Die Kurzfassung für Eilige
- Gesamt-Verdict: Hetzner gewinnt, weil Sie dort für jeden Euro mehr Leistung, mehr Kontrolle und ehrlichere Preise bekommen. STRATO bleibt die bequemere Wahl für Einsteiger, die Domains, Mail und Baukasten in einem Login wollen.
- Preise: Der Berliner Basic-Tarif lockt mit 1 € pro Monat und kostet danach 9 €. Der Gunzenhausener Provider arbeitet ohne Lockangebote: Das kleinste Webhosting liegt bei rund 2 €, eine virtuelle Maschine mit 2 vCPU und 4 Gigabyte RAM bei rund 4 bis 5 € brutto (Stand September 2026, laut Anbieter).
- Technik: Der Testsieger liefert Varnish-Cache ab dem kleinsten Tarif, Redis, SSH und Node.js ab Webhosting L, dazu NVMe-Speicher. Der Berliner Hoster bewirbt SSD-Datenbanken und eine Backup-Funktion, mehr Tiefe gibt es dort nicht.
- Support: In Berlin nimmt kostenlos jemand das Telefon ab, in Gunzenhausen werden Tickets schnell beantwortet, Telefonsupport gibt es im Webhosting erst ab XL.
- Wann egal: Für eine Fünf-Seiten-Website mit Kontaktformular sind beide überdimensioniert. Dann entscheidet nur, ob Sie lieber selbst konfigurieren oder lieber anrufen.
Wie wir bewerten
Wir vergleichen beide Hosting-Anbieter so, wie wir sie in Kundenprojekten auswählen: für eine Firmen-Website mit CMS, für einen kleinen Shop und für Agentur-Setups mit mehreren Projekten. Bewertet werden Preisgestaltung inklusive Folgepreis, Speicherplatz und Technik, Serverstandort, Backups, Mail, Support, Vertragsbedingungen und die Frage, wie viel Verwaltung beim Kunden hängen bleibt. Alle Preise sind Bruttopreise laut Anbieter, geprüft im September 2026. Ladezeiten belegen wir bewusst nicht mit Fantasiezahlen; wo wir Unterschiede nennen, sind sie aus der Technik ableitbar oder öffentlich dokumentiert.
Hetzner vs STRATO: die Angebote im Vergleich

Hetzner Online
Der Provider aus Gunzenhausen in Franken betreibt eigene Rechenzentren in Falkenstein im Vogtland, Nürnberg und Helsinki sowie weitere Standorte in Singapur und den USA. Das Angebot reicht vom Webhosting mit KonsoleH über die Cloud mit stundengenauer Abrechnung bis zu dedizierter Hardware und Storage Boxes. Die Preise kommen ohne Lockangebot, ohne Preissprung nach zwölf Monaten und mit monatlicher Kündbarkeit. Was der Hoster nicht bietet: Handholding. Eine Domain kaufen Sie extra, Telefonsupport gibt es im Webhosting erst ab XL, bei VPS und Dedicated verwalten Sie das System selbst. Details zum Testsieger stehen in unserem ausführlichen Hetzner-Test.
Stärken
- Preis-Leistung: VPS und dedizierte Server deutlich unter Hyperscaler-Niveau, 20 TB Traffic inklusive
- Varnish ab Webhosting S, Redis, SSH und Node.js ab L, PostgreSQL und MariaDB
- Unbegrenzte Postfächer in allen Webhosting-Tarifen, tägliche Backups inklusive
- Rechenzentren in Deutschland und Finnland, 100 % Ökostrom, DSGVO-konform
Schwächen
- Keine Domains im Tarif, Registrierung ab 4,90 € pro Jahr extra, Fremddomains 0,76 € pro Monat
- Telefonsupport erst ab Webhosting XL, sonst Ticket
- VPS und Dedicated sind unmanaged: Updates, Firewall und Härtung sind Ihre Aufgabe

STRATO Webhosting
STRATO wurde 1997 in Berlin gegründet und gehört seit 2017 zu United Internet, dem Konzern hinter 1&1. Das Geschäftsmodell ist der Massenmarkt: vier Webhosting-Tarife, Homepage-Baukasten, WordPress-Hosting, Domains, Mail und vServer, alles in einem Kundenlogin und mit kostenlosem Service-Telefon. Die Aktionspreise sind niedrig, die Folgepreise nicht, und technisch bleibt der Berliner Webhoster beim Standard: SSD-Datenbanken, PHP 8.4, Backup-Funktion, SiteLock-Scan. Was Sie nicht bekommen, sind Root-Zugriff im Webhosting, Redis oder ein Cache auf Serverseite. Die Erfahrungen anderer Nutzer ordnet unser STRATO-Test ein.
Stärken
- 1 bis 10 Domains dauerhaft inklusive, SSL, Mail und Baukasten im selben Login
- Kostenloses Service-Telefon, 30 Tage Geld-zurück-Garantie
- Keine Einrichtungsgebühr beim Jahresvertrag, Rechenzentren in Berlin und Karlsruhe
- Einstieg ohne Vorkenntnisse, One-Click-Installer für gängige CMS
Schwächen
- Preissprung nach der Aktion: Basic von 1 € auf 9 €, Pro auf 22 € pro Monat
- Weniger Technik: kein Redis, kein Node.js, kein Varnish, keine NVMe-Angabe
- Ein bis fünf Postfächer je Tarif, weitere kosten extra
Sie wissen nicht, ob Ihr Projekt Webhosting, einen VPS oder eine eigene Maschine braucht?
Wir betreiben und migrieren Kunden-Websites auf beiden Plattformen. Sagen Sie uns, was die Seite tun soll, und wir sagen Ihnen, welche Stufe reicht.
Vergleichstabelle: Webhosting, Server und Support
| Kriterium | Hetzner | STRATO |
|---|---|---|
| Preismodell | Feste Listenpreise, monatlich kündbar, VPS stundengenau | Aktionspreis für 1 bis 12 Monate, danach regulärer Preis |
| Einstieg Webhosting | Webhosting S ab ca. 2 €/Mon., einmalige Einrichtung | Starter 0 € im ersten Monat, danach 5 €/Mon. |
| Bestseller | Webhosting M (50 Gigabyte, 5 Datenbanken) | Basic: 1 €/Mon. für 12 Monate, dann 9 € |
| Speicherplatz Webhosting | 10 bis 300 GB NVMe | 50 bis 200 GB, Datenbanken auf SSD |
| Domains inklusive | Keine, ab 4,90 €/Jahr extra | 1 bis 10, dauerhaft |
| Postfächer | Unbegrenzt | 1 bis 5 |
| Cache und Entwickler-Tools | Varnish ab S, Redis, SSH, Node.js ab L, PostgreSQL | SFTP, PHP 8.4, keine Cache-Schicht beworben |
| VPS / virtuelle Maschine | Cloud ab ca. 4 bis 5 €/Mon. (2 vCPU, 4 GB RAM, 40 Gigabyte NVMe), Backups +20 % | vServer-Tarife mit Plesk, Linux oder Windows |
| Dedizierte Server | Ja, Neuware und Serverbörse mit Gebrauchthardware | Ja, kleineres Portfolio |
| Rechenzentren | Falkenstein, Nürnberg, Helsinki; VPS auch Singapur, USA | Berlin und Karlsruhe, ISO 27001 |
| Backups | Webhosting täglich inklusive; VPS 20 % Aufpreis oder Snapshots je Gigabyte | Backup-Funktion im Webhosting, Wiederherstellung über den Kundenbereich |
| Support | Ticket rund um die Uhr, Telefon ab Webhosting XL | Telefon und E-Mail kostenlos |
| Zielgruppe | Entwickler, Agenturen, Selbstverwalter | Einsteiger, Vereine, kleine Unternehmen |
| Link | Testen ↗ | Testen ↗ |
Alle Angaben Stand September 2026, laut Anbieter, Bruttopreise. In Gunzenhausen blendet die Website die exakten Beträge erst nach Wahl von Land und Währung ein, deshalb nennen wir dort Größenordnungen. In Berlin rotieren die Aktionen; rechnen Sie grundsätzlich mit dem Folgepreis.
Empfehlung nach Use-Case: wer nimmt was?
Cloud-Instanz oder Webhosting L
Für Agentur-Setups mit Staging, Deployments und eigener Cache-Schicht ist eine virtuelle Maschine für wenige Euro im Monat die richtige Stufe, für mehrere CMS-Installationen ohne Root-Wunsch das Webhosting L mit Redis und SSH. In beiden Fällen zahlen Sie den Listenpreis und wissen, was in zwei Jahren auf der Rechnung steht.
STRATO Basic
Drei Domains dauerhaft inklusive, zwei Postfächer, 100 Gigabyte Webspace, kostenloses Service-Telefon und ein Baukasten für den Fall, dass Sie kein CMS pflegen wollen. Für die Vereins-Website, die Praxis oder das Handwerksunternehmen reicht das, wenn Sie den Folgepreis von 9 € einplanen.
Ein dritter Weg
Wer die Technik aus Gunzenhausen will, aber jemanden zum Anrufen braucht, landet bei All-Inkl mit vielen Postfächern ohne Lockpreis-Mechanik oder bei der Berliner Schwestermarke aus Montabaur mit 24/7-Support und Managed-Tarifen. Für Shops mit Tagesumsatz gehört der Betrieb in Managed-Hände, nicht in ein Massenmarkt-Hosting-Paket.
Ratgeber: Was Sie über beide Hoster wissen sollten
Zwei Anbieter, zwei Philosophien
Die Frage "Hetzner oder STRATO" taucht in jedem zweiten Thread in Foren wie ComputerBase oder dem ServerSupportForum auf, und die Antworten fallen dort meist deutlich aus: Wer selbst administriert, empfiehlt die Franken, netcup oder Contabo; wer einen Bekannten mit Vereins-Website berät, nennt die Berliner oder deren Schwestermarke. Der Grund liegt im Geschäftsmodell. Der Provider aus Gunzenhausen ist ein Infrastruktur-Anbieter, der seit 1997 Rechenzentren baut und die Kostenvorteile an Kunden weitergibt. Die Zielgruppe sind Entwickler, Agenturen und deutsche Unternehmen, die eine Konsole nicht scheuen. Der Berliner Hoster verkauft dagegen ein Rundum-Produkt für Menschen, die eine Website haben wollen, ohne sich mit DNS-Einträge, PHP-Prozessen oder Root-Rechten zu beschäftigen. Beide Wege sind legitim; falsch wird es nur, wenn ein Entwickler-Team sich in Baukasten-Grenzen zwängt oder ein Einsteiger mit einem Root Server allein gelassen wird.
Preise: Listenpreis gegen Aktionspreis
Preislich könnten die Modelle kaum unterschiedlicher sein. STRATO bewirbt den Basic-Tarif mit 1 € pro Monat für zwölf Monate, danach kostet er 9 €; Starter ist im ersten Monat kostenlos und dann 5 €, Plus steigt auf 12 €, Pro auf 22 €. Bei monatlicher Laufzeit zahlen Sie 6 bis 24 € plus 10 € Einrichtung, beim Jahresvertrag entfällt die Einrichtungsgebühr. Der Gunzenhausener Hoster verzichtet auf Lockangebote: Die vier Webhosting-Tarife S bis XL haben einen festen Monatspreis, der kleinste liegt in der Größenordnung von 2 €, dazu kommt eine einmalige Einrichtung. Beim VPS rechnet er stundengenau ab, mit einem monatlichen Höchstbetrag; eine Instanz mit 2 vCPU und 4 Gigabyte RAM kostet rund 4 bis 5 € brutto. Unsere Faustregel aus Kundenprojekten: Vergleichen Sie über 24 Monate. Dann liegt Basic bei durchschnittlich 5 € im Monat, der fränkische Tarif bleibt beim Listenpreis, und Sie haben dort keinen Kalendereintrag für das Vertragsende nötig. Was in Gunzenhausen obendrauf kommt, ist der Domainname: ab 4,90 € pro Jahr, in Berlin ist er inklusive. Günstig sind auf Dauer beide, wirklich transparent ist nur einer.
Webhosting, VPS oder eigene Maschine: die richtige Stufe
Beide Anbieter führen Webhosting, vServer und dedizierte Maschinen, aber die Schwerpunkte sind verschoben. In Berlin ist das Webhosting das Kernprodukt, die vServer-Tarife mit Plesk sind eine Ergänzung für Kunden, die aus dem geteilten Webspace herauswachsen. In Gunzenhausen ist es umgekehrt: Die Cloud mit Standard-, Dedicated-vCPU- und ARM-Instanzen, Load Balancer, Volumes, Firewalls und Object Storage ist das Herzstück, dazu kommen Root Servern gleichgestellte Dedicated-Maschinen als Neuware oder aus der Serverbörse mit Gebrauchthardware, und das Webhosting läuft als solides Nebenprodukt mit. Ein Unterschied in der Performance zwischen Virtual Private Server und Dedicated zeigt sich in der Praxis erst bei dauerhaft hoher Last oder I/O-intensiven Datenbanken; für eine Firmen-Website oder eine Nextcloud-Instanz reicht eine kleine virtuelle Maschine. Wer dort einen Root Server bestellt, bekommt Linux nackt und richtet Firewall, Updates, Webserver und Monitoring selbst ein. Diese Konfiguration ist für Entwickler Routine, für Einsteiger ein Wochenende voller Fragen.
- Webhosting: Firmen-Website, Blog, Vereinsseite, kleiner Shop. Bei beiden Webhostern die richtige Stufe, wenn niemand Root-Zugriff braucht.
- VPS oder vServer: Staging, eigene Cache-Schicht, Nextcloud, Docker, mehrere Projekte. Preislich der Sweet Spot in Gunzenhausen, in Berlin mit Plesk bequemer.
- Dedicated: Datenbanken mit hohem I/O, große Shops, leistungsfähige Server für Videotranskodierung oder Analytics. Nur mit eigenem Admin oder Managed-Partner sinnvoll.
Technik im Webhosting: NVMe, Cache und PHP
Auf der Ebene der Webhosting-Tarife liegt der Testsieger technisch vorn. Schon Webhosting S bringt Varnish als Cache mit, das entlastet PHP und Datenbank bei CMS wie WordPress, Drupal oder TYPO3 erheblich; ab L kommen Redis, SSH-Zugang und Node.js dazu, als Datenbanken stehen MariaDB und PostgreSQL bereit. Der Speicher liegt auf NVMe, und wer ihn überzieht, zahlt 1,09 € je Gigabyte oder bucht ein Addon für 1 € je 10 Gigabyte. Der Berliner Hoster bietet 50 bis 200 Gigabyte Webspace, PHP 8.4, SSD-Datenbanken und unlimitierten Traffic, aber keine Cache-Schicht auf Serverseite und keine Entwickler-Werkzeuge jenseits von SFTP. Für eine Website mit ein paar hundert Bildern spielt das keine Rolle. Sobald ein Shop, viele Plugins oder ein Joomla mit Erweiterungen dazukommen, merkt man den Unterschied auf den Servern. Ob Ihre Ladezeiten überhaupt am Hoster hängen, klären wir vorab in der technischen SEO; oft steckt das Problem im Theme, nicht auf dem Webspace.
Rechenzentren, Standort und DSGVO
Beim Standort punkten beide mit deutschen Rechenzentren. Der Testsieger betreibt eigene Anlagen in Falkenstein im Vogtland und in Nürnberg, dazu Helsinki, und für virtuelle Maschinen Standorte in Singapur und den USA; die Anbindung an die großen Internetknoten und die eigene Infrastruktur sind der Grund für das Preisniveau. Der Berliner Hoster hostet in Berlin und Karlsruhe, beide Standorte seit Jahren nach ISO 27001 zertifiziert. Für die DSGVO gilt bei beiden: Wählen Sie ein Rechenzentrum in Deutschland, dann bleiben Kundendaten im Land und Sie brauchen keine Zusatzverträge für Drittlandtransfers. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist bei beiden online abschließbar, als Geschäftskunde bekommen Sie ihn im Kundenbereich. Beide arbeiten nach eigenen Angaben mit 100 % Ökostrom.
Backups und Wiederherstellung
In Foren wird oft gefragt, wie es bei einem Dedicated Server von Hetzner mit Backups aussieht. Die ehrliche Antwort: Das ist Ihre Aufgabe. Für dedizierte Maschinen gibt es einen Backup-Space oder eine Storage Box, die Sie per rsync, Borg oder Restic füllen, und wer das System auf einen bestimmten Wiederherstellungspunkt zurücksetzen will, braucht ein eigenes Konzept. Beim VPS ist es bequemer: Automatische Backups kosten 20 % des Instanzpreises und behalten sieben Stände, Snapshots werden je Gigabyte abgerechnet. Im Webhosting sind tägliche Backups inklusive. Der Berliner Hoster bietet in allen Webhosting-Tarifen eine Backup-Funktion, mit der Sie Dateien und Datenbanken über den Kundenbereich zurückspielen. Für den Alltag eines Einsteigers ist das ausreichend; wer Datensicherung ernst nimmt, zieht bei beiden Anbietern zusätzlich eine externe Kopie. Alternativ lässt sich ein Backup-Job auf eine Storage Box legen, die es auch ohne eigene Maschine ab wenigen Euro gibt.
Mail, Domains und Baukasten
Bei den Postfächern gewinnt der Testsieger deutlich: unbegrenzt viele Mailboxen in jedem Webhosting-Tarif, mit Webmail, CalDAV und CardDAV. Die Berliner legen je nach Tarif ein bis fünf Postfächer bei, weitere kosten extra. Bei den Domains dreht sich das Bild: Der Massenmarkt-Hoster liefert eine bis zehn Adressen dauerhaft im Tarif, der Gunzenhausener verkauft sie separat ab 4,90 € pro Jahr und berechnet für extern registrierte Domains 0,76 € im Monat. HetznerDNS ist dafür kostenlos und über API steuerbar, was Agenturen schätzen. Einen Homepage-Baukasten gibt es nur in Berlin; wer ohne CMS auskommen will, ist dort besser aufgehoben, verliert aber die Freiheit, später umzuziehen.
Support: Telefon oder Ticket?
Hier unterscheiden sich die beiden Anbieter am stärksten. STRATO bietet allen Kunden ein kostenloses Service-Telefon und E-Mail-Support, die Erreichbarkeit ist auf Einsteiger ausgelegt. Hetzner arbeitet primär über Tickets, die in unserer Erfahrung schnell und fachlich beantwortet werden; Telefonsupport ist im Webhosting erst ab XL enthalten, bei VPS und Dedicated hilft der Support bei Hardware und Netz, nicht bei Ihrer Konfiguration. Dazu kommt eine große Community mit Docs, Tutorials und einem Forum, in dem viele Fragen schon beantwortet sind. Die Bewertung fällt deshalb je nach Zielgruppe anders aus: Wer anrufen will, ist in Berlin richtig; wer präzise Antworten auf technische Fragen braucht, in Gunzenhausen.
Hetzner vs IONOS: die Frage hinter der Frage
Wer den Berliner Hoster in Betracht zieht, landet oft auch bei der Schwestermarke aus Montabaur im selben Konzern. Gegenüber dem Testsieger gilt dort dasselbe Muster: mehr Handholding, 24/7-Telefon, persönlicher Berater, aber Lockpreise mit Preissprung und weniger Technik pro Euro. Für Agenturen und Entwickler bleibt der Gunzenhausener die bessere Wahl, für Einsteiger mit Supportbedarf ist die Montabaurer Marke oft die rundere Alternative zum Berliner Webhoster. Wie sich die beiden Schwestern gegeneinander schlagen, zeigt unser Vergleich der beiden Schwestermarken.
Endstand: wer gewinnt STRATO vs Hetzner?
Nach Kategorien steht es 4:3. Preis-Leistung, Technik im Webhosting, virtuelle und dedizierte Hardware sowie Mail gehen nach Gunzenhausen; Domains inklusive, Einstieg mit Baukasten und Telefonsupport gehen nach Berlin; Rechenzentren und Datenschutz enden unentschieden. Die Gewichtung entscheidet: Für alle, die Leistung pro Euro wollen und mit Konsole oder Panel klarkommen, liegt Hetzner vorn, also Agenturen, Entwickler, Shops und alle Projekte, die wachsen sollen. Den Berliner Hoster nehmen Sie, wenn Sie Domains, Mail und Baukasten in einem Login wollen, jemanden anrufen möchten und Ihre Website eher eine Visitenkarte als eine Anwendung ist. Und wenn Sie beides wollen, Technik und Telefon, ist die Frage nach dem besseren der beiden die falsche: Dann vergleichen Sie mit All-Inkl.
Häufige Fragen zu Hetzner und STRATO
Was ist besser: Hetzner oder STRATO?
Für Agenturen, Entwickler und alle, die Leistung pro Euro wollen, ist Hetzner besser: feste Listenpreise, Varnish und Redis im Webhosting, VPS ab rund 4 bis 5 € und eigene Rechenzentren in Deutschland. STRATO ist besser für Einsteiger, die Domains, Mail und Baukasten in einem Login und ein kostenloses Service-Telefon wollen und den Folgepreis nach der Aktion einplanen.
Ist Hetzner zuverlässig?
Ja. Der Anbieter betreibt seit 1997 eigene Rechenzentren in Falkenstein, Nürnberg und Helsinki, ist nach ISO 27001 zertifiziert und gehört zu den größten Hostern Europas. Störungen werden über eine öffentliche Statusseite kommuniziert. Was Sie einkalkulieren müssen: Bei VPS und Dedicated verantworten Sie Updates, Firewall und Backups selbst, der Anbieter kümmert sich um Hardware und Netz.
Welche Nachteile hat STRATO?
Der deutliche Preissprung nach der Aktion, etwa von 1 € auf 9 € beim Basic-Tarif, dazu wenig Technik jenseits des Standards: kein Redis, kein Varnish, kein Node.js, keine NVMe-Angabe und nur ein bis fünf Postfächer. In Nutzerbewertungen werden außerdem Wartezeiten am Telefon und Umzüge von Domains kritisiert. Für eine einfache Website sind das keine Ausschlusskriterien, für ein Entwickler-Team schon.
Was kostet das Webhosting bei beiden auf Dauer?
STRATO kostet regulär 5 bis 22 € pro Monat beim Jahresvertrag, mit Aktionspreisen ab 0 bis 1 € in den ersten Monaten. Das Webhosting aus Gunzenhausen beginnt in der Größenordnung von 2 € pro Monat, ein VPS mit 2 vCPU und 4 Gigabyte RAM liegt bei rund 4 bis 5 € brutto, jeweils ohne Lockangebot. Dort kommt der Domainname ab 4,90 € pro Jahr extra dazu. Stand September 2026, laut Anbieter.
Hetzner vs IONOS: welcher Anbieter ist besser?
Dasselbe Muster wie beim Berliner Hoster: Hetzner liefert mehr Technik pro Euro und transparente Preise, IONOS mehr Betreuung mit 24/7-Telefon und persönlichem Berater, aber Lockpreise mit Preissprung. Entwickler und Agenturen fahren mit dem Gunzenhausener besser, Einsteiger mit Supportbedarf oft mit der Montabaurer Marke.
Ist Hetzner für WordPress geeignet?
Ja, und für viele Projekte sogar besser als Massenmarkt-Hoster: Der One-Click-Installer richtet das CMS ein, Varnish beschleunigt die Auslieferung ab dem kleinsten Tarif, Redis kommt ab Webhosting L dazu. Managed-Pflege mit automatischen Plugin-Updates gibt es allerdings nicht. Wer das braucht, findet Anbieter in unserem Vergleich der besten Managed-Hostings.
Welche Alternativen gibt es zu den beiden?
Im Segment Preis-Leistung konkurrieren netcup, Contabo und OVH mit dem Gunzenhausener, in der Praxis mit Abstrichen bei Support oder Netzqualität. Im Massenmarkt sind die Montabaurer Schwestermarke, Host Europe und All-Inkl die Alternativen zu STRATO; All-Inkl fällt mit vielen Postfächern und ohne Lockpreis-Mechanik positiv auf. Für Managed-Betrieb mit Staging lohnt der Blick auf Spezialisten wie Raidboxes.
Kann ich bei beiden einen Online-Shop betreiben?
Der Testsieger empfiehlt für Shopware oder WooCommerce das Webhosting XL oder eine eigene virtuelle Maschine; dort haben Sie die nötigen PHP-Prozesse, Redis und Speicher. Bei STRATO ist ein kleiner Shop im Pro-Tarif möglich, für ein Geschäft mit Tagesumsatz empfehlen wir aber bei beiden Anbietern eine Managed-Lösung mit klaren Verantwortlichkeiten für Updates und Backups.
Hosting-Wechsel ohne Ausfall?
Wir migrieren Websites zwischen Hostern, inklusive Mail, DNS und Weiterleitungen. 30 Minuten Gespräch, kostenlos.
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