Hostinger im Test 2026*

Hostinger ist der Preis-Aggressor unter den großen Webhosting-Anbietern: WordPress-Hosting ab 2,99 € pro Monat (netto), LiteSpeed-Server, ein modernes eigenes Panel und KI-Tools obendrauf. Mehrere unserer eigenen Projekte laufen auf Hostinger - unsere Erfahrungen aus dem Alltag, inklusive der Haken beim Kleingedruckten, lesen Sie hier.

Was ist Hostinger?

Hostinger ist ein Webhoster aus Kaunas in Litauen, gegründet 2004 und inzwischen mit über 4 Millionen Kunden und rund 900 Mitarbeitern einer der größten Hosting-Anbieter weltweit. Rechenzentren betreibt Hostinger in Europa (darunter Deutschland, Frankreich und die Niederlande), Asien, den USA und Brasilien; der Strombedarf wird laut Anbieter zu 100 % mit Ökostrom gedeckt. Statt cPanel setzt Hostinger auf ein eigenes Verwaltungspanel namens hPanel, in dem sich Websites, Domains und Postfächer verwalten lassen. Wir schreiben hier nicht aus der Distanz: Mehrere unserer eigenen Projekte laufen seit Jahren auf Hostinger-Webhosting, entsprechend fließen echte Hostinger Erfahrungen aus dem täglichen Betrieb in diesen Test 2026 ein.

Kernfunktionen: was Hostinger bietet

  • LiteSpeed in allen Tarifen: LiteSpeed-Webserver plus vorinstalliertes LiteSpeed-Cache-Plugin für kurze Ladezeiten bei WordPress
  • hPanel: Eigenes, aufgeräumtes Panel statt cPanel - Websites, Domains, DNS und SSL an einem Ort verwalten
  • KI-Tools: AI Website Builder, der KI-Assistent Kodee und eine KI-gestützte Fehlerbehebung sind eingebaut
  • WordPress-Komfort: Automatische Updates, kostenlose Migration, 99,9 % Uptime-Garantie; Staging ab dem Business-Tarif
  • Security inklusive: Web Application Firewall, Malware-Entfernung und unbegrenzte kostenlose SSL-Zertifikate
  • CDN in allen Tarifen: Für statische Inhalte ohne Aufpreis zuschaltbar
  • Backups: Wöchentlich im Einstiegstarif, täglich ab Business, on-demand im Cloud-Tarif
  • Gratis-Domain: Eine Domain ist im ersten Jahr kostenlos enthalten

Hostinger Erfahrungen: Stärken & Schwächen

Stärken

  • Sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis im Aktionszeitraum
  • LiteSpeed-Server und CDN in allen Tarifen, spürbar kurze Ladezeiten
  • Modernes hPanel, deutlich zugänglicher als klassisches cPanel
  • Serverstandort Deutschland wählbar, Ökostrom laut Anbieter
  • Trustpilot 4,7/5 bei rund 69.000 Bewertungen
  • 30-Tage-Geld-zurück-Garantie und kostenlose WordPress-Migration

Schwächen

  • Bestpreis nur bei 48 Monaten Laufzeit - komplett im Voraus fällig
  • Kräftiger Preissprung bei Verlängerung (Premium: 2,99 auf 9,99 €)
  • Preise netto ausgewiesen, Mehrwertsteuer kommt an der Kasse dazu
  • Kein Telefonsupport; Live-Chat häufig nur auf Englisch
  • Backups im Einstiegstarif nur wöchentlich, Staging erst ab Business
  • E-Mail-Postfächer nur im ersten Jahr gratis, danach kostenpflichtig

Was kostet das Hosting? Tarife & Preise

Hostinger staffelt das Webhosting in drei Tarife, jeweils als 48-Monats-Aktion und netto ausgewiesen: Premium (2,99 €/Monat, 20 GB SSD, 3 Websites, wöchentliche Backups), Business (3,99 €/Monat, 50 GB NVMe, unbegrenzt Websites, tägliche Backups, Staging) und Cloud Startup (7,99 €/Monat, 100 GB NVMe, tägliche plus On-Demand-Backups). Wichtig fürs Budget: Der Aktionspreis gilt nur bei 48 Monaten Vertragslaufzeit, und der Gesamtbetrag wird vorab fällig - beim Premium-Tarif also 143,52 € netto auf einen Schlag. Nach Ablauf verlängert sich der Vertrag zum regulären Preis: Premium 9,99 €, Business 16,99 €, Cloud Startup 23,99 € pro Monat. Eine Domain ist im ersten Jahr gratis, ebenso die E-Mail-Postfächer - beides kostet danach extra. Wer unsicher ist, kann sich auf die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie stützen.

ab 2,99 €
/ Monat (netto, bei 48 Monaten Vorkasse) · 30 Tage Geld-zurück-Garantie · Serverstandort Deutschland wählbar
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Für wen sich Hostinger lohnt

Hostinger ist die richtige Wahl, wenn der Preis zählt, Sie mit Live-Chat statt Telefon leben können und die lange Laufzeit kein Problem ist. Wer maximale Betreuung oder garantiert deutschsprachigen Support braucht, schaut besser woanders.

  • Einsteiger und Side-Projects: Für 2,99 € netto im Monat gibt es kaum irgendwo LiteSpeed, SSL, CDN und Gratis-Domain zusammen.
  • Betreiber mehrerer Websites: Ab dem Business-Tarif sind Websites unbegrenzt - ideal für Portfolio-Projekte und Affiliates.
  • Kleine WooCommerce-Shops: Mit Cloud Startup und täglichen Backups solide aufgestellt, solange der Shop nicht zum Großprojekt wird.
  • Preisbewusste Firmen-Websites: Solide Leistung zum Discount-Preis - sofern jemand im Haus mit englischem Chat-Support klarkommt.

Sie wollen zu Hostinger umziehen oder Ihre WordPress-Site betreuen lassen?

Wir planen den Umzug, prüfen Plugins und Theme vorab und übernehmen auf Wunsch die laufende Betreuung. Die Site bleibt dabei durchgehend erreichbar.

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Hostinger Erfahrungen im Detail: der Ratgeber

Sie wollen einordnen, ob der litauische Preisbrecher hält, was die Werbung verspricht, und wo Hostinger im Vergleich zu IONOS, All-Inkl oder Raidboxes steht? Hier der Hintergrund - aus dem Betrieb unserer eigenen Projekte und aus der Arbeit mit Kunden-Websites.

Unsere Erfahrung mit Hostinger aus eigenen Projekten

Mehrere unserer eigenen Websites laufen auf Hostinger-Webhosting, und der Alltag ist unspektakulär im besten Sinne: Die Kombination aus LiteSpeed-Webserver und LiteSpeed-Cache-Plugin liefert bei WordPress ohne großes Tuning ordentliche Ladezeiten, das hPanel ist schnell und Ausfälle waren bei uns die Ausnahme. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist im Aktionszeitraum schlicht schwer zu schlagen - für das, was ein einzelner Tarif bei manchem deutschen Hoster kostet, betreibt man bei Hostinger ein halbes Dutzend Projekte. Ehrlich gehört dazu: Die Rechnung geht nur auf, wenn man die 48 Monate durchzieht und die Verlängerung im Kalender hat. Und wer zum regulären Folgepreis verlängert, zahlt für den Premium-Tarif mehr als das Dreifache des Einstiegspreises. Unsere Hostinger Erfahrungen sind deshalb zweigeteilt: technisch überzeugend, beim Billing muss man wach bleiben.

hPanel statt cPanel: Verwaltung im Alltag

Hostinger verzichtet auf das branchenübliche cPanel und setzt auf ein selbst entwickeltes Panel. Das hPanel bündelt Websites, Domains, DNS-Einträge, SSL-Zertifikate, Datenbanken und Backups in einer aufgeräumten Oberfläche, die auch Einsteiger ohne Handbuch bedienen können. WordPress lässt sich in wenigen Klicks installieren, Updates laufen auf Wunsch automatisch, und der KI-Assistent Kodee beantwortet Routinefragen direkt im Panel. Dazu kommt der AI Website Builder: ein KI-gestützter Website-Baukasten, der aus wenigen Angaben eine erste Website erstellt - für ein schnelles Provisorium brauchbar, für ein ernsthaftes Firmenprojekt kein Ersatz für ein sauber aufgesetztes CMS. Für Agenturen und Freelancer, die viele Kundenprojekte verwalten, ist die Multi-Site-Verwaltung ab dem Business-Tarif praktisch; wer Hosting sogar weiterverkaufen will, findet in unserem Artikel zum Reseller-Webhosting die passenden Modelle.

Ladezeiten: LiteSpeed, CDN und was der Preis nicht kauft

Technisch ist Hostinger für einen Budget-Hoster ungewöhnlich gut aufgestellt: LiteSpeed gilt als einer der schnellsten Webserver für WordPress, das zugehörige Cache-Plugin ist vorkonfiguriert, NVMe-Speicher gibt es ab dem Business-Tarif und ein CDN ist in allen Tarifen enthalten. Zusammen mit dem wählbaren Serverstandort Deutschland ergibt das für deutsche Besucher kurze Ladezeiten - in unseren eigenen Projekten liegt die Server-Antwortzeit auf dem Niveau deutlich teurerer Anbieter. Zaubern kann aber auch Hostinger nicht: Ein überladener Pagebuilder, unkomprimierte Bilder und ein Dutzend Tracking-Skripte ruinieren jede Server-Performance. Wenn Ihre Core Web Vitals rot sind, gehört deshalb das Gesamtbild auf den Tisch - genau das prüfen wir im Rahmen der technischen SEO, bevor wir zu einem Hosting-Wechsel raten.

Hostinger im Vergleich zu IONOS, All-Inkl und Raidboxes

Zur Einordnung die wichtigsten Alternativen im deutschsprachigen Markt:

  • IONOS: Deutscher Massenhoster mit Telefonsupport und Rechenzentren in Deutschland. Ähnlich aggressive Einstiegspreise, dafür ein deutlich unübersichtlicheres Tarif- und Upsell-System.
  • All-Inkl: Deutscher Klassiker mit fairen Dauerpreisen ohne Lockangebots-Logik und Postfächern inklusive - im Detail in unserem All-Inkl-Test.
  • Raidboxes: Managed WordPress Hosting aus Münster mit Staging, täglichen Backups und deutschem Support-Chat, ab 17 € netto - unsere Eindrücke im Raidboxes-Test.
  • Hetzner: Für Selbermacher mit VPS- oder Cloud-Erfahrung ungeschlagen günstig, aber ohne den Komfort eines verwalteten Webhosting-Pakets.

Kurz gesagt: Hostinger gewinnt über den Preis und die moderne Plattform, deutsche Anbieter über Support und Preistransparenz, Managed-Hoster über Betreuungstiefe. Den vollständigen Vergleich der besten WordPress-Hostings haben wir separat aufgeschrieben.

Vertragslaufzeiten, Verlängerung und die Netto-Falle

Der größte Kritikpunkt an Hostinger ist das Preismodell. Der beworbene Bestpreis gilt ausschließlich bei 48 Monaten Laufzeit, und Hostinger verlangt den kompletten Betrag im Voraus - kürzere Vertragslaufzeiten sind spürbar teurer. Nach Ablauf greift der reguläre Verlängerungspreis, beim Premium-Tarif ein Sprung von 2,99 auf 9,99 € pro Monat. Dazu kommt die Netto-Preisauszeichnung: Alle Preise verstehen sich ohne Mehrwertsteuer, an der Kasse kommen in Deutschland 19 % dazu. Und seit einer jüngeren Änderung sind E-Mail-Postfächer nur noch im ersten Jahr gratis, danach kostenpflichtig. Nichts davon ist versteckt, aber alles zusammen macht den Rabatt kleiner, als die Startseite suggeriert. Unser Rat: Gesamtkosten über die volle Laufzeit rechnen, Verlängerungstermin notieren und die 30 Tage Geld-zurück-Garantie nutzen, um in Ruhe zu testen - am einfachsten direkt über Hostinger mit einem eigenen Probeprojekt.

Kundensupport: Live-Chat statt Telefon

Beim Support fährt Hostinger ein reines Digital-Modell: 24/7 Live-Chat und E-Mail, dazu eine umfangreiche Wissensdatenbank und der KI-Assistent Kodee für Standardfragen. Eine Telefonnummer gibt es nicht - für manche Firmenkunden ein Ausschlusskriterium. In der Praxis antwortet der Chat meist zügig, allerdings häufig auf Englisch; ein durchgehend deutschsprachiger Kundenservice ist nicht garantiert. Für Routinethemen wie DNS-Umstellungen oder SSL-Fragen reicht das völlig, bei komplexen Problemen braucht es gelegentlich mehrere Anläufe. Die Trustpilot-Wertung von 4,7 von 5 Sternen bei rund 69.000 Bewertungen zeigt, dass die Mehrheit gut zurechtkommt - die kritischen Stimmen drehen sich auffallend oft um Billing und Verlängerung, selten um die Technik. Wer den Hosting-Betrieb komplett abgeben will, statt selbst zu chatten: Als WordPress-Agentur übernehmen wir Wartung, Updates und den Draht zum Hoster.

Häufig gestellte Fragen zu Hostinger

Was kostet Hostinger?

Das Webhosting startet beim Premium-Tarif mit 2,99 € pro Monat (netto) bei 48 Monaten Laufzeit, Business kostet 3,99 €, Cloud Startup 7,99 €. Der Gesamtbetrag wird vorab fällig, beim Premium-Tarif 143,52 € netto. Nach Ablauf verlängert sich der Vertrag zum regulären Preis: 9,99 €, 16,99 € beziehungsweise 23,99 € pro Monat, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.

Wie stark steigen die Preise bei der Verlängerung?

Deutlich: Der Premium-Tarif springt von 2,99 auf 9,99 € pro Monat, Business von 3,99 auf 16,99 €, Cloud Startup von 7,99 auf 23,99 € (jeweils netto). Wer den Aktionspreis mitnimmt, sollte den Verlängerungstermin notieren und rechtzeitig entscheiden, ob er bleibt, neu verhandelt oder wechselt.

Gibt es bei Hostinger deutschen Support?

Hostinger bietet 24/7 Live-Chat und E-Mail-Support, aber keinen Telefonsupport. Der Chat läuft häufig auf Englisch; deutschsprachige Antworten sind möglich, aber nicht garantiert. Dazu kommen eine umfangreiche Wissensdatenbank und der KI-Assistent Kodee direkt im hPanel.

Wo stehen die Server von Hostinger?

Hostinger betreibt Rechenzentren in Europa (unter anderem Deutschland, Frankreich, Litauen, den Niederlanden und Großbritannien), Asien, den USA und Brasilien. Beim Webhosting lässt sich Deutschland als Serverstandort wählen, was für deutsche Besucher kurze Ladezeiten bringt. Der Strombedarf wird laut Anbieter vollständig mit Ökostrom gedeckt.

Ist Hostinger gut für WordPress geeignet?

Ja. Alle Tarife laufen auf LiteSpeed-Servern mit vorinstalliertem Cache-Plugin, WordPress-Updates laufen automatisch, die Migration ist kostenlos und Firewall plus Malware-Entfernung sind inklusive. Einschränkungen: Staging gibt es erst ab dem Business-Tarif, und im Einstiegstarif wird nur wöchentlich gesichert. Ein vollwertiges Managed WordPress Hosting mit persönlicher Betreuung ist es nicht.

Welche Alternativen zu Hostinger gibt es?

Im deutschen Markt vor allem IONOS und All-Inkl (beide mit Telefonsupport und Brutto- bzw. dauerhaft stabilen Preisen), im Managed-Bereich Raidboxes mit Staging und deutschem Support-Chat. Den vollständigen Vergleich der besten WordPress-Hostings finden Sie in unserem separaten Artikel.

Sind E-Mail-Postfächer bei Hostinger inklusive?

Nur noch im ersten Jahr. Je nach Tarif sind zunächst 2 Postfächer pro Website (Premium), unbegrenzte (Business) oder 10 Postfächer pro Website (Cloud Startup) enthalten - nach zwölf Monaten werden sie kostenpflichtig. Wer viel mit E-Mail arbeitet, sollte diese Folgekosten in die Gesamtrechnung aufnehmen oder die Postfächer bei einem separaten Anbieter führen.

Daan Bachmann
Daan Bachmann
WordPress & Design Lead

Daan verantwortet bei STARK alle WordPress- und Design-Themen. Über 80 WordPress-Migrationen, Divi-Setups und Astro-Headless-Builds in den letzten Jahren.

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