine ruhige Firmen-Website ist beides verschmerzbar, wenn die Backup-Routine steht. Für Shops und Websites, an denen laufend gearbeitet wird, ist ein Managed-Hoster mit Staging wie Raidboxes die entspanntere Wahl - zum entsprechend höheren Preis. Als Zwischenweg richten wir bei Kundenprojekten auf webgo-Hosting eine eigene Backup-Kette und eine Test-Subdomain ein; das ersetzt kein echtes Staging, fängt aber die häufigsten Risiken ab.
webgo vs. All-Inkl und Raidboxes
Im deutschen Shared Hosting ist All-Inkl der naheliegendste Vergleich: ähnliches Preisniveau, ebenfalls solider Support, dafür ohne NVMe-Option - webgo punktet mit dem eigenen Rechenzentrum am DE-CIX und den dauerhaft kostenlosen Inklusiv-Domains, All-Inkl mit dem ausgereifteren Verwaltungs-Panel. Raidboxes spielt eine Klasse darüber: Managed WordPress mit Staging und vollständigen Backups ab 17 € netto, aber eben nur für WordPress und ohne die günstigen Einstiegstarife. Für Agenturen und Freelancer, die viele Kunden-Websites verwalten, kann statt Einzeltarifen auch Reseller-Webhosting die wirtschaftlichere Struktur sein. Wo welcher Hoster die beste Figur macht, haben wir im großen Vergleich der besten WordPress-Hostings aufgeschrieben. Kurz gesagt: webgo überzeugt als Preis-Leistungs-Anbieter mit Support-Stärke, nicht als Komfort-Hoster.
Rechenzentrum in Hamburg: DSGVO, Ökostrom, DE-CIX
Dass das Rechenzentrum in Hamburg steht und webgo es selbst betreibt, ist mehr als Marketing. Erstens rechtlich: Vertragspartner ist die webgo GmbH mit Sitz in Hamburg, die Daten bleiben in Deutschland, der Betrieb ist laut Anbieter DSGVO-konform - die Diskussion um Drittland-Transfers entfällt auf der Hosting-Ebene komplett. Zweitens technisch: Die direkte Anbindung an den DE-CIX bedeutet kurze Wege zu deutschen Zugangsprovidern und damit stabile Ladezeiten für Ihr Publikum hierzulande. Drittens läuft das Rechenzentrum mit 100 % Ökostrom, falls Nachhaltigkeit in Ihrer Firmendarstellung eine Rolle spielt. Wichtig zur Einordnung: Schnelles Hosting ist nur einer von mehreren Hebeln für gute Ladezeiten - Theme, Bilder und Skripte entscheiden mit, was wir im Rahmen der technischen SEO regelmäßig prüfen. Die aktuellen Tarife und Konditionen finden Sie direkt bei webgo.
Häufig gestellte Fragen zu webgo
Was kostet webgo?
Das SSD-Webhosting beginnt bei 7,95 € pro Monat (Starter, 50 GB, 1 Domain), die HDD-Linie bei 6,95 €, NVMe-Tarife kosten 12,95 € bis 47,95 €. Die CMS-Tarife für WordPress und Co. liegen bei 17,95 € bzw. 27,95 €. Alle Preise sind brutto inkl. 19 % MwSt. und gelten dauerhaft - es gibt keine befristeten Aktionspreise, die nach zwölf Monaten teurer werden. Die Einrichtungsgebühr von 14,95 € entfällt aktuell.
Ist webgo für WordPress geeignet?
Ja, mit Einschränkung. WordPress lässt sich per 1-Click-Installer aufsetzen, die NVMe-CMS-Tarife (ab 17,95 €) bieten dafür genug Leistung. Ein klassisches Managed WordPress-Hosting ist webgo aber nicht: Updates, vollständige Backups und Absicherung bleiben Ihre Aufgabe, eine Staging-Umgebung gibt es nicht.
Wie gut ist der Support von webgo?
Der Support ist die meistgelobte Stärke: erreichbar an 365 Tagen im Jahr per Telefon, E-Mail und Live-Chat (Mo-Fr 9 bis 20 Uhr, Wochenende und Feiertage 11 bis 18 Uhr). EXPERTE.de vergab die Support-Note 1,3, auf Trustpilot loben Kunden am häufigsten die schnellen und kompetenten Antworten. Einen 24/7-Support bietet webgo allerdings nicht.
Macht webgo automatische Backups?
Nur teilweise. Offiziell wird täglich gesichert mit sieben Tagen Aufbewahrung, externe Tests weisen aber darauf hin, dass die automatischen Backups nur die Datenbanken umfassen. Ihre Dateien - Themes, Plugins, Uploads - sollten Sie zusätzlich selbst per FTP oder Backup-Plugin sichern.
Ist webgo DSGVO-konform?
Die Hosting-Ebene ist DSGVO-freundlich gelöst: Die webgo GmbH ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Hamburg und betreibt das eigene Rechenzentrum ebenfalls in Hamburg, die Daten bleiben in Deutschland. Für Tracking, Fonts und Formulare auf Ihrer Website bleiben Sie selbst verantwortlich.
Gibt es bei webgo eine Geld-zurück-Garantie?
Eine klassische Geld-zurück-Garantie bewirbt webgo nicht. Der Anbieter spricht von einer "Zufriedenheitsgarantie" - was das im Detail bedeutet, sollten Sie vor der Bestellung in den Konditionen prüfen. Je nach Tarif können Sie monatliche Laufzeiten wählen und halten das Risiko damit klein.
Welche Alternativen zu webgo gibt es?
Im deutschen Shared Hosting vor allem All-Inkl mit ähnlichem Preisniveau und ausgereifterem Panel, im Managed-WordPress-Bereich Raidboxes mit Staging und vollständigen Backups zum höheren Preis. Den vollständigen Vergleich der besten WordPress-Hostings finden Sie in unserem separaten Artikel.
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