Die Kurzfassung für Eilige
- Gesamt-Verdict: Divi gewinnt für Agenturen, Freelancer und alle, die mehr als eine Website betreiben. Elementor gewinnt für das einzelne Projekt mit kostenlosem Einstieg und großem Widget-Bedarf.
- Lizenz: Divi kostet einmal und gilt für unbegrenzt viele Sites, Elementor Pro wird pro Jahr und nach Anzahl der Websites abgerechnet.
- Performance: Divi 5 hat den alten Ballast abgeworfen, Elementor ist solide, aber nicht schlank. Beide sind langsamer als der Block-Editor.
- Bedienung: Elementor ist am ersten Tag leichter, Divi ist nach der Einarbeitung konsequenter, weil Theme und Builder vom selben Hersteller kommen.
- Ausstieg: Beide Builder binden Sie an sich. Wer wechselt, baut Layouts neu. Das sollte in die Entscheidung einfließen, nicht erst in den Relaunch.
Wie wir Divi vs Elementor bewerten
Wir vergleichen die beiden WordPress Page Builder nach sechs Kriterien: Preis und Lizenzmodell, Architektur (Theme oder Plugin), Performance und Code-Output, Bedienung und Lernkurve, Erweiterbarkeit sowie Wartung und Lock-in. Wir nennen keine selbst erhobenen Messreihen, weil Ladezeiten in der Praxis mehr vom Hosting, von den Bildern und von der Zahl der Erweiterungen abhängen als vom Builder. Was wir einbringen, ist die Erfahrung aus vielen Divi-Projekten und aus der Betreuung übernommener Elementor-Seiten. Eine Sache vorab, damit Sie unsere Sicht einordnen können: STARK arbeitet als Divi-Agentur. Wir sagen trotzdem klar, wo Elementor die bessere Wahl ist.
Elementor vs Divi: die beiden Page Builder im Profil

Divi
Divi von Elegant Themes ist seit 2013 am Markt und besteht aus zwei Teilen: dem Divi Theme und dem Divi Builder, den es auch als Plugin für andere Themes gibt. Die Lizenz gilt für unbegrenzt viele Websites, wahlweise als Jahresabo oder als Lifetime-Kauf. Mit Divi 5, das im Februar 2026 nach langer Beta erschienen ist, hat der Hersteller den Kern neu geschrieben und das Shortcode-Format abgelöst. Divi bietet damit heute ein geschlossenes System für die komplette Website, vom Header über Archivseiten bis zum Formular, ohne Zusatzkosten pro Site.
Stärken
- Unbegrenzte Websites pro Lizenz, Lifetime-Option verfügbar
- Theme Builder, Formulare, Layout-Packs und Divi AI im Paket
- Divi 5 mit deutlich schlankerem Code-Output als Divi 4
- Große Community, Marketplace, viele Child Themes
Schwächen
- Keine kostenlose Version, Einstieg nur über die Lizenz
- Einarbeitung dauert länger als bei Elementor
- Divi-4-Bestandsseiten müssen migriert werden, Drittmodule teils noch nicht kompatibel
- Weniger Drittanbieter-Widgets als im Elementor-Ökosystem

Elementor
Elementor ist ein reines Plugin, das seit 2016 existiert und mit über zehn Millionen aktiven Installationen der meistgenutzte Page Builder für WordPress ist. Die kostenlose Version aus dem offiziellen Verzeichnis reicht für einfache Seiten, Elementor Pro ergänzt Theme Builder, Popup Builder, Form Builder, Loop Builder, WooCommerce-Widgets und Elementor AI. Dazu kommt das größte Widget-Ökosystem am Markt: Für fast jede Anforderung gibt es ein Addon. Elementor bietet außerdem eigenes Hosting an, verkauft die Pro-Lizenz aber pro Jahr und gestaffelt nach der Zahl der Websites.
Stärken
- Kostenlose Version für den Einstieg ohne Risiko
- Sehr flache Lernkurve, gut dokumentiert, riesige Community
- Größtes Addon- und Widget-Angebot aller Page Builder
- Funktioniert mit jedem Theme, etwa Hello oder Astra
Schwächen
- Pro-Lizenz nach Websites gestaffelt, für viele Sites teuer
- Kein Lifetime-Angebot, jedes Jahr fällig
- Code-Output eher schwer, Addon-Stapel verschärft das
- Free-Version ohne Theme Builder und Formulare
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Vergleichstabelle
Preise laut Anbieter, Stand September 2026. Elementor zeigt seine Preise auf der Preisseite dynamisch an; wir nennen die zuletzt veröffentlichten Listenpreise und empfehlen, den aktuellen Stand direkt beim Anbieter zu prüfen. Divi wird regelmäßig rabattiert, bei unserer Prüfung lagen die Aktionspreise bei 70 $ pro Jahr und 199 $ Lifetime.
| Kriterium | Divi | Elementor |
|---|---|---|
| Typ | Theme mit Builder (Builder auch einzeln) | Plugin, beliebiges Theme |
| Kostenlose Version | Nein (30 Tage Geld-zurück) | Ja, mit Grundfunktionen |
| Einstiegspreis | 89 $ / Jahr | ca. 59 $ / Jahr (Essential, 1 Site) |
| Lifetime-Lizenz | Ja, 249 $ einmalig | Nein |
| Anzahl Websites | Unbegrenzt in jedem Plan | 1 / 3 / 25 je nach Plan, Agency-Plan darüber |
| Theme Builder | Ja, enthalten | Ja, nur in Pro |
| Formulare, Popups | Formular enthalten, Popups über Conditions | Form und Popup Builder in Pro |
| KI-Funktionen | Divi AI (Pro-Abo) | Elementor AI (Credits) |
| Drittanbieter-Erweiterungen | Divi Marketplace, Child Themes | Sehr großes Addon-Angebot |
| Datenformat | Divi 5: Blockformat, Divi 4: Shortcodes | JSON in der Datenbank, Shortcodes für Templates |
| Eigenes Hosting | Nein | Ja, Elementor Hosting |
| Zielgruppe | Agenturen, Freelancer, Betreiber mehrerer Sites | Einzelprojekte, Einsteiger, Widget-lastige Seiten |
Empfehlung nach Use-Case
Divi
Eine Lizenz, unbegrenzt viele Sites, auf Wunsch einmalig bezahlt. Theme Builder, Formulare und Layouts sind drin. Für Agenturen, Freelancer und Unternehmen mit mehreren Marken ist das kaum zu schlagen.
Elementor
Kostenlos starten, bei Bedarf auf Pro wechseln, jedes Spezial-Widget als Addon nachkaufen. Für das einzelne Projekt mit ungewöhnlichen Anforderungen ist Elementor die flexiblere Wahl.
Block-Editor mit Block-Theme
Weder Divi noch Elementor. Der eingebaute Editor mit einem guten Block-Theme liefert die schlankste Ausgabe, verlangt aber mehr Disziplin beim Design und mehr Handarbeit bei Spezialfunktionen.
Divi und Elementor im Detail: der Ratgeber
Theme oder Plugin: der Unterschied in der Architektur
Der wichtigste Unterschied fällt vor der ersten Zeile Design. Divi ist in erster Linie ein Theme, das den Builder mitbringt. Sie installieren das Divi Theme, aktivieren es, und die komplette Website läuft in einem System: Kopfbereich, Fußbereich, Beitragsvorlagen, Archivseiten, 404-Seite, alles im selben Editor. Den Divi Builder gibt es zwar auch einzeln für fremde Themes, in Kundenprojekten sehen wir das aber fast nie, weil man damit den größten Vorteil verschenkt.
Elementor ist das Gegenteil: ein Plugin, das ein Theme voraussetzt. Das hauseigene Theme von Elementor heißt Hello und ist bewusst schlank gehalten, viele Nutzer kombinieren den Builder stattdessen mit Astra, Kadence oder GeneratePress. Die Flexibilität von Elementor liegt genau darin: Sie wählen und wechseln Theme und Builder getrennt. Es bedeutet aber auch, dass zwei Hersteller an Ihrer Seite beteiligt sind, deren Updates zueinander passen müssen. Wer den Theme Builder von Elementor Pro nutzt, überschreibt die Vorlagen des Themes ohnehin, so dass das Theme nur noch als Hülle dient. In dem Moment ist der Unterschied zu Divi kleiner, als er auf dem Papier aussieht.
Preise und Lizenzmodell (Pricing) im Vergleich
Hier trennen sich die beiden Page Builders am deutlichsten. Divi kostet laut Elegant Themes 89 $ pro Jahr oder 249 $ einmalig als Lifetime-Lizenz, jeweils für unbegrenzt viele Websites. Divi Pro mit Divi AI, Divi Cloud, Divi Teams und VIP-Support liegt bei 277 $ pro Jahr; die Kombination aus Lifetime und Pro kostet 297 $ einmalig plus 212 $ pro Jahr für die laufenden Dienste. Der Hersteller senkt diese Preise regelmäßig in Aktionen, bei unserer Prüfung im September 2026 standen 70 $ pro Jahr und 199 $ Lifetime auf der Preisseite. Alle Pläne haben 30 Tage Geld-zurück-Garantie.
Elementor hat eine kostenlose Version, die Pro-Pläne werden nach Websites gestaffelt: Essential für eine Website, Advanced Solo für eine Website mit WooCommerce-Funktionen, Advanced für drei, Expert für 25 Sites, darüber der Agency-Plan. Die zuletzt veröffentlichten Listenpreise lagen bei 59 $, 99 $, 199 $ und 399 $ pro Jahr, der Agency-Plan bei 999 $ pro Jahr. Dazu bündelt Elementor unter dem Namen One ein Jahresabo aus Pro, KI-Credits und weiteren Diensten. Eine Lifetime-Option gibt es nicht.
| Szenario | Divi | Elementor Pro |
|---|---|---|
| Eine Website, ein Jahr | 89 $ | ca. 59 $ |
| Eine Website, fünf Jahre | 249 $ (Lifetime) | ca. 295 $ |
| Fünf Websites, ein Jahr | 89 $ | ca. 399 $ (Expert) |
| 25 Websites, fünf Jahre | 249 $ (Lifetime) | ca. 1.995 $ |
Die Rechnung zeigt, warum die Antwort auf die Frage Elementor oder Divi so stark davon abhängt, wie viele Websites Sie betreiben. Für die einzelne Firmenseite ist Elementor im ersten Jahr günstiger. Ab der zweiten Website oder ab dem dritten Jahr kippt das Verhältnis, und ab fünf Sites ist Divi unschlagbar günstig. Beachten Sie bei beiden Anbietern, dass KI-Funktionen und Cloud-Dienste jeweils laufende Abos sind, die auch eine Lifetime-Lizenz nicht abdeckt.
Performance und Code-Output: wie schnell sind Divi und Elementor?
Der häufigste Einwand gegen beide Page Builder war jahrelang derselbe: zu viel Code. Divi 4 erzeugte für jedes Modul Shortcodes, dazu große CSS- und JavaScript-Dateien, die auf jeder Seite geladen wurden. Elementor lud ebenfalls viel mit, dazu kamen Addons, die eigene Skripte einbinden, und Seiten mit fünfzehn verschachtelten Containern, wo drei gereicht hätten. Beide Hersteller haben reagiert: Elementor mit Container-Layouts auf Flexbox-Basis, optimiertem Asset-Loading und Experimenten, die nur noch benötigte Dateien ausliefern; Divi mit Version 5.
Divi 5 ist der größere Schnitt. Elegant Themes hat den Kern neu geschrieben, das Shortcode-Framework durch ein Blockformat ersetzt und nennt für vergleichbare Seiten rund 84 Prozent weniger JavaScript und 94 Prozent weniger CSS als in Divi 4. In unseren Projekten sehen wir nach der Migration deutlich bessere Werte in den Core Web Vitals, wobei das Ergebnis immer vom Layout, vom Hosting und von den restlichen Plugins abhängt. Was die Migration im Einzelnen verlangt, steht in unserem Artikel zum Divi 5 Update.
Wichtig ist die Einordnung: Beide sind nicht der Block-Editor. Wer eine Seite mit Gutenberg und einem schlanken Block-Theme baut, liefert weniger Code aus als jeder Page Builder, egal ob Divi oder Elementor. Der Builder ist ein Komfortgewinn, den Sie mit etwas Ballast bezahlen. Ob dieser Ballast messbar stört, hängt von der Basis ab. Ein sauberes Hosting mit Server-Caching und aktuellem PHP, wie in unserem Vergleich der besten WordPress-Hoster, gleicht mehr aus als der Wechsel des Builders. Was sonst zur Ladezeit gehört, haben wir unter technische SEO zusammengefasst.
Bedienung und Lernkurve: wer ist benutzerfreundlicher?
Bei der Frage nach Ease of Use, also der Usability im Alltag, hat Elementor am ersten Tag die Nase vorn. Die Oberfläche folgt einem festen Muster mit Widget-Leiste links und Vorschau rechts, jedes Element hat dieselben drei Tabs für Inhalt, Stil und Erweitert, und die Community hat zu fast jedem Handgriff ein Video. Wer schon einmal ein Design-Tool bedient hat, baut nach einer Stunde die erste Seite.
Divi hingegen arbeitet direkt im Frontend der Seite, ohne Seitenleiste. Sie klicken ein Modul an, ein schwebendes Fenster öffnet die Einstellungen, und Sie sehen jede Änderung an Ort und Stelle. Das wirkt anfangs unruhiger, weil das Fenster über dem Inhalt liegt. Die Zahl der Optionen pro Modul ist außerdem groß, was Einsteiger erschlagen kann. Nach zwei oder drei Projekten kippt der Eindruck: Divi zeigt seine Stärke in der Konsistenz. Globale Presets, Site-weite Farben und Schriften, die Bearbeitung von Header und Footer im selben Editor und Divi 5 mit deutlich schnellerem Builder machen die Arbeit an großen Sites ruhiger. Elementor hingegen verleitet dazu, jede Seite einzeln zu stylen, wenn niemand die Globals konsequent pflegt.
Ein Punkt, der beiden gemeinsam ist: Kein Builder ersetzt Wissen über Webdesign. Wer Abstände, Typografie und Hierarchie nicht versteht, baut mit Divi und mit Elementor gleichermaßen unruhige Seiten. Die Werkzeuge sind gut, sie treffen aber keine Designentscheidungen.
Theme Builder, Widgets und Erweiterungen
Beide Systeme haben einen Theme Builder, mit dem Sie Kopf- und Fußbereich, Beitragsvorlagen, Archive und Suchergebnisse visuell gestalten. Bei Divi ist der Divi Theme Builder in jeder Lizenz enthalten, Elementor Pro bietet ihn ebenfalls, die kostenlose Version nicht. In der Praxis ist die Bedingungslogik ähnlich: Sie weisen einer Vorlage zu, wo sie greift, etwa auf allen Beiträgen einer Kategorie. Divi hat mit Divi 5 zusätzlich Design-Variablen und Loops bekommen, die Elementor mit dem Loop Builder schon länger anbietet.
Beim Widget-Angebot liegt Elementor vorn. Die kostenlose Version bringt rund 40 Widgets mit, Pro deutlich über 100, und das Addon-Ökosystem ist ohne Konkurrenz. Für Tabellen, Kalender, Mega-Menüs oder Filterlisten gibt es meist mehrere fertige Lösungen. Divi hat mit dem Divi Marketplace ebenfalls einen Markt für Erweiterungen, Child Themes und Layouts, er ist aber kleiner. Divi kommt dafür mit mehr Modulen im Kern: einem eigenen Divi Form Builder für Kontaktformulare, Blurbs, Slider, Zähler, Preistabellen und Conditions, die Module nur unter bestimmten Bedingungen anzeigen. In Kundenprojekten führt das zu einem klaren Muster: Elementor-Sites kommen mit einer langen Liste an Erweiterungen zu uns, Divi-Sites eher mit vielen Modulen, die niemand mehr braucht.
Beide Hersteller haben KI eingebaut. Divi AI schreibt Texte, erzeugt Bilder und generiert ganze Abschnitte oder eigenes CSS, gehört aber zu Divi Pro. Elementor AI macht Vergleichbares über Credits, die je nach Plan enthalten sind oder nachgekauft werden. Beides ist brauchbar für Entwürfe und Platzhalter, keines davon ersetzt einen Texter, und beides ist für die Entscheidung zwischen den Tools zweitrangig.
Wartung, Updates und Sicherheit
Hier zahlt sich die Divi-Architektur aus. Theme und Builder stammen vom selben Hersteller, Updates kommen also aus einer Quelle, und der Hersteller prüft sie gegen das eigene System. Bei Elementor pflegen Sie den Builder, die Pro-Erweiterung, das Theme und die Addons, jedes mit eigenem Update-Zyklus. In der Wartung übernommener Seiten sehen wir regelmäßig, dass ein Addon nach einem Elementor-Update Fehler wirft oder seit zwei Jahren keine Aktualisierung mehr bekommen hat. Je mehr Bausteine, desto mehr Angriffsfläche und desto mehr Aufwand.
Das heißt nicht, dass Divi kaum Wartung braucht. Divi-4-Seiten mit Drittanbieter-Modulen müssen vor dem Sprung auf Divi 5 geprüft werden, weil nicht jedes Modul bereits kompatibel ist. Eigene Anpassungen, etwa aus dem Custom-CSS-Bereich von Divi, greift in Divi 5 teilweise auf andere Selektoren. Eine Staging-Umgebung ist bei beiden Systemen Pflicht, bevor ein größeres Update live geht. Wer das nicht selbst leisten will, bucht es als Wartungsvertrag bei einer WordPress-Agentur.
Lock-in: was passiert beim Wechsel?
Das Thema wird in vielen Vergleichen ausgelassen, dabei entscheidet es über die Kosten in fünf Jahren. Divi 4 speicherte Inhalte als Shortcodes. Deaktivieren Sie das Theme, bleibt eine Seite voller eckiger Klammern übrig, aus der niemand ohne Handarbeit einen sauberen Text zurückgewinnt. Divi 5 hat das entschärft, weil das neue Format an Blöcke angelehnt ist, ein Wechsel zu einem anderen Builder bleibt trotzdem ein Neuaufbau der Layouts.
Elementor speichert Layouts als JSON in einer Meta-Tabelle. Deaktivieren Sie das Plugin, ist der Beitrag im Backend nicht voller Shortcodes, aber auch nicht sauber formatiert: Die Inhalte liegen in einem Datenfeld, das kein anderer Editor liest. Für Theme-Builder-Vorlagen nutzt Elementor zusätzlich Shortcodes. Unter dem Strich ist der Lock-in bei beiden real, und er ist der eigentliche Grund, warum Sie diese Entscheidung nicht nach dem ersten Jahrespreis treffen sollten, sondern nach der Frage, mit welchem System Sie die nächsten Jahre arbeiten wollen.
Elementor vs Divi vs Breakdance, Bricks und der Block-Editor
Die beiden großen Namen sind nicht die einzigen. Breakdance stammt vom Team hinter Oxygen und richtet sich an Entwickler und Agenturen, die eine schlanke Ausgabe und einen schnellen Editor wollen; es ist ein Plugin ohne kostenlose Version und mit einer kleineren Community. Bricks ist ein Theme mit Builder und Lifetime-Lizenz, das ähnliche Ziele verfolgt und in Entwicklerkreisen viel Zuspruch hat. Beide erzeugen weniger Code als Elementor, verlangen aber mehr technisches Verständnis und bieten weniger fertige Layouts. Wenn Sie Elementor vs Divi vs Breakdance abwägen, lautet die Frage: Brauchen Sie ein System, das Ihr Marketing-Team selbst bedient, oder eines, das ein Entwickler pflegt?
Der Block-Editor ist die dritte Option und die günstigste. Gutenberg ist Bestandteil des Systems, kostet nichts, liefert das schlankste HTML und wird mit jeder Version besser. Mit einem Block-Theme lassen sich Header, Footer und Vorlagen inzwischen ebenfalls visuell bearbeiten. Was fehlt, sind Komfortfunktionen wie Bedingungen, Popups, ausgefeilte Animationen und ein Formular im Kern. Für Blogs, kleine Firmenseiten und alle Projekte mit Performance-Fokus ist der Block-Editor oft die klügere Wahl; welche Themes dazu passen, zeigt unser Vergleich der besten WordPress-Themes. Für Landingpage-lastige Marketing-Sites, die ein Team ohne Entwickler pflegt, bleibt ein Builder die praktischere Lösung.
Die Agentur-Sicht: warum STARK mit Divi baut
Wir wollen das offen sagen, weil es unsere Bewertung färbt. STARK setzt seit vielen Jahren Divi ein und hat dafür Vorlagen, Presets, Prozesse und Wissen aufgebaut. Der Grund war nie, dass Divi in jedem Kriterium besser wäre. Der Grund war die Lizenz: Jede Kundenseite läuft unter derselben Lifetime-Lizenz, ohne dass wir dem Kunden ein jährliches Builder-Abo weiterreichen müssen. Dazu kommt, dass Theme und Builder vom selben Hersteller weniger Wartungsüberraschungen erzeugen. Unsere Einschätzung im Detail steht im Divi-Test.
Gleichzeitig übernehmen wir viele Elementor-Seiten in die Betreuung und bauen sie nicht um, wenn sie sauber gebaut sind. Wir sehen auch, dass Elementor ein gutes Produkt ist, mit einem Vorteil, den Divi nicht hat: dem kostenlosen Einstieg und der Chance, klein anzufangen. Für ein Unternehmen mit genau einer Website, das selbst bauen will, empfehlen wir Elementor ohne Bauchschmerzen. Und für Projekte, bei denen jede Millisekunde zählt, empfehlen wir keinen der beiden.
Endstand: sechs Kategorien im Überblick
| Kategorie | Gewinner |
|---|---|
| Preis und Lizenzmodell | Divi (ab der zweiten Site), Elementor (eine Site, erstes Jahr) |
| Architektur und Wartung | Divi |
| Performance und Code | Divi 5 leicht vorn, beide hinter dem Block-Editor |
| Bedienung und Lernkurve | Elementor |
| Erweiterbarkeit und Widgets | Elementor |
| Lock-in beim Wechsel | Unentschieden |
Endstand: Divi 3, Elementor 2, ein Unentschieden. Divi gewinnt den Vergleich für Agenturen und alle, die mehr als eine Website betreiben, weil Preis-Leistung, Wartung und Divi 5 zusammen den Ausschlag geben. Elementor bleibt die richtige Wahl für das einzelne Projekt mit kostenlosem Einstieg und hohem Widget-Bedarf. Wer beides nicht braucht, weil die Ladezeit über allem steht, ist mit dem Block-Editor besser bedient.
Häufige Fragen zu Elementor und Divi
Was ist besser, Divi oder Elementor?
Für Agenturen, Freelancer und Unternehmen mit mehreren Websites ist Divi besser, weil eine Lizenz unbegrenzt viele Sites abdeckt und als Lifetime-Kauf verfügbar ist. Für ein einzelnes Projekt mit kostenlosem Einstieg und vielen Spezial-Widgets ist Elementor besser. Bei Performance und Code liegen beide hinter dem Block-Editor, Divi 5 hat gegenüber Elementor aber aufgeholt.
Lohnt sich Elementor 2026 noch?
Ja, für Einzelprojekte und Einsteiger. Elementor ist weiterhin der meistgenutzte Page Builder, hat mit Containern und optimiertem Laden an der Performance gearbeitet und bietet das größte Addon-Angebot. Die Pro-Lizenz wird jedoch pro Jahr und nach Websites abgerechnet, weshalb sie für viele Sites teurer ist als Divi.
Ist Divi ein gutes Theme?
Ja. Divi bringt Builder, Theme Builder, Formular und Layout-Bibliothek in einer Lizenz für unbegrenzt viele Websites mit. Die frühere Schwäche, der aufgeblähte Code von Divi 4, ist mit Divi 5 weitgehend behoben. Bestehende Divi-4-Seiten müssen für diesen Vorteil migriert werden.
Wie unterscheiden sich die Preise von Divi und Elementor?
Divi kostet laut Anbieter 89 $ pro Jahr oder 249 $ einmalig, jeweils für unbegrenzt viele Websites, und wird häufig rabattiert. Elementor hat eine kostenlose Version; Elementor Pro wird pro Jahr und nach Anzahl der Websites gestaffelt, zuletzt ab etwa 59 $ für eine Website bis 399 $ für 25 Websites. Stand September 2026, laut Anbieter.
Kann man Divi und Elementor zusammen auf einer Website nutzen?
In englischsprachigen Foren heißt die Frage meist „Can I use Divi and Elementor together?“, und die Antwort ist zweigeteilt. Technisch ja, weil Elementor ein Plugin ist und auf dem Divi Theme läuft. Sinnvoll ist es nicht: Zwei Builder laden doppelt Skripte und Stile, die Inhalte liegen in zwei Formaten, und die Wartung wird unnötig komplex. Wenn Sie eine Elementor-Seite zu Divi umziehen, bauen Sie die Seiten nacheinander im Divi Builder neu und deaktivieren Elementor danach.
Macht Divi oder Elementor die Website langsamer?
Jeder Page Builder lädt mehr Code als der Block-Editor. Divi 4 und ältere Elementor-Setups mit vielen Addons waren dafür bekannt. Divi 5 hat den Code-Output laut Hersteller um rund 84 Prozent bei JavaScript und 94 Prozent bei CSS reduziert, Elementor liefert mit Containern und optimiertem Asset-Loading ebenfalls weniger aus. Hosting, Bilder und die Zahl der Erweiterungen wiegen in der Praxis meist schwerer als der Builder selbst.
Welcher Page Builder ist für WooCommerce besser?
Elementor Pro hat den ausgereifteren WooCommerce Builder mit eigenen Widgets für Produktseiten, Warenkorb und Checkout. Divi bietet ebenfalls Woo-Module und einen Theme Builder für Shop-Vorlagen, das Angebot ist aber kleiner. Für große Shops mit vielen Produkten empfehlen wir ohnehin ein spezialisiertes Setup statt eines Builders.
Braucht man Programmierkenntnisse für Divi oder Elementor?
Nein, beide Tools sind für die Arbeit ohne Programmierung gebaut. Grundkenntnisse in CSS helfen bei Feinheiten, die der Builder nicht abdeckt, sind aber keine Voraussetzung. Wer eigene Funktionen jenseits des Builders braucht, kommt bei beiden Systemen um Entwicklung nicht herum.
Sie wollen Ihre Website bauen oder betreuen lassen?
Wir konzipieren, gestalten und entwickeln WordPress-Websites, mit Divi oder ohne Builder. Sagen Sie uns, was Sie vorhaben.
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